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Immobilienmarkt: Preise sinken – Verkäufer suchen länger nach Käufern

Im zweiten Quartal fallen die Immobilienpreise weiter. Verkäufer warten länger auf Kaufinteressenten. Was das für Eigentümer und Kaufwillige konkret bedeutet.

RE
Redaktion
7. August 2026
Immobilienmarkt: Preise sinken – Verkäufer suchen länger nach Käufern

Bestandswohnungen verzeichnen im zweiten Quartal 2025 den zweithöchsten Jahrespreisanstieg seit der Zinswende, Neubauwohnungen erreichen wieder das Preisniveau von 2022 – trotzdem stiegen die Immobilienpreise seit Jahresbeginn laut EPX hedonic im Schnitt nur um rund 0,5 %. Wer aktuell eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchte, steht vor einem gespaltenen Markt: Die Nachfrage zieht in den acht größten Metropolen leicht an, doch stabile Bauzinsen zwischen 3,5 und 4 % sowie höhere Bau- und Materialkosten bremsen die Dynamik deutlich. Käufer sollten Lage, Zustand und Werthaltigkeit einer Immobilie besonders sorgfältig prüfen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Verkäufer müssen realistischere Preiserwartungen einkalkulieren, da das moderate Gesamtpreisplus zeigt, dass ein breiter Käufermarkt weiterhin zurückhaltend agiert.

Immobilienmarkt: Preise steigen wieder – doch das Bild ist differenzierter als die Schlagzeile

Der deutsche Immobilienmarkt sendet im Jahr 2026 widersprüchliche Signale: Einerseits verzeichnen Eigentumswohnungen aus dem Bestand laut dem Wohnbarometer von ImmoScout24 im zweiten Quartal den zweithöchsten Jahrespreisanstieg seit der Zinswende. Andererseits legten die Immobilienpreise laut EPX hedonic seit Jahresbeginn im Durchschnitt lediglich um rund 0,5 Prozent zu. Der Markt hat sich nach Jahren starker Bewegung spürbar beruhigt – von einem einfachen Verkäufermarkt kann vielerorts keine Rede mehr sein.


Das steckt hinter den aktuellen Zahlen

Neubauwohnungen haben laut ImmoScout24 wieder das Preisniveau von 2022 erreicht. Gleichzeitig zog die Nachfrage in den acht größten deutschen Metropolen – darunter Berlin, Hamburg, München und Frankfurt am Main – im zweiten Quartal leicht um zwei Prozent gegenüber dem Vorquartal an. Im Umland der Metropolen blieb die Nachfrage mit einem minimalen Rückgang von einem Prozent nahezu stabil.

Bei Einfamilienhäusern fällt die Entwicklung noch klarer aus: Das Maklerportal Immowelt stellt fest, dass die Preise in 14 der 15 größten deutschen Städte im zweiten Quartal zulegten, nachdem es im ersten Quartal in vielen Städten noch zu Rückgängen gekommen war.

Dämpfend wirken die Bauzinsen: Sie sind laut Dr. Klein auf 3,5 bis 4 Prozent gestiegen, nachdem sie zu Jahresbeginn noch bei rund 3 Prozent lagen. Höhere Bau- und Materialkosten verteuern den Neubau zusätzlich. Die Zahl der Baugenehmigungen lag im ersten Quartal 2026 laut Statistischem Bundesamt je nach Gebäudeart zwischen 14 und 23 Prozent über dem Vorjahreswert – ein positives Signal, das die strukturelle Anspannung aber nicht kurzfristig auflöst.


Was das für Käufer und Verkäufer bedeutet

1. Kaufentscheidung sorgfältig kalkulieren Stabile, aber erhöhte Bauzinsen zwischen 3,5 und 4 Prozent bedeuten: Die monatliche Belastung bleibt hoch. Wer einen Immobilienkauf plant, sollte die Finanzierung detailliert durchrechnen. Der Baufinanzierungsrechner hilft dabei, monatliche Raten und Gesamtkosten realistisch einzuschätzen. Den notwendigen Eigenkapitalbedarf lässt sich mit dem Eigenkapital-Hauskauf-Rechner ermitteln.

2. Nebenkosten nicht unterschätzen Beim Immobilienkauf fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Zusatzkosten an – von der Grunderwerbsteuer bis zu Notar- und Maklergebühren. Mit dem Nebenkosten-Immobilien-Rechner lassen sich diese Positionen vorab kalkulieren. Der Grunderwerbsteuer-Rechner liefert zudem eine schnelle Übersicht über die je nach Bundesland unterschiedliche Steuerbelastung.

3. Mieten oder kaufen – ein Vergleich lohnt sich Weil die Preisentwicklung regional sehr unterschiedlich verläuft und die Finanzierungskosten gestiegen sind, ist die Entscheidung zwischen Miete und Kauf komplexer geworden. Der Kauf-vs.-Miete-Rechner stellt beide Szenarien gegenüber und macht die langfristigen finanziellen Unterschiede transparent.

4. Verkäufer: Preiserwartungen realistisch anpassen Trotz der Preissteigerungen im zweiten Quartal ist der Markt kein reiner Verkäufermarkt mehr. Lage, Zustand und Energieeffizienz einer Immobilie bestimmen laut ImmoScout24 entscheidend, ob und zu welchem Preis ein Verkauf gelingt. Wer den Quadratmeterpreis seiner Immobilie einordnen möchte, kann dazu den Quadratmeterpreis-Rechner nutzen. Auch Maklerkosten sollten frühzeitig eingeplant werden – der Maklerkosten-Rechner gibt einen schnellen Überblick.


Quellen

Häufige Fragen

Sinken die Immobilienpreise in Deutschland im zweiten Quartal 2026 wirklich?

Die Lage ist differenzierter als es die Schlagzeile vermuten lässt. Laut dem Wohnbarometer von ImmoScout24 verzeichnen Bestandswohnungen im zweiten Quartal sogar den zweithöchsten Jahrespreisanstieg seit der Zinswende. Neubauwohnungen haben wieder das Preisniveau von 2022 erreicht. In 14 der 15 größten deutschen Städte legten die Preise für Einfamilienhäuser zu, nachdem es im ersten Quartal in vielen Städten noch zu Rückgängen gekommen war. Von einem flächendeckenden Preisrückgang kann daher keine Rede sein.

Wie stark sind die Immobilienpreise seit Jahresbeginn 2026 insgesamt gestiegen?

Laut dem EPX hedonic Index legten die Immobilienpreise seit Jahresbeginn 2026 im Durchschnitt lediglich um rund 0,5 Prozent zu. Das Wachstum ist damit deutlich moderater als in den Vorjahren. Zu Beginn des Jahres gaben die Kaufpreise in allen Marktsegmenten sogar zunächst leicht nach, bevor sich die Entwicklung wieder stabilisierte und leicht ins Plus drehte.

Warum finden Verkäufer derzeit teils schwerer Käufer, obwohl die Nachfrage steigt?

Die gestiegenen Bauzinsen bremsen viele potenzielle Käufer aus. Laut DR. Klein lagen die Bauzinsen zu Jahresbeginn 2026 noch bei rund 3 Prozent und sind seitdem auf 3,5 bis 4 Prozent gestiegen. Das verteuert die monatliche Finanzierungsbelastung spürbar. Hinzu kommt, dass Werthaltigkeit, Lage und Zustand einer Immobilie laut ImmoScout24 entscheidende Kaufkriterien bleiben. Objekte, die in diesen Punkten nicht überzeugen, stoßen auf deutlich weniger Interesse.

Wo ist die Nachfrage nach Wohneigentum aktuell am stärksten?

In den acht größten deutschen Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart stieg das Suchaufkommen im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal leicht um zwei Prozent. Im Umland der Metropolen blieb die Nachfrage mit einem minimalen Rückgang von einem Prozent nahezu stabil. Stabile Bauzinsen stützen laut ImmoScout24 die Nachfrage besonders in den Metropolen und im ländlichen Raum.

Wie entwickelt sich der Neubaumarkt in Deutschland 2026?

Der Neubaumarkt zeigt eine leicht positive Entwicklung. Die Zahl der Baugenehmigungen lag laut Statistischem Bundesamt im ersten Quartal 2026 je nach Gebäudeart zwischen 14 und 23 Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig haben Neubauwohnungen wieder das Preisniveau von 2022 erreicht. Dämpfend wirken jedoch nach wie vor höhere Bau- und Materialkosten, die den Neubau zusätzlich verteuern und die Dynamik bremsen.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.

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