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Immobilienmarkt in Wendephase: Preisanstieg bremst sich ab

Der Immobilienmarkt zeigt erste Zeichen einer Abkühlung: Preisanstiege verlangsamen sich spürbar. Was Käufer und Mieter jetzt wissen sollten.

RE
Redaktion
25. September 2026
Immobilienmarkt in Wendephase: Preisanstieg bremst sich ab

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) prognostiziert für 2026 einen Preisanstieg bei Wohnimmobilien von rund drei Prozent – der Markt stabilisiert sich, wächst aber moderater als in früheren Boomjahren. Wer 2026 kaufen oder mieten will, trifft auf einen Markt im Aufwärtstrend, aber ohne die extremen Sprünge der Vergangenheit. Das knappe Neubauangebot deckt laut BVR nur rund 58 Prozent des tatsächlichen Bedarfs, was Preise und Mieten weiter stützt. Hinzu kommen Bauzinsen, die zuletzt wieder auf bis zu vier Prozent gestiegen sind. Wer eine Immobilie finanzieren möchte, sollte Kaufpreis, Zinsniveau und Energieeffizienz des Objekts sorgfältig abwägen.

Immobilienmarkt in Wendephase: Preisanstieg bremst sich ab – was das für Käufer und Mieter bedeutet

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) prognostiziert für 2026 einen Preisanstieg bei selbstgenutzten Wohnimmobilien von rund drei Prozent. Das ist moderater als in früheren Boomphasen – und dennoch steigen die Preise schneller als die Einkommen. Was bedeutet das konkret für Menschen, die kaufen, finanzieren oder mieten wollen?


Markt hat Talsohle durchschritten

Nach einer Phase mit gestiegenen Bauzinsen, Kaufzurückhaltung und Preisrückgängen bis 2024 hat sich der Immobilienmarkt laut Sparkasse neu sortiert. Im Jahr 2025 stiegen die Kaufpreise für Wohnimmobilien im Durchschnitt um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 rechnen Marktbeobachter mit einem Anstieg von drei bis vier Prozent – ein moderates, aber anhaltendes Wachstum.

Als zentraler Treiber gilt laut BVR das knappe Angebot: Die Wohnungsfertigstellungen werden 2026 voraussichtlich nur rund 58 Prozent des tatsächlichen Wohnraumbedarfs decken. Hinzu kommt, dass neu gebaute Wohnungen häufig nicht dort entstehen, wo der Bedarf am größten ist. In Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Regionen bleibt der Nachfrageüberhang erheblich, während strukturschwächere Regionen teils mit Leerständen kämpfen.

Neue Unsicherheit bringt die geopolitische Lage im Frühjahr 2026: Gestiegene Energiepreise haben die Bauzinsen laut Sparkasse zeitweise wieder auf bis zu vier Prozent steigen lassen.


Was das für Verbraucher bedeutet

1. Finanzierung sorgfältig planen

Bauzinsen von zeitweise bis zu vier Prozent verändern die monatliche Belastung erheblich. Wer einen Immobilienkauf plant, sollte die Finanzierung genau durchrechnen. Mit dem Baufinanzierung-Rechner lässt sich die monatliche Rate bei verschiedenen Zinssätzen und Laufzeiten simulieren. Ergänzend hilft der Annuitätenrechner, um zu verstehen, wie sich Tilgung und Zins über die Laufzeit verteilen.

2. Eigenkapital und Kaufnebenkosten realistisch einkalkulieren

Steigende Preise bedeuten auch steigende Kaufnebenkosten. Grunderwerbsteuer, Notargebühren und Maklerkosten können je nach Bundesland mehrere Prozentpunkte des Kaufpreises ausmachen. Der Eigenkapital-Hauskauf-Rechner zeigt, wie viel Eigenkapital für einen soliden Einstieg empfehlenswert ist. Die Nebenkosten-Immobilien-Rechner und der Grunderwerbsteuer-Rechner helfen dabei, keine Position zu vergessen.

3. Kaufen oder weiter mieten?

Da die Immobilienpreise laut BVR seit 2018 schneller gestiegen sind als die Einkommen, ist der Einstieg für viele Haushalte schwieriger geworden. Wer unsicher ist, ob Kaufen oder Mieten langfristig günstiger ist, kann das mit dem Kauf-vs.-Miete-Rechner durchrechnen. Auch der Warmmiete-Rechner hilft, die tatsächliche monatliche Mietbelastung vollständig zu erfassen.

4. Energieeffizienz als Preis- und Kostenfaktor

Laut Marktbeobachtern bleiben Lage, Objektqualität und Energieeffizienz die wichtigsten Preistreiber 2026. Wohnungen mit hoher Energieeffizienz sind besonders gefragt – und erzielen höhere Preise. Wer eine Immobilie sanieren möchte, sollte die laufenden Heizkosten im Blick behalten: Der Heizkosten-Wohnung-Rechner und der Gasheizung-vs.-Wärmepumpe-Rechner unterstützen dabei, verschiedene Szenarien zu vergleichen.


Quellen

Häufige Fragen

Steigen die Immobilienpreise in Deutschland 2026 weiter?

Ja, aber moderat. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) prognostiziert für selbstgenutzte Wohnimmobilien einen bundesweiten Preisanstieg von rund drei Prozent im Jahr 2026. Andere Prognosen beziffern den Anstieg auf bis zu vier Prozent. Von einem Zusammenbruch des Marktes ist keine Rede – erwartet wird eine stabile, planbare Erholung nach den Preisrückgängen der Vorjahre.

Warum sind Wohnungen in Deutschland trotz sinkender Nachfragephasen so teuer geblieben?

Das Hauptproblem ist das knappe Angebot. Laut BVR werden die Wohnungsfertigstellungen 2026 voraussichtlich nur rund 58 Prozent des tatsächlichen Wohnraumbedarfs abdecken. Neu gebaute Wohnungen entstehen zudem häufig nicht dort, wo der Bedarf am größten ist: In Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Regionen bleibt der Wohnraummangel erheblich. Gleichzeitig sind die Immobilienpreise seit 2018 schneller gestiegen als die Einkommen.

Wie wirkt sich der aktuelle Zinsniveau auf eine Immobilienfinanzierung aus?

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins in den Jahren 2024 und 2025 mehrfach gesenkt, zuletzt im Juni 2025 auf 2,15 Prozent. Das hat die Finanzierungsbedingungen zunächst verbessert. Allerdings haben geopolitische Unsicherheiten im Frühjahr 2026 die Bauzinsen wieder ansteigen lassen – teilweise bis an die Marke von vier Prozent. Kaufinteressierte sollten deshalb Finanzierungsangebote sorgfältig vergleichen und auf eine solide Finanzierungsstrategie setzen.

Lohnt sich ein Immobilienkauf 2026 als Kapitalanlage?

Der Markt bietet weiterhin Einstiegsmöglichkeiten, verlangt aber Sorgfalt. Lage, Objektqualität und Energieeffizienz sind laut Marktanalysen die wichtigsten Preistreiber. Energieeffiziente Immobilien sind besonders gefragt und behalten ihren Wert stabiler. Kapitalanleger sollten auf konservative Finanzierungsstrategien achten und regionale Unterschiede berücksichtigen: Während in Ballungsräumen die Nachfrage hoch bleibt, gibt es in strukturschwächeren Regionen teils Leerstände.

Was bedeutet die aktuelle Marktlage für Mieterinnen und Mieter?

Auch die Mieten ziehen weiter an. Da das Neubauangebot den Bedarf bei Weitem nicht deckt und die Kaufpreise für viele Haushalte schwer erschwinglich bleiben, steigt der Druck auf den Mietmarkt. Besonders in Städten und wirtschaftsstarken Regionen ist der Wohnraum knapp. Eine kurzfristige Entspannung der Mietpreise ist auf Basis der aktuellen Angebotslage nicht zu erwarten.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.

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