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A

Ampere

Die Einheit der elektrischen Stromstärke — sie bestimmt unter anderem, wie stark Leitungen und Sicherungen belastet werden.

Beispiel

Ein 2.300-Watt-Wasserkocher zieht am 230-V-Netz genau 10 Ampere — eine übliche 16-A-Sicherung verkraftet dauerhaft rund 3.680 Watt.

Ampere einfach erklärt

Ampere (A) misst die elektrische Stromstärke — anschaulich: wie viele Ladungsträger pro Sekunde durch die Leitung fließen. Zusammen mit der Spannung (Volt) bestimmt sie die Leistung: P = U · I. Am deutschen 230-V-Netz entspricht jedes Ampere rund 230 Watt Leistungsaufnahme.

Für den Hausgebrauch ist Ampere vor allem die Größe der Absicherung: Ein üblicher Stromkreis ist mit 16 A abgesichert und trägt damit dauerhaft etwa 3.680 W. Laufen Wasserkocher (2.300 W) und Heizlüfter (2.000 W) an derselben Mehrfachsteckdose, sind es zusammen rund 18,7 A — die Sicherung löst aus. Die Umrechnung I = P / U macht solche Überlastungen vorab sichtbar.

Auch die Leitungsdimensionierung hängt an der Stromstärke: Je mehr Ampere fließen, desto größer muss der Kabelquerschnitt sein, damit die Leitung nicht überhitzt und der Spannungsverlust klein bleibt — relevant etwa bei Verlängerungen, Wallboxen oder den Gleichstromleitungen einer Photovoltaikanlage.

Der Watt-Ampere-Rechner rechnet in beide Richtungen und berücksichtigt dabei Spannung und Leistungsfaktor; für PV-Leitungen hilft der Solarkabel-Rechner bei der Querschnittswahl.