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Homeoffice reduziert Büroflächenbedarf in deutschen Städten

Der Homeoffice-Trend lässt den Bedarf an Büroflächen sinken. Städte kämpfen mit Leerstand und schwierigen Neuvermietungen auf dem gewerblichen Immobilienmarkt.

RE
Redaktion
5. September 2026
Homeoffice reduziert Büroflächenbedarf in deutschen Städten

Laut einer Studie des Ifo-Instituts und des Immobilienberaters Colliers könnte der Homeoffice-Trend den Büroflächenbedarf in den sieben deutschen Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf bis 2030 um rund 12 Prozent senken, was einem Minderbedarf von etwa 11,5 Millionen Für Mieter und Eigentümer von Büroimmobilien bedeutet das erhebliche Veränderungen: Bereits 6,2 Prozent der Unternehmen haben ihre Flächen reduziert, weitere 8,3 Prozent planen dies. Gleichzeitig brachen die Büro-Neuvermietungen im ersten Halbjahr 2023 deutschlandweit um 40 Prozent ein. Städte müssen sich auf sinkende Gewerbesteuereinnahmen und leerstehende Flächen einstellen, während sich etwa ein Viertel der Beschäftigten dauerhaft im Homeoffice etabliert hat.

Homeoffice-Trend reduziert Büroflächenbedarf: Städte stehen vor Herausforderungen bei Neuvermietungen

Der Bedarf an Büroflächen in deutschen Großstädten könnte bis 2030 um rund 12 Prozent sinken. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Ifo-Instituts und des Immobilienberaters Colliers, die Daten aus Homeoffice-Umfragen unter 9.000 Unternehmen mit Büromietverträgen zwischen 2013 und 2023 ausgewertet hat. Bezogen auf sieben Metropolen, darunter Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf, entspricht das einem Minderbedarf von rund 11,5 Millionen Quadratmetern Bürofläche.

Homeoffice hat sich als fester Bestandteil etabliert

Laut Ifo-Institut arbeitet etwa ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland regelmäßig von zu Hause aus. Für rund 69 Prozent der Unternehmen ist das Homeoffice zur neuen Normalität geworden. Die Homeoffice-Quote sei seit knapp zwei Jahren stabil, so das Institut. Trotz vereinzelter Aufrufe zur Bürorückkehr hat sich an dieser Grundtendenz wenig geändert.

Besonders ausgeprägt ist der Effekt bei großen Dienstleistungsunternehmen: Jedes vierte Unternehmen in diesem Segment hat seine Büroflächen bereits verkleinert oder plant dies konkret. Insgesamt haben laut Ifo bereits 6,2 Prozent aller deutschen Unternehmen ihre Büroflächen reduziert; weitere 8,3 Prozent planen dies innerhalb der nächsten fünf Jahre.

Neuvermietungen brechen deutlich ein

Neben dem strukturellen Rückgang der Nachfrage zeigen auch aktuelle Marktdaten eine spürbare Abkühlung: Im ersten Halbjahr 2023 sind die Büro-Neuvermietungen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent eingebrochen, wie der Immobilienberater Jones Lang LaSalle (JLL) berichtet. Als Ursachen nennt JLL sowohl den Homeoffice-Trend als auch die allgemeine Konjunkturflaute.

Langfristige Mietverträge verlangsamen dabei den Gesamteffekt am Markt: Viele Unternehmen können ihre Flächen nicht sofort anpassen, auch wenn der Bedarf gesunken ist.

Praktische Implikationen für Verbraucher

1. Miet- und Kaufentscheidungen in Stadtlagen überdenken Wer eine Immobilie in innerstädtischer Lage kaufen oder mieten möchte, sollte die künftige Entwicklung der Nachfrage nach Gewerbeflächen im Blick behalten. Stehen in einem Viertel viele Büroflächen leer, kann das die Attraktivität und langfristig die Preise beeinflussen. Mit dem Kauf-vs.-Miete-Rechner lässt sich individuell prüfen, welche Option finanziell sinnvoller ist.

2. Quadratmeterpreise und Mietrenditen im Auge behalten Für Anleger, die in Büro- oder Gewerbeimmobilien investiert haben oder dies planen, ist die Entwicklung der Flächennachfrage ein relevanter Faktor. Der Mietrendite-Rechner hilft dabei, die Wirtschaftlichkeit einer Immobilieninvestition realistisch einzuschätzen. Ergänzend gibt der Quadratmeterpreis-Rechner Orientierung beim Vergleich von Angeboten.

3. Nebenkosten und Finanzierungskosten kalkulieren Wer durch sinkende Preise im Büroumfeld oder durch Umwandlung von Gewerbe- in Wohnfläche eine Immobilie erwirbt, sollte die Gesamtkosten sorgfältig kalkulieren. Der Nebenkosten-Rechner für Immobilien und der Baufinanzierungsrechner bieten dabei eine solide Grundlage.

4. Arbeitszeit und Homeoffice-Anteil dokumentieren Beschäftigte, die regelmäßig im Homeoffice arbeiten, sollten ihre tatsächliche Arbeitszeit korrekt erfassen, etwa für die Abrechnung von Arbeitstagen oder die steuerliche Geltendmachung der Homeoffice-Pauschale. Der Arbeitszeit-Rechner unterstützt bei der Übersicht über geleistete Stunden und Tage.

Quellen

Häufige Fragen

Um wie viel Prozent könnte der Büroflächenbedarf in deutschen Metropolen bis 2030 sinken?

Laut einer gemeinsamen Studie des Ifo-Instituts und des Immobilienberaters Colliers könnte der Bedarf an Büroflächen in den sieben deutschen Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf bis 2030 um rund 12 Prozent zurückgehen. Das entspricht einem Minderbedarf von etwa 11,5 Millionen Quadratmetern.

Wie viele Unternehmen in Deutschland haben ihre Büroflächen bereits reduziert oder planen dies?

Laut Ifo-Institut haben 6,2 Prozent der deutschen Unternehmen ihre Büroflächen bereits verkleinert. Weitere 8,3 Prozent planen eine Reduzierung in den nächsten fünf Jahren. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei Dienstleistern und Großunternehmen: Dort hat bereits jedes vierte Unternehmen die Flächen reduziert oder plant konkret eine Verkleinerung.

Wie stark sind die Büro-Neuvermietungen in Deutschland zuletzt eingebrochen?

Im ersten Halbjahr 2023 sind die Büro-Neuvermietungen deutschlandweit im Vergleich zum Vorjahr um rund 40 Prozent gesunken. Als Ursachen nennt der Immobilienberater Jones Lang LaSalle (JLL) sowohl den anhaltenden Homeoffice-Trend als auch die allgemeine Konjunkturflaute.

Wie verbreitet ist Homeoffice in Deutschland aktuell noch?

Etwa 25 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten regelmäßig von zu Hause aus. Gleichzeitig haben 69 Prozent der Unternehmen das Homeoffice als festen Bestandteil ihrer Arbeitsorganisation etabliert. Die Homeoffice-Quote ist seit knapp zwei Jahren stabil, trotz vereinzelter Aufrufe zur Rückkehr ins Büro.

Warum zeigt sich der Rückgang der Büroflächennachfrage nicht sofort am Markt?

Langfristige Mietverträge verzögern den sichtbaren Gesamteffekt erheblich. Unternehmen, die ihre Flächen verkleinern möchten, sind häufig noch an bestehende Verträge gebunden. Der strukturelle Rückgang der Nachfrage schlägt sich daher nur schrittweise in den tatsächlichen Vermietungszahlen und Leerstandsquoten nieder.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.

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