rechnerportal
Startseite News Alltag Sommer der Berufsausbildung 2026: BA sieht besonders gute Chancen in Handwerk, Verkauf und Logistik
Alltag · Analyse

Sommer der Berufsausbildung 2026: BA sieht besonders gute Chancen in Handwerk, Verkauf und Logistik

Die Bundesagentur für Arbeit startet von Juni bis Oktober 2026 den Sommer der Berufsausbildung. Laut BA gibt es besonders gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz unter anderem im Handwerk, im Verkauf, in der Lagerlogistik, in der Gastronomie sowie in Metall- und Elektroberufen.

RE
Redaktion
8. Juni 2026
Sommer der Berufsausbildung 2026: BA sieht besonders gute Chancen in Handwerk, Verkauf und Logistik

Wer kurz vor den Sommerferien noch einen Ausbildungsplatz für 2026 sucht, bekommt von der Bundesagentur für Arbeit (BA) eine klare Botschaft: Im Sommer der Berufsausbildung finden von Juni bis Oktober 2026 bundesweit Veranstaltungen statt, um Jugendliche mit suchenden Betrieben zusammenzubringen. Besonders gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz sieht die BA aktuell unter anderem in vielen Handwerksberufen, in der Herstellung und im Verkauf von Lebensmitteln, in Bauberufen, im Verkauf, in der Lagerlogistik, in der Gastronomie sowie in Metall- und Elektroberufen.

Für viele Familien ist das ein sehr konkretes Alltagsthema. Denn die Wochen vor den Sommerferien entscheiden oft darüber, ob nach dem Schulabschluss schon ein Ausbildungsplatz feststeht oder die Suche unnötig in den Herbst rutscht.

Was die Bundesagentur für Arbeit jetzt konkret sagt

Die wichtigsten Punkte aus den offiziellen BA-Quellen:

  • Der Sommer der Berufsausbildung 2026 läuft laut BA von Juni bis Oktober.
  • In diesem Zeitraum gibt es bundesweit Veranstaltungen, darunter Ausbildungsmessen und Berufsorientierungsveranstaltungen.
  • Die BA betont, dass es in mehreren Bereichen mehr gemeldete Ausbildungsstellen als gemeldete Bewerberinnen und Bewerber gibt.
  • Als Beispiele nennt die BA Handwerksberufe, Herstellung und Verkauf von Lebensmitteln, Bauberufe, Verkauf, Lagerlogistik, Gastronomie sowie Metall- und Elektroberufe.
  • Die BA empfiehlt außerdem ein Praktikum als ersten Schritt zum Kennenlernen und Ausprobieren.
  • Die Berufsberatung der BA berät laut Behörde individuell und kostenlos.

Zusätzlich verweist die BA auf ihr Online-Tool Check-U. Dort sind nach offiziellen Angaben Kompetenzanforderungen von über 600 Ausbildungsberufen und über 360 Studienfächern hinterlegt. Das Tool ist laut BA kostenlos, anonym, erfordert keine Registrierung und kann zwischendurch pausiert werden. Die Bearbeitung dauert nach BA-Angaben etwa 80 Minuten.

Warum das für Jugendliche und Eltern jetzt wichtig ist

1. Vor den Sommerferien ist die Suche oft noch nicht entschieden

Die BA will Jugendliche ausdrücklich noch vor den Sommerferien mit offenen Ausbildungsstellen zusammenbringen. Wer jetzt aktiv wird, hat bessere Chancen, nicht erst nach Schulende hektisch suchen zu müssen.

2. Gute Chancen liegen oft nicht in den beliebtesten Berufen

Viele Jugendliche konzentrieren sich auf wenige bekannte Ausbildungswege. Die BA weist aber gerade auf Bereiche hin, in denen die Chancen besonders gut sind, weil dort mehr Stellen als Bewerberinnen und Bewerber gemeldet sind. Für Verbraucher ist das praktisch: Wer offen vergleicht, erhöht die Trefferquote oft sofort.

3. Ein Praktikum kann eine schnelle Abkürzung sein

Die Behörde nennt ein Praktikum ausdrücklich als sinnvollen ersten Schritt. Das hilft nicht nur beim Kennenlernen eines Berufs, sondern auch dabei, Betriebe direkt anzusprechen, statt sich nur auf Online-Bewerbungen zu verlassen.

4. Kostenlose Beratung ist schon vor der Bewerbung möglich

Die BA weist darauf hin, dass ihre Berufsberatung individuell und kostenlos unterstützt. Für Schülerinnen und Schüler gibt es außerdem einen eService zur Anmeldung für die persönliche Berufsberatung. Laut BA können sich junge Menschen ab 15 Jahren online anmelden und erhalten anschließend einen Beratungstermin.

5. Mit Check-U lässt sich die Suche strukturierter angehen

Gerade wenn noch unklar ist, welcher Beruf überhaupt passt, kann das BA-Tool Check-U helfen. Weil dort laut offizieller Seite über 600 Ausbildungsberufe hinterlegt sind, kann das Ergebnis den Blick oft auf Berufe lenken, die vorher gar nicht auf der Liste standen.

Was Verbraucher jetzt konkret tun können

Aus den offiziellen Angaben ergeben sich fünf naheliegende Schritte:

  1. Noch vor den Sommerferien gezielt nach offenen Ausbildungsstellen suchen.
  2. Nicht nur Wunschberufe prüfen, sondern auch Bereiche mit besonders guten Chancen einbeziehen.
  3. Ein Praktikum als Türöffner nutzen, wenn der direkte Einstieg noch unklar ist.
  4. Die kostenlose Berufsberatung der BA nutzen und bei Bedarf online einen Termin anfragen.
  5. Mit Check-U die eigenen Stärken systematisch mit passenden Ausbildungsberufen abgleichen.

Wenn Sie Ausbildungsvergütung oder spätere Einstiegsgehälter grob einordnen möchten, helfen auf rechnerportal.net der Gehaltsrechner, der Netto-vom-Stundenlohn-Rechner und der Teilzeit-Gehalt-Rechner. Für die Grundlagen passen außerdem unsere Glossarbeiträge zu Nettolohn, Lohnsteuer und Sozialabgaben.

Unsere Einordnung

Der BA-Hinweis ist für Juni 2026 vor allem deshalb relevant, weil er konkrete Suchfenster und konkrete Berufsbereiche nennt. Für Jugendliche bringt das mehr als der allgemeine Rat, sich einfach “früh genug” zu bewerben.

Praktisch besonders wichtig ist der Hinweis auf Berufe mit mehr gemeldeten Stellen als Bewerbern. Wer bei der Auswahl nicht zu eng denkt und zusätzlich Praktikum, Berufsberatung und Check-U kombiniert, kann seine Chancen auf einen Ausbildungsplatz noch vor dem Ferienstart deutlich verbessern.

Quellen

Häufige Fragen zum Sommer der Berufsausbildung 2026

Wann läuft der Sommer der Berufsausbildung 2026?

Laut Bundesagentur für Arbeit finden von Juni bis Oktober 2026 bundesweit Aktionen, Ausbildungsmessen und Berufsorientierungsveranstaltungen im Rahmen des Sommers der Berufsausbildung statt.

In welchen Berufen sind die Chancen laut BA besonders gut?

Die BA nennt unter anderem viele Handwerksberufe, die Herstellung und den Verkauf von Lebensmitteln, Bauberufe, Verkauf, Lagerlogistik, Gastronomie sowie Metall- und Elektroberufe.

Ist die Berufsberatung der BA kostenpflichtig?

Nein. Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt ihre Berufsberatung als individuell und kostenlos.

Was ist Check-U?

Check-U ist das Berufsorientierungstool der BA. Laut offizieller Seite sind dort Kompetenzanforderungen von über 600 Ausbildungsberufen und über 360 Studienfächern hinterlegt. Das Tool ist kostenlos und anonym nutzbar.

Briefing
Themen wie dieses jeden Montag im Postfach