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Babyboomer verkaufen: Immobilienpreise geraten regional unter Druck

Die Verkaufswelle der Babyboomer-Generation trifft den Immobilienmarkt regional unterschiedlich stark. Was das für Käufer und Preise konkret bedeutet.

RE
Redaktion
21. August 2026
Babyboomer verkaufen: Immobilienpreise geraten regional unter Druck

Jede dritte Wohnimmobilie in Deutschland gehört laut der Immobilienplattform Jacasa der Babyboomer-Generation: In den nächsten 15 bis 25 Jahren kommen durch Pflege, Umzüge und Erbfälle zunehmend Objekte auf den Markt, was Experten als größte Eigentumsverschiebung der deutschen Geschichte einordnen. Für Käufer, Verkäufer und Erben kann diese Entwicklung erhebliche finanzielle Konsequenzen haben. Das steigende Angebot dürfte die Preise jedoch nicht gleichmäßig beeinflussen: Während Großstädte und wirtschaftlich starke Regionen von anhaltend hoher Nachfrage profitieren, drohen strukturschwachen Gebieten und ländlichen Räumen, insbesondere in Teilen Ostdeutschlands, spürbare Preisrückgänge. Wer dort eine Immobilie besitzt oder erbt, sollte die Marktlage vor Ort genau beobachten und langfristig planen.

Babyboomer-Verkaufswelle: Immobilienpreise geraten regional unter Druck

Jede dritte Wohnimmobilie in Deutschland gehört den Babyboomern. Das geht aus Berechnungen der Immobilienplattform Jacasa hervor. In den kommenden 15 bis 25 Jahren dürften diese Objekte zunehmend auf den Markt kommen, da die geburtenstarken Jahrgänge der Mitte der 1950er- bis Ende der 1960er-Jahre in die Phase von Pflege, Umzug und Erbschaft eintreten. Experten sprechen laut Tagesschau von der möglicherweise größten Eigentumsverschiebung in der Geschichte des deutschen Immobilienmarkts. Allerdings handelt es sich dabei um einen schrittweisen Prozess, nicht um ein einzelnes Ereignis.

Was Verbraucher jetzt wissen sollten

1. Regionale Unterschiede werden größer

Nicht alle Immobilienmärkte sind gleich betroffen. Wirtschaftlich starke Großstädte und Regionen mit wachsender Bevölkerung dürften laut Focus Online weiterhin von hoher Nachfrage profitieren. Anders sieht es in strukturschwachen Gebieten aus: Besonders Teile Ostdeutschlands sowie ländliche Regionen, in denen die Bevölkerung bereits heute schrumpft und überdurchschnittlich stark altert, könnten unter Druck geraten. Treffen dort zusätzliche Erbschaften und Verkäufe auf eine ohnehin geringe Nachfrage, kann das die Preise belasten. Wer eine Immobilie in solchen Regionen kaufen oder verkaufen möchte, sollte die lokale Marktlage sorgfältig prüfen. Mit dem Quadratmeterpreis-Rechner lassen sich regionale Preisniveaus strukturiert einordnen.

2. Käufer: Finanzierungsplanung frühzeitig angehen

Ein steigendes Angebot kann für Kaufinteressierte in bestimmten Regionen eine günstigere Verhandlungsposition bedeuten. Wer konkret plant, sollte die Gesamtkosten eines Immobilienkaufs realistisch kalkulieren. Neben dem Kaufpreis fallen Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar und Makler an. Der Grunderwerbsteuer-Rechner und der Nebenkosten-Immobilien-Rechner helfen, den tatsächlichen Finanzbedarf zu ermitteln. Für die Finanzierungsplanung bietet sich zudem der Baufinanzierung-Rechner an.

3. Verkäufer: Erbschaft und Schenkung frühzeitig planen

Wer ein geerbtes oder zu übertragendes Objekt nicht selbst nutzen möchte, sollte Freibeträge und steuerliche Aspekte frühzeitig im Blick haben. Gerade wenn mehrere Erbfälle auf einen schwachen Markt treffen, kann der Verkaufserlös deutlich unter den Erwartungen liegen. Der Erbschaftsteuer-Rechner gibt einen ersten Überblick über mögliche Steuerlasten. Wer eine Übertragung zu Lebzeiten erwägt, kann mit dem Schenkungsteuer-Rechner verschiedene Szenarien durchrechnen.

4. Mieter: Kauf versus Miete neu abwägen

In Regionen mit perspektivisch sinkendem Preisniveau lohnt sich ein genauer Vergleich zwischen Kauf und Miete. Wer dort langfristig kauft, sollte die Wertentwicklung nicht als gesichert betrachten. Der Kauf-vs.-Miete-Rechner hilft, beide Optionen auf Basis eigener Zahlen gegenüberzustellen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Quellen

Häufige Fragen

Wie viele Immobilien gehören aktuell den Babyboomern in Deutschland?

Nach Berechnungen der Immobilienplattform Jacasa gehört jede dritte Wohnimmobilie in Deutschland den sogenannten Babyboomern, also den geburtenstarken Jahrgängen von Mitte der 1950er- bis Ende der 1960er-Jahre. Damit sind sie eine der einflussreichsten Eigentümergruppen am deutschen Immobilienmarkt.

Wann ist mit der großen Verkaufswelle der Babyboomer zu rechnen?

Es handelt sich nicht um ein einzelnes Ereignis, sondern um einen schrittweisen Prozess. In den nächsten 15 bis 25 Jahren kommen die geburtenstärksten Jahrgänge in eine Lebensphase, in der Pflege, Umzüge und Erbfälle zunehmen. Besonders zwischen 2040 und den Jahren danach dürfte das zusätzliche Angebot an Wohnimmobilien spürbar steigen.

Sinken durch die Babyboomer-Verkaufswelle die Immobilienpreise überall in Deutschland?

Nein, nicht überall gleich. Wirtschaftlich starke Großstädte und Regionen mit wachsender Bevölkerung können weiterhin von hoher Nachfrage profitieren, sodass dort der Preisdruck geringer ausfallen dürfte. Strukturschwache Gebiete und ländliche Regionen hingegen, in denen die Bevölkerung bereits schrumpft, könnten stärkere Preisrückgänge erleben, wenn zusätzliche Erbschaften und Verkäufe auf eine ohnehin geringe Nachfrage treffen.

Welche Regionen sind besonders stark von fallenden Immobilienpreisen durch die demografische Entwicklung betroffen?

Besonders betroffen könnten Teile Ostdeutschlands sowie ländliche Regionen sein, in denen die Bevölkerung bereits heute schrumpft und gleichzeitig überdurchschnittlich stark altert. Treffen dort zusätzliche Verkäufe und Erbfälle auf eine ohnehin schwache Nachfrage, kann das die lokalen Immobilienpreise deutlich belasten.

Handelt es sich bei der Babyboomer-Verkaufswelle um die größte Eigentumsverschiebung in der deutschen Geschichte?

Fachleute aus der Immobilienbranche bewerten den Vorgang als historisch bedeutsam. Die Immobilienplattform Jacasa spricht von der größten Eigentumsverschiebung, die Deutschland je erlebt hat. Da jede dritte Wohnimmobilie in den Händen der Babyboomer liegt, wird der schrittweise Übergang dieser Bestände in den kommenden Jahrzehnten den Immobilienmarkt strukturell verändern.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.

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