Citroën bringt den legendären 2CV als vollelektrisches Fahrzeug zurück: Laut Hersteller soll der Einstiegspreis unter 15.000 Euro liegen. Die offizielle Präsentation ist für den Pariser Autosalon im Oktober geplant, der Serienstart voraussichtlich für 2028 vorgesehen. Elektroautos galten bislang für viele Haushalte als zu teuer. Mit einem Preis unterhalb von 15.000 Euro würde der neue 2CV deutlich günstiger als der aktuelle Citroën e-C3 (ab rund 20.000 Euro) und könnte Elektromobilität für eine breitere Käuferschicht erschwinglich machen. Das Fahrzeug soll auf einer neuen Stellantis-Plattform für kostengünstige Stadtautos basieren und vollständig in Europa produziert werden.
Citroën bringt den 2CV als Elektroauto zurück: Preis soll unter 15.000 Euro liegen
Citroën-Chef Xavier Chardon hat auf dem Stellantis Investor Day in Auburn Hills die Rückkehr des legendären 2CV angekündigt. Die neue Version der sogenannten „Ente” soll als vollelektrisches Fahrzeug auf den Markt kommen, zu einem Preis von unter 15.000 Euro. Die offizielle Präsentation ist laut Hersteller für den Pariser Autosalon im Oktober geplant. Der Serienstart ist für 2028 vorgesehen.
Was Verbraucher über den neuen 2CV wissen sollten
1. Einstiegspreis deutlich unter dem des e-C3
Laut InsideEVs soll der neue 2CV bei rund 15.000 Euro starten und damit spürbar günstiger sein als der aktuelle Citroën e-C3, der ab etwa 20.000 Euro erhältlich ist. Damit positioniert Citroën das Fahrzeug als echtes Einstiegs-Elektroauto. Wer plant, auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen, sollte vorab prüfen, welche Gesamtkosten auf ihn zukommen. Unser E-Auto-Rechner hilft bei der Einschätzung. Auch die laufenden Ladekosten lassen sich mit dem Ladekosten-Rechner für E-Autos konkret kalkulieren.
2. Kompakte Abmessungen für den Stadtverkehr
Mit einer geplanten Fahrzeuglänge von etwa 3,50 bis 3,70 Metern positioniert sich der neue 2CV klar unterhalb des Citroën C3. Das Fahrzeug zielt laut auto motor und sport auf Käufer ab, die ein praktisches Stadtauto suchen. Wer den Kauf eines solchen Fahrzeugs finanzieren möchte, kann die monatliche Belastung vorab mit dem Autokredit-Rechner ermitteln. Alternativ bietet sich ein Blick auf den Leasing-Rechner an.
3. Günstigere Batterietechnologie als Kostenbasis
Technisch soll der neue 2CV auf einer neuen Stellantis-Plattform für kleine Elektroautos basieren. Zur Kostensenkung sollen Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) eingesetzt werden, die günstiger sind als herkömmliche Nickel-Mangan-Kobalt-Akkus (NMC). Diese Batterien bieten laut auto motor und sport geringere Energiedichten, sind aber für Stadtfahrzeuge mit begrenzter Reichweite gut geeignet. Wer wissen möchte, wie sich die Stromkosten im Alltag konkret auswirken, findet mit dem Stromkostenrechner (kWh) eine geeignete Grundlage.
4. Produktion in Europa geplant
Laut Hersteller soll der neue 2CV vollständig in Europa produziert werden. Als möglicher Produktionsstandort wird laut elektroauto-news.net das Stellantis-Werk Pomigliano d’Arco bei Neapel genannt. Chardon formulierte das Ziel des Modells klar: „Der originale 2CV hat Millionen von Menschen Freiheit geschenkt. Der neue wird dasselbe für die Elektromobilität tun.” Wer neben dem Kaufpreis auch die gesamten laufenden Kosten im Blick behalten möchte, findet im Auto-Unterhaltskosten-Rechner eine nützliche Übersicht.
Quellen
- oe24.at auf Instagram: Citroën bringt 2CV als Elektroauto zurück
- auto motor und sport: Unter 15.000 Euro: Citroën bringt 2CV als E-Auto zurück
- elektroauto-news.net: Die „Ente” kommt als Elektroauto zurück
Häufige Fragen
Was ist der neue Citroën 2CV und wann wird er vorgestellt?
Der neue Citroën 2CV ist eine vollelektrische Neuauflage des legendären Klassikers, der ursprünglich 1948 eingeführt wurde. Citroën-Chef Xavier Chardon kündigte das Modell auf dem Stellantis Investor Day an. Die offizielle Präsentation ist für den Pariser Autosalon im Oktober geplant, wobei es sich dort voraussichtlich noch um eine Studie handeln wird. Der Serienstart ist für 2028 vorgesehen.
Was soll der neue elektrische 2CV kosten?
Der neue 2CV soll laut aktuellen Angaben unter 15.000 Euro starten und damit deutlich günstiger sein als der aktuelle Citroën e-C3, der ab etwa 20.000 Euro erhältlich ist. Citroën positioniert das Modell ausdrücklich als Einstiegs-Elektroauto, das Elektromobilität für möglichst viele Menschen erschwinglich machen soll.
Wo wird der neue 2CV produziert?
Laut Hersteller soll der neue 2CV komplett in Europa gebaut werden. Als möglicher Produktionsstandort gilt das Stellantis-Werk Pomigliano d’Arco bei Neapel in Italien.
Welche Technik steckt im neuen elektrischen 2CV?
Der neue 2CV wird Teil der neuen Stellantis-Plattform für kostengünstige Kleinst-Elektroautos sein, die der EU-Fahrzeugkategorie M1E entspricht. Zur Kostensenkung setzt Citroën auf Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP), die günstiger in der Herstellung sind als herkömmliche Nickel-Mangan-Kobalt-Akkus. Das Fahrzeug ist auf eine Länge von etwa 3,50 bis 3,70 Metern ausgelegt und damit klar als Stadtauto konzipiert.
Wie ähnlich ist der neue 2CV dem Original von 1948?
Das Design greift ikonische Elemente des Originals auf, darunter die gewölbte Motorhaube und freistehende Frontscheinwerfer. Citroën verzichtet jedoch bewusst auf eine reine Retro-Kopie: Im Vordergrund steht Funktionalität. Die Grundphilosophie bleibt dieselbe wie beim Original, nämlich ein erschwingliches, einfaches und alltagstaugliches Fahrzeug für möglichst viele Menschen.