Lumen
Die Einheit des Lichtstroms — sie gibt an, wie viel Licht ein Leuchtmittel insgesamt abgibt, unabhängig vom Stromverbrauch.
BeispielEine 10-Watt-LED mit einer Lichtausbeute von 100 lm/W liefert 1.000 Lumen — so hell wie eine alte 75-Watt-Glühlampe.
Lumen einfach erklärt
Lumen (lm) misst den Lichtstrom — die gesamte sichtbare Lichtmenge, die eine Lampe in alle Richtungen abgibt. Es ist damit das eigentliche Helligkeitsmaß beim Leuchtmittelkauf. Watt dagegen misst nur die aufgenommene elektrische Leistung; wie viel Licht daraus wird, hängt von der Effizienz des Leuchtmittels ab.
Zu Glühlampenzeiten war Watt ein brauchbarer Helligkeits-Ersatzwert, weil alle Lampen ähnlich ineffizient waren. Mit LED gilt das nicht mehr: Eine 10-W-LED liefert etwa 1.000 lm — dieselbe Helligkeit kostete die Glühlampe rund 75 W. Auf modernen Verpackungen steht deshalb die Lumen-Zahl im Vordergrund, oft mit einem Glühlampen-Vergleichswert.
Als grobe Richtwerte für die Raumbeleuchtung gelten je Quadratmeter etwa 100 lm im Wohnzimmer, 250 bis 300 lm in Küche und Bad und rund 300 lm am Arbeitsplatz. Ein 20-m²-Wohnzimmer kommt so auf etwa 2.000 lm, verteilt auf mehrere Lichtquellen.
Der Lumen-Watt-Rechner übersetzt in beide Richtungen: aus Watt und Leuchtmitteltyp die zu erwartenden Lumen — oder aus einer gewünschten Lumen-Zahl die nötige Leistung.