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Deutsche Bahn: Funk-Ausfall stoppt Zugverkehr bundesweit

Ein bundesweiter Ausfall des digitalen Bahnfunks hat den Zugverkehr der Deutschen Bahn lahmgelegt. Was der Vorfall bedeutet und wen er betrifft.

RE
Redaktion
24. Juni 2026
Deutsche Bahn: Funk-Ausfall stoppt Zugverkehr bundesweit

Eine Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R hat am späten Dienstagabend den gesamten Zugverkehr der Deutschen Bahn bundesweit für rund zwei Stunden lahmgelegt. Kurz vor ein Uhr bestätigte ein DB-Sprecher gegenüber der dpa: „Der Verkehr läuft nun Schritt für Schritt wieder an.” Wer regelmäßig Bahn fährt, merkt: Ein Ausfall des Funksystems GSM-R legt nicht nur Fernzüge still, sondern trifft auch S-Bahnen, Privatbahnen und den Güterverkehr gleichzeitig. Bis in den frühen Morgen mussten Reisende mit hohen Verspätungen und Ausfällen rechnen. DB Regio Mitte empfahl, mindestens bis 06:00 Uhr mit Beeinträchtigungen zu kalkulieren. Der Vorfall zeigt, wie abhängig das gesamte Schienennetz von einem einzigen digitalen Kommunikationssystem ist.

Deutsche Bahn stoppt Zugverkehr bundesweit: Digitaler Funk-Ausfall lähmt Verkehrssystem

Am späten Dienstagabend kam es bei der Deutschen Bahn zu einem bundesweiten Stillstand des Zugverkehrs. Ursache war eine Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R, das für die Kommunikation zwischen Triebfahrzeugführern und der Leitstelle unverzichtbar ist. IT-Experten der DB arbeiteten nach Unternehmensangaben pausenlos an der Entstörung. Kurz vor ein Uhr gab ein Bahnsprecher gegenüber der dpa Entwarnung: „Der Verkehr läuft nun Schritt für Schritt wieder an.”

Was ist passiert?

Der Ausfall dauerte rund zwei Stunden. Betroffen waren nicht nur Fern- und Regionalzüge, sondern auch S-Bahnen in Berlin und Stuttgart, Privatbahnen sowie der Güterverkehr, der vor allem abends und nachts unterwegs ist. In Berlin wurde der Betrieb im gesamten S-Bahn-Netz eingestellt; die Berliner S-Bahn meldete eine netzweite Störung im Kommunikationssystem auf allen Linien.

Gegen 0.30 Uhr fuhren laut SRF die ersten Züge wieder. Genauere Informationen zur technischen Ursache der GSM-R-Störung nannte die Bahn zunächst nicht. Der Sprecher erklärte lediglich: „Die Störung konnte so innerhalb kurzer Zeit behoben werden.”

Praktische Hinweise für Betroffene

1. Verspätungen bis in den Berufsverkehr einplanen DB Regio Mitte empfahl Reisenden, mindestens bis 6.00 Uhr morgens mit hohen Folgeverspätungen und kurzfristigen Fahrtausfällen zu rechnen. Auch für Nordrhein-Westfalen hieß es nach dem Ende der Störung, dass die Normalisierung noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde.

2. Fahrtkosten beim Auto im Blick behalten Wer kurzfristig auf das eigene Auto ausweichen musste, sollte die anfallenden Kosten nicht unterschätzen. Unser Auto-Unterhaltskosten-Rechner hilft dabei, die tatsächlichen Ausgaben realistisch einzuschätzen. Auch die Kraftstoffkosten lassen sich mit dem Spritkosten-Rechner schnell überschlagen.

3. Pendlerpauschale nicht vergessen Wer regelmäßig mit der Bahn pendelt und durch Ausfälle auf andere Verkehrsmittel angewiesen ist, kann die Fahrtkosten steuerlich geltend machen. Der Pendler-Rechner zeigt, welcher Betrag als Werbungskosten absetzbar ist.

4. E-Auto als Alternative prüfen Für Pendler, die langfristig unabhängiger von Zugausfällen werden möchten, kann ein Elektrofahrzeug eine Option sein. Mit dem E-Auto-Rechner lässt sich prüfen, ob sich die Anschaffung finanziell lohnt, und der Ladekosten-Rechner ermittelt die laufenden Stromkosten.


Quellen

Häufige Fragen

Was war die Ursache für den bundesweiten Stillstand der Deutschen Bahn?

Ursache war eine Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R. Dieses System ist für die Kommunikation im Bahnbetrieb unverzichtbar. Fiel es aus, konnte kein Zugverkehr sicher abgewickelt werden, weshalb die Deutsche Bahn den Betrieb deutschlandweit einstellte.

Wie lange dauerte der Ausfall des Zugverkehrs?

Der Zugverkehr stand am späten Dienstagabend für rund zwei Stunden still. Kurz vor ein Uhr nachts gab die Deutsche Bahn Entwarnung. Gegen 0.30 Uhr fuhren die ersten Züge wieder, der Betrieb lief anschließend schrittweise wieder an.

Waren nur Fernzüge betroffen oder auch andere Verkehrsmittel?

Die Störung betraf weit mehr als nur den Fernverkehr. In mehreren Städten, darunter Berlin und Stuttgart, wurde auch der S-Bahn-Betrieb vollständig eingestellt. Zusätzlich waren Privatbahnen sowie der Güterverkehr betroffen, der vor allem abends und nachts unterwegs ist.

Mussten Reisende auch nach Behebung der Störung noch mit Beeinträchtigungen rechnen?

Ja. Auch nachdem die Störung technisch behoben war, dauerte es einige Zeit, bis sich der Betrieb normalisierte. Die DB Regio Mitte wies darauf hin, dass mindestens bis 6.00 Uhr morgens mit hohen Folgeverspätungen und kurzfristigen Fahrtausfällen zu rechnen sei. Auch in Nordrhein-Westfalen wurden Reisende gebeten, weiterhin mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen.

Wie schnell konnten die Techniker der Deutschen Bahn die Störung beheben?

IT-Experten der Deutschen Bahn arbeiteten nach Unternehmensangaben pausenlos an der Entstörung. Laut einem DB-Sprecher konnte die Störung innerhalb kurzer Zeit behoben werden. Die Deutsche Bahn hatte die Ursache zwischenzeitlich identifiziert, nannte jedoch zunächst keine genaueren Details dazu.

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