Der Invesco BuyBack Achievers ETF (PKW) verwaltet aktuell rund 1,68 Milliarden US-Dollar und bildet ausschließlich US-Unternehmen ab, die ihre ausstehenden Aktien im Vorjahreszeitraum um mindestens 5 Prozent netto zurückgekauft haben. Aktienrückkäufe gelten als Zeichen finanzieller Stärke eines Unternehmens. Wer als Anlegerin oder Anleger gezielt in solche Unternehmen investieren möchte, findet mit PKW ein breit gestreutes Instrument mit 203 bis 227 Einzelwerten, quartalsweiser Neugewichtung und einer Kostenquote von 0,61 Prozent. Die größten Sektoren im Portfolio sind Finanzdienstleistungen (rund 30 Prozent), Konsumgüter zyklisch (rund 18 Prozent) sowie Industrie (rund 14 Prozent). Wichtig zu wissen: Der jährliche Portfolioumschlag kann sehr hoch ausfallen, was steuerliche Konsequenzen haben kann.
Pkw-Dichte in Deutschland: Bestand wächst trotz Elektromobilität
Der Fahrzeugbestand in Deutschland steigt weiter an. Trotz der wachsenden Zahl an Elektrofahrzeugen und politischer Debatten über Mobilitätswende bleibt das Auto für viele Haushalte das wichtigste Verkehrsmittel. Wer ein Fahrzeug hält oder neu anschafft, sollte die laufenden Kosten im Blick behalten.
Laufende Kosten: Was Autobesitzer wirklich zahlen
Ein wachsender Fahrzeugbestand bedeutet für viele Haushalte steigende Fixkosten. Neben Anschaffungspreis und Kraftstoff fallen Versicherung, Steuer, Wartung und Wertverlust regelmäßig an. Mit dem Auto-Unterhaltskosten-Rechner lässt sich der monatliche Gesamtaufwand transparent ermitteln. Der zugehörige Ratgeber zu Autounteraltskosten erklärt, welche Posten häufig unterschätzt werden.
Finanzierung: Autokredit sorgfältig planen
Viele Fahrzeuge werden nicht bar bezahlt, sondern über einen Kredit finanziert. Wer die monatliche Rate und die Gesamtbelastung vorab kennen möchte, findet mit dem Autokredit-Rechner eine schnelle Orientierung. Der Ratgeber zum Autokredit erläutert außerdem, worauf bei Laufzeit, Sollzins und Restwert zu achten ist.
Elektrofahrzeuge: Ladekosten im Blick behalten
Der Anteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtbestand wächst, wenn auch langsam. Wer auf ein E-Auto umsteigt, sollte die Ladekosten realistisch kalkulieren. Der Ladekosten-Rechner für E-Autos hilft dabei, Heim- und Öffentlichladung zu vergleichen. Ergänzend lohnt ein Blick auf den E-Auto-Rechner, der weitere Kostenaspekte der Elektromobilität bündelt.
Dienstwagen und Leasing: Alternativen zum Kauf
Nicht jeder Pkw im deutschen Bestand befindet sich in Privathand. Dienstwagen und Leasingfahrzeuge machen einen erheblichen Anteil aus. Wer einen Dienstwagen nutzt, sollte die steuerliche Behandlung über die Dienstwagen-1-Prozent-Regelung kennen. Für Leasinginteressierte bietet der Leasing-Rechner eine erste Kalkulation, der Leasing-Ratgeber erklärt die wesentlichen Vertragsbestandteile.
Hinweis: Die in diesem Artikel genannten ETF-Daten (PKW, IPKW) beziehen sich auf US-amerikanische Finanzprodukte und stehen in keinem Zusammenhang mit dem deutschen Kraftfahrzeugbestand. Die Abkürzung “PKW” im Fondsnamen ist rein zufällig.
Quellen
- PKW: A One-Stop Shop For Buyback Achievers From The U.S. – Seeking Alpha
- PKW ETF: In-Depth Analysis of Invesco BuyBack Achievers ETF – SumGrowth
- Invesco BuyBack Achievers ETF (PKW) – Robinhood
Häufige Fragen
Wächst der Fahrzeugbestand in Deutschland trotz der Elektromobilitätswende weiter?
Ja, der Gesamtbestand an zugelassenen Pkw in Deutschland steigt weiterhin an. Trotz des politischen und gesellschaftlichen Drucks hin zu nachhaltigeren Mobilitätsformen nimmt die absolute Zahl der Pkw auf deutschen Straßen zu. Elektrofahrzeuge ergänzen den Bestand bislang, ersetzen Verbrenner jedoch nicht im gleichen Tempo.
Wie viele Pkw kommen in Deutschland auf 1.000 Einwohner?
Deutschland zählt zu den Ländern mit einer sehr hohen Pkw-Dichte in Europa. Die Zahl liegt bei rund 580 bis 600 Pkw je 1.000 Einwohner, wobei regionale Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten erheblich sind. In Ballungsräumen mit gut ausgebautem Nahverkehr fällt die Dichte spürbar geringer aus als in ländlichen Regionen.
Welchen Anteil haben Elektrofahrzeuge am deutschen Gesamtbestand?
Elektrofahrzeuge machen aktuell nur einen einstelligen Prozentanteil am gesamten Pkw-Bestand in Deutschland aus. Der überwiegende Teil der zugelassenen Fahrzeuge wird nach wie vor von Verbrennungsmotoren angetrieben, darunter Benziner und Diesel. Der Hochlauf der Elektromobilität verläuft langsamer als ursprünglich prognostiziert.
Warum steigt die Pkw-Dichte, obwohl viele Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen?
Der Pkw-Bestand wächst, weil Neuzulassungen den Abgang alter Fahrzeuge aus dem Bestand übersteigen. Außerdem bleibt das Auto in vielen Regionen Deutschlands unverzichtbar, da das öffentliche Verkehrsnetz besonders im ländlichen Raum nicht flächendeckend ausgebaut ist. Gleichzeitig steigt die Bevölkerung in bestimmten Regionen, was die Nachfrage nach individueller Mobilität erhöht.
Hat die wachsende Pkw-Dichte Auswirkungen auf Versicherungs- und Unterhaltskosten?
Ein wachsender Fahrzeugbestand kann den Wettbewerb unter Kfz-Versicherern beeinflussen, da mehr versicherte Fahrzeuge den Markt vergrößern. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet eine hohe Fahrzeugdichte aber auch höhere Belastungen durch Parkgebühren, Staukosten und einen erhöhten Verschleiß der Infrastruktur, was sich langfristig in kommunalen Abgaben niederschlagen kann.