Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starker bis extremer Hitze in fast ganz Deutschland: Am 1. Juli 2025 werden Höchstwerte von 30 bis 38 Grad gemessen, der Höhepunkt der Hitzewelle wird am Mittwoch erwartet. Extreme Hitze belastet den Körper erheblich, besonders für ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen steigt das gesundheitliche Risiko deutlich an. Wer die Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes kennt und rechtzeitig Schutzmaßnahmen trifft, kann hitzebedingten Beschwerden gezielt vorbeugen. Zudem steigt in Teilen Deutschlands die Waldbrandgefahr, was auch für Freizeitaktivitäten im Freien relevant ist.
Hitzewelle in Deutschland: Extreme Temperaturen bis 38 Grad erwartet
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor starker und teils extremer Hitze in fast ganz Deutschland. Laut DWD werden Höchstwerte von 30 bis 38 Grad erwartet, wobei der Schwerpunkt im Westen und Südwesten liegt. Für einzelne Regionen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gelten Warnungen vor extremer Hitze. Einzig an den Küsten sowie in den Hochlagen der Mittelgebirge und der Alpen sollen die Temperaturen unter 30 Grad bleiben.
Was Verbraucher jetzt beachten sollten
1. Stromkosten durch Klimageräte im Blick behalten
Wer in der Hitze auf eine Klimaanlage, Ventilatoren oder mobile Kühler zurückgreift, sollte den zusätzlichen Stromverbrauch nicht unterschätzen. Die Geräte laufen in Hitzephasen oft viele Stunden täglich. Mit dem Klimaanlage-Stromkostenrechner lässt sich der tatsächliche Kostenaufwand vorab kalkulieren. Wer den Verbrauch einzelner Haushaltsgeräte generell im Blick behalten möchte, findet auch im Stromkostenrechner für einzelne Geräte eine praktische Hilfe.
2. Kühlschrank läuft auf Hochtouren
Bei hohen Außentemperaturen arbeitet der Kühlschrank deutlich mehr, um die eingestellte Temperatur zu halten. Das schlägt sich direkt im Stromverbrauch nieder. Wie viel ein Kühlschrank im Normalbetrieb und bei Hitze verbraucht, zeigt der Kühlschrank-Stromkostenrechner.
3. Waldbrandgefahr und Außenaktivitäten
Der DWD hebt laut Tagesschau (Stand: 01.07.2025) die Waldbrandgefahr vor allem im Osten und Südosten Deutschlands an. Wer in dieser Zeit plant, mit dem Auto längere Strecken in betroffene Regionen zu fahren, sollte auch die allgemeinen Unterhaltskosten des Fahrzeugs und den Spritverbrauch im Auge behalten, da Klimaanlagen im Auto den Kraftstoffverbrauch spürbar erhöhen.
4. Balkonkraftwerk und Photovoltaik profitieren von der Sonneneinstrahlung
Hohe Temperaturen bedeuten in der Regel auch viele Sonnenstunden. Wer eine Photovoltaikanlage oder ein Balkonkraftwerk betreibt, kann in diesen Tagen mit höheren Erträgen rechnen. Mit dem Balkonkraftwerk-Ertragsrechner oder dem Photovoltaik-Rechner lässt sich abschätzen, wie viel Strom in sonnenreichen Perioden erzeugt werden kann. Wer die Einspeisevergütung kennen möchte, hilft der Einspeisevergütungsrechner weiter.
Hinweis: Laut DWD sind im Südwesten am Nachmittag und frühen Abend vereinzelt kräftige Gewitter möglich, teils mit Sturmböen oder orkanartigen Böen. Im Laufe des Abends sollen die Gewitter nachlassen.
Quellen
- Wetterdienst warnt vor extremer Hitze in Deutschland – Tagesschau, Stand: 01.07.2025
- Hitzewelle erreicht Deutschland: Temperaturen bis 38 Grad erwartet – web.de, Stand: 18.06.2025
- Bis zu 36 Grad: Warnung vor teils extremer Hitze im Norden – Tagesschau, Stand: 19.06.2026
Häufige Fragen
Wie hoch können die Temperaturen in Deutschland während der aktuellen Hitzewelle steigen?
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet Höchstwerte von 30 bis 38 Grad. Besonders betroffen sind der Westen und Südwesten Deutschlands. Für einzelne Regionen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gelten sogar Warnungen vor extremer Hitze. An den Küsten sowie in den Hochlagen der Mittelgebirge und der Alpen bleibt es unter 30 Grad.
Welche Regionen in Deutschland sind von der Hitzewarnung besonders betroffen?
Im Süden und Westen Deutschlands sind die Temperaturen am höchsten. Im Norden warnt der DWD für weite Teile Norddeutschlands vor starker Hitzebelastung. Besonders gefährdet sind Regionen in Niedersachsen wie die Landkreise Göttingen, Emsland, Hameln, Holzminden und Osnabrück, wo bis zu 36 Grad erwartet werden. Auch in Hamburg und Schleswig-Holstein gilt eine Hitzewarnung, ausgenommen sind lediglich direkte Küstengebiete wie Fehmarn.
Sind neben der Hitze noch weitere Wettergefahren zu erwarten?
Ja. Der Deutsche Wetterdienst weist darauf hin, dass vor allem im Südwesten am Nachmittag und frühen Abend kräftige Gewitter möglich sind. Dabei sind auch Sturmböen oder sogar orkanartige Böen nicht ausgeschlossen. Im Laufe des Abends sollen sich die Gewitter abschwächen. Zusätzlich steigt im Osten und Südosten die Waldbrandgefahr deutlich an.
Warum fühlt sich die Hitze manchmal noch belastender an, als die gemessene Temperatur vermuten lässt?
Die gefühlte Temperatur hängt nicht allein von der Lufttemperatur ab, sondern auch von der Luftfeuchtigkeit. Je höher die Feuchtigkeit, desto schlechter kann der Körper durch Schwitzen abkühlen. Experten des ARD Wetterkompetenzzentrums vergleichen diesen Effekt mit einem Sauna-Aufguss: Die Wärmebelastung steigt deutlich, obwohl der Thermometerwert gleich bleibt.
Was ist die Ursache für die wiederkehrenden Hitzewellen im Sommer 2025?
Laut Meteorologen bildet sich über Mitteleuropa immer wieder ein stabiles Hochdruckgebiet, das warme Luftmassen aus südlichen Regionen nach Deutschland lenkt. Im Juni 2025 wechselten sich dabei kurzfristige Unwetterphasen und intensive Hitzewellen ab. Die Zufuhr sogenannter Wüstenluft aus dem Süden verstärkt die Extremtemperaturen zusätzlich.