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Mittelwert und Median

Zwei Kennzahlen für die Mitte einer Zahlenreihe: das arithmetische Mittel (Summe durch Anzahl) und der Zentralwert der sortierten Reihe.

Beispiel

Die Reihe 2, 3, 4, 5, 26 hat den Mittelwert 8, aber den Median 4 — der Ausreißer 26 verzerrt nur den Mittelwert.

Mittelwert und Median einfach erklärt

Der Mittelwert (genauer: das arithmetische Mittel) ist die bekannteste Kennzahl einer Zahlenreihe: alle Werte addieren, durch die Anzahl teilen. Er verteilt die Gesamtsumme gedanklich gleichmäßig auf alle Beteiligten — praktisch für Notenschnitte, Durchschnittsverbräuche oder Kosten pro Monat.

Der Median ist die Mitte der sortierten Reihe: Die Hälfte der Werte liegt darunter, die Hälfte darüber. Bei ungerader Anzahl ist er der mittlere Wert, bei gerader das Mittel der beiden mittleren. Sein großer Vorteil: Ausreißer können ihn kaum verschieben.

Genau darin liegt der praktische Unterschied. In der Reihe 2, 3, 4, 5, 26 hebt der einzelne große Wert den Mittelwert auf 8, während der Median bei 4 bleibt — näher an dem, was „typisch" ist. Deshalb werden Einkommen oder Immobilienpreise meist als Median berichtet: Wenige Extremwerte sollen das Bild nicht dominieren. Faustregel: Mittelwert für gleichmäßig verteilte Größen, Median bei schiefen Verteilungen und Ausreißerverdacht.

Der Durchschnitt-Rechner liefert beide Kennzahlen — zusammen mit Summe, Minimum und Maximum — für jede eingegebene Zahlenreihe auf einen Blick.