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Insolvenzen auf höchstem Stand seit 2013: Firmenpleiten in Deutschland

Firmeninsolvenzen in Deutschland erreichen 2024 den höchsten Stand seit 2013. Was steckt hinter dem Anstieg und warum boomt gleichzeitig die Zahl der Neugründungen?

RE
Redaktion
14. September 2026
Insolvenzen auf höchstem Stand seit 2013: Firmenpleiten in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2026 meldeten in Deutschland 12.900 Unternehmen Insolvenz an – ein Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und der höchste Stand seit 2013, wie Hochrechnungen der Creditreform Wirtschaftsforschung zeigen. Die steigende Zahl an Firmenpleiten trifft Beschäftigte, Gläubiger und Geschäftspartner betroffener Unternehmen unmittelbar. Mehrjährige Rezession sowie gestiegene Energie- und Rohstoffpreise infolge geopolitischer Krisen haben viele Betriebe finanziell geschwächt. Laut IWH lagen die monatlichen Insolvenzzahlen im März 2026 rund 71 Prozent über dem Vorkrisenniveau. Auch Verbraucherinsolvenzen stiegen auf 38.800 Fälle. Experten warnen: Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht.

Firmenpleiten in Deutschland: Insolvenzen auf höchstem Stand seit 2013

Im ersten Halbjahr 2026 haben in Deutschland so viele Unternehmen Insolvenz angemeldet wie seit 2013 nicht mehr. Nach Hochrechnungen von Creditreform waren 12.900 Unternehmen betroffen — ein Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) meldet für März 2026 einen Rekordwert: 1.716 insolvente Personen- und Kapitalgesellschaften — 71 Prozent mehr als im Durchschnitt der Vorkrisenjahre 2016 bis 2019.

Hintergrund: Was treibt die Zahlen?

Laut Creditreform steht die deutsche Wirtschaft nach mehreren Jahren wirtschaftlicher Stagnation und Rezession unter erheblichem Druck. Zusätzlich hat ein durch den Nahostkonflikt ausgelöster Öl- und Energiepreisschock die finanzielle Lage vieler Unternehmen weiter verschärft. Das IWH verzeichnete im März 2026 die höchsten jemals gemessenen Werte bei Insolvenzen im Baugewerbe, im Handel sowie in sonstigen wirtschaftlichen Bereichen.

Auch bei Privatpersonen stiegen die Zahlen: Im ersten Halbjahr 2026 wurden rund 38.800 Verbraucherinsolvenzen gemeldet, 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (37.920 Fälle), so Creditreform.

Creditreform warnt, dass der Hochpunkt noch nicht erreicht sei. Eine Stabilisierung der Entwicklung sei erst dann zu erwarten, wenn die Wirtschaft wieder wachse.

Was das für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet

1. Jobverlust durch Firmeninsolvenz: Ansprüche kennen

Wer durch eine Unternehmensinsolvenz seinen Arbeitsplatz verliert, hat in der Regel Anspruch auf Arbeitslosengeld. Die Höhe hängt vom bisherigen Nettoentgelt und der Beschäftigungsdauer ab. Mit dem Arbeitslosengeld-Rechner lässt sich der voraussichtliche Anspruch schnell ermitteln.

Zusätzlich kann im Rahmen eines Sozialplans eine Abfindung fällig werden. Wie hoch diese ausfällt und wie sie sich auf das Nettoeinkommen auswirkt, zeigt der Abfindung-Brutto-Netto-Rechner.

2. Kurzarbeit als Vorstufe: Was Beschäftigte berechnen können

Vor einer Insolvenz schalten viele Unternehmen auf Kurzarbeit um. Das Kurzarbeitergeld beträgt in der Regel 60 bzw. 67 Prozent des entfallenen Nettoentgelts. Mit dem Kurzarbeitergeld-Rechner können Betroffene ihren monatlichen Anspruch berechnen und ihre finanzielle Planung entsprechend anpassen.

3. Energiekosten im Blick behalten

Da steigende Energie- und Rohstoffpreise laut Creditreform zu den wesentlichen Belastungsfaktoren gehören, lohnt sich auch für private Haushalte ein genauer Blick auf die eigenen Energiekosten. Mit dem Stromkostenrechner oder dem Gasabschlag-Rechner lassen sich laufende Kosten transparent darstellen und mögliche Einsparpotenziale identifizieren.

4. Finanzielle Puffer prüfen und Kredit-Konditionen verstehen

Wirtschaftliche Unsicherheit macht einen finanziellen Puffer wichtiger. Wer bestehende Kredite hat oder plant, einen aufzunehmen, sollte die Konditionen genau prüfen. Der Effektivzins-Rechner hilft dabei, Kreditangebote objektiv zu vergleichen. Wer einen laufenden Kredit umschulden möchte, findet mit dem Kreditumschuldung-Rechner eine erste Orientierung.

Quellen

Häufige Fragen

Wie viele Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland Insolvenz angemeldet?

Nach Hochrechnungen der Creditreform Wirtschaftsforschung haben im ersten Halbjahr 2026 rund 12.900 Unternehmen in Deutschland Insolvenz angemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ist der höchste Stand seit dem ersten Halbjahr 2013, als 13.310 Fälle verzeichnet wurden.

Welche Branchen sind von den Firmenpleiten besonders stark betroffen?

Laut dem IWH-Insolvenztrend des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) wurden im März 2026 im Baugewerbe, im Handel und in den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen die höchsten jemals gemessenen Insolvenzzahlen registriert. Die monatliche Zahl der insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften lag im März 2026 bei 1.716 Fällen.

Was sind die Hauptursachen für den starken Anstieg der Insolvenzzahlen?

Mehrere Faktoren belasten die Unternehmen gleichzeitig: Jahrelange wirtschaftliche Stagnation und Rezession haben die Eigenkapitalpolster vieler Betriebe aufgezehrt. Hinzu kommt ein Öl- und Energiepreisschock infolge des Nahostkonflikts, der die Rohstoff- und Betriebskosten erheblich in die Höhe treibt. Diese Kombination aus struktureller Schwäche und externen Schocks macht vielen Unternehmen die Liquidität knapp.

Sind auch Privatpersonen von der Insolvenzwelle betroffen?

Ja. Im ersten Halbjahr 2026 wurden rund 38.800 Verbraucherinsolvenzen gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem 37.920 Fälle registriert wurden. Der Anstieg fällt damit zwar geringer aus als bei den Unternehmensinsolvenzen, zeigt aber, dass der wirtschaftliche Druck auch bei Privatpersonen spürbar zunimmt.

Ist der Höhepunkt der Insolvenzkrise bereits erreicht?

Nach Einschätzung der Creditreform Wirtschaftsforschung ist der Scheitelpunkt noch nicht erreicht. Eine Stabilisierung der Insolvenzzahlen wird erst dann erwartet, wenn die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Wachstumspfad zurückfindet. Solange Rezession und externe Kostentreiber wie hohe Energiepreise anhalten, dürfte der Druck auf Unternehmen und Verbraucher bestehen bleiben.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.

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