Die Bauzinsen steigen weiter: Für Mai 2026 weist die Bundesbank-Zinsstatistik einen durchschnittlichen Effektivzins von 3,93 Prozent für neue Wohnungsbaukredite an private Haushalte aus — ein Plus von 0,09 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der Frühjahrsmonate fort: Im März lagen die Zinsen noch bei 3,72 Prozent.
Was das konkret kostet
Beim aktuellen Durchschnittszins kostet ein Darlehen über 300.000 Euro (mit 2 Prozent Anfangstilgung) rund 1.495 Euro Monatsrate. Zum Vergleich: Beim März-Zins von 3,72 Prozent waren es etwa 50 Euro weniger im Monat — auf zehn Jahre gerechnet ein Unterschied von rund 6.000 Euro.
Wer eine Finanzierung oder Anschluss-Zinsbindung vorbereitet, sollte deshalb mit den aktuellen Werten rechnen, nicht mit Zahlen aus dem Frühjahr. Am schnellsten geht das direkt mit dem aktuellen Bundesbank-Zins: Finanzierung mit 3,93 Prozent durchrechnen — Kaufpreis und Eigenkapital anpassen, Rate und Restschuld ablesen.
Ob sich eine längere Zinsbindung lohnt und wie sich Sondertilgungen auswirken, zeigen Tilgungs- und Annuitätenrechner. Die laufende Entwicklung mit 12-Monats-Trend finden Sie im Zins-Dashboard.
Datenstand: Mai 2026 (MFI-Zinsstatistik, Neugeschäft), Deutsche Bundesbank.