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Energiewende-Planungstool: Regionale Ausbauziele werden transparenter

Ein neues Planungstool macht regionale Ausbauziele der Energiewende in Deutschland übersichtlicher und besser planbar. Was das für Verbraucher und Kommunen bedeutet.

RE
Redaktion
19. September 2026
Energiewende-Planungstool: Regionale Ausbauziele werden transparenter

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und das Fraunhofer-Institut IEE haben den “Energiewenderechner” vorgestellt: Das digitale Tool visualisiert den Ausbaustand erneuerbarer Energien in Deutschland bis auf Kreis- und Stadtkreisebene und macht regionale Ausbaupotenziale erstmals systematisch planbar. Wer Strom, Wärme oder Immobilien kauft oder mietet, profitiert direkt davon, wie konsequent der Ausbau erneuerbarer Energien in seiner Region vorangeht. Mit dem neuen Energiewenderechner können Kommunen, Planungsbehörden und Energieagenturen wie die KEA in Baden-Württemberg erstmals auf Kreisebene nachvollziehen, wo Kapazitäten fehlen und wo Potenziale liegen. Das schafft die Grundlage für gezieltere Investitionen und eine verlässlichere regionale Energieversorgung.

Neues Energiewende-Planungstool macht regionalen Ausbaustand transparent

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE haben gemeinsam den sogenannten „Energiewenderechner” vorgestellt. Das digitale Tool visualisiert den Stand des Ausbaus erneuerbarer Energien in Deutschland bis auf Land- und Stadtkreisebene und soll die regionale Planung gezielter ermöglichen. Laut KEA Klimaschutz- und Energieagentur stehen für Baden-Württemberg bereits aktuelle Daten auf Kreisebene zur Verfügung.

Was der Energiewenderechner leistet

Das neue Tool richtet sich primär an Kommunen, Planungsbehörden und Energieagenturen. Es macht sichtbar, wie weit der Ausbau erneuerbarer Energien in einzelnen Kreisen bereits vorangeschritten ist und wo noch Potenziale bestehen. Damit können Ausbauziele vor Ort konkreter definiert und der Fortschritt der Energiewende besser nachverfolgt werden.

EUROSOLAR Deutschland betont in seiner Analyse zur Statistik der Energiewende, dass belastbare Daten die Grundlage jeder sachlichen Bewertung des Transformationsprozesses sein müssen. Der weltweite, der europäische und der nationale Trend zeige klar in Richtung erneuerbarer Energien, auch wenn der genaue Fortschrittsstand oft unterschiedlich bewertet werde.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) erfasst im Rahmen seiner Jahreserhebung zur Elektrizitäts- und Wärmeerzeugung unter anderem die erzeugte Strommenge, den Eigenverbrauch, die Nettonennleistung der Anlagen sowie den Einsatz verschiedener Energieträger in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Diese amtlichen Daten bilden eine wichtige Grundlage für die übergreifende Bewertung der Energieversorgung in Deutschland.

Praktische Bedeutung für Verbraucherinnen und Verbraucher

1. Bessere Planbarkeit eigener Investitionen in erneuerbare Energien Wer überlegt, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zu installieren oder ein Balkonkraftwerk anzuschaffen, kann mit regionalen Ausbaudaten besser einschätzen, welche Infrastruktur und welche lokalen Förderprogramme in der eigenen Region bereits existieren. Mit dem Photovoltaik-Rechner lässt sich die mögliche Stromerzeugung für das eigene Dach bereits vorab kalkulieren. Wer kleinere Anlagen bevorzugt, findet im Balkonkraftwerk-Ertragsrechner eine erste Orientierung.

2. Einspeisung und Vergütung besser verstehen Wer Strom ins Netz einspeist, erhält dafür eine gesetzlich geregelte Vergütung. Wie hoch diese ausfällt und was sich finanziell lohnt, lässt sich mit dem Einspeisevergütungsrechner berechnen. Wer zusätzlich einen Stromspeicher plant, kann dessen Wirtschaftlichkeit mit dem PV-Speicher-Rechner prüfen.

3. Heizung und Wärmeversorgung neu bewerten Mehr Transparenz über den regionalen Ausbau erneuerbarer Energien kann auch für Entscheidungen rund um die Wärmeversorgung relevant sein. Wer über einen Wechsel zur Wärmepumpe nachdenkt, findet mit dem Wärmepumpen-Rechner und dem Vergleich Gasheizung vs. Wärmepumpe konkrete Entscheidungshilfen. Für die Dimensionierung der Anlage steht der Wärmepumpen-Größenrechner zur Verfügung.

4. Laufende Energiekosten im Blick behalten Unabhängig vom regionalen Ausbaustand lohnt es sich, den eigenen Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten regelmäßig zu überprüfen. Der Stromkostenrechner hilft dabei, den Verbrauch einzelner Geräte oder des gesamten Haushalts transparent zu machen.

Quellen

Häufige Fragen

Was ist der Energiewenderechner und wer hat ihn entwickelt?

Der Energiewenderechner ist ein digitales Tool, das der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE entwickelt hat. Es visualisiert den aktuellen Stand der Energiewende in Deutschland und macht Ausbaupotenziale bis auf die Ebene einzelner Land- und Stadtkreise sichtbar.

Welche Daten liefert das Tool konkret?

Der Energiewenderechner stellt aktuelle Daten zum Ausbau erneuerbarer Energien auf Kreisebene bereit. Kommunen und Planungsverantwortliche können damit erkennen, wie weit der Ausbau vor Ort bereits vorangeschritten ist und wo noch die größten ungenutzten Potenziale liegen. Auch für alle Kreise in Baden-Württemberg stehen entsprechende Daten zur Verfügung.

Wozu dient ein solches Tool in der kommunalen Praxis?

Das Tool macht den Ausbaustand erneuerbarer Energien regional transparent und erlaubt eine gezieltere Planung. Kommunen können damit Schwerpunkte für den weiteren Ausbau identifizieren und den Fortschritt vergleichbar machen. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg weist darauf hin, dass der Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort dadurch gezielter vorangetrieben werden kann.

Ist die Energiewende in Deutschland tatsächlich auf Kurs?

Laut einer Analyse von EUROSOLAR Deutschland zeigen der weltweite, der europäische und der nationale Trend beim Ausbau erneuerbarer Energien in die richtige Richtung. Behauptungen, die Energiewende sei gescheitert, entbehren nach dieser Einschätzung jeder statistischen Evidenz. Gleichzeitig unterstreicht die Analyse, dass eine ehrliche Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Zahlen notwendig ist, um den weiteren Kurs verlässlich bestimmen zu können.

Welche Daten werden offiziell zur Energieerzeugung in Deutschland erfasst?

Das Statistische Bundesamt (Destatis) erhebt im Rahmen einer Jahreserhebung unter anderem die erzeugte Menge an Elektrizität und Wärme, den Eigenverbrauch, die installierte Nettonennleistung von Anlagen sowie den Einsatz von Brennstoffen bei Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK). Diese Daten bilden eine wichtige statistische Grundlage, um den Fortschritt der Energiewende im Verarbeitenden Gewerbe, im Bergbau sowie in der Gewinnung von Steinen und Erden nachzuverfolgen.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.

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