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Sommerferien: ADAC warnt vor Mega-Staus am Wochenende

In Deutschland laufen die Sommerferien auf Hochtouren: Der ADAC warnt vor einem der staureichsten Wochenenden der Saison. Welche Strecken besonders betroffen sind.

RE
Redaktion
31. Juli 2026
Sommerferien: ADAC warnt vor Mega-Staus am Wochenende

Zum ersten August-Wochenende (31.07.-02.08.) warnt der ADAC vor einem der staureichsten Wochenenden des Sommers: Alle Bundesländer befinden sich gleichzeitig in den Ferien, rund 1.250 Baustellen auf deutschen Autobahnen verschärfen die Lage zusätzlich. Wer an diesem Wochenende mit dem Auto in den Urlaub oder auf der Heimreise ist, muss mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Besonders betroffen sind Strecken Richtung Alpen, Nord- und Ostsee. Der stärkste Verkehr wird laut ADAC am Freitagnachmittag, Samstagvormittag sowie Sonntagabend erwartet. Auch internationale Routen wie Brenner, Tauernautobahn und Gotthard gelten als stark belastet. Ein großzügiges Zeitpolster oder eine Anpassung der Reisezeiten kann helfen, die schlimmsten Staus zu umgehen.

Erstes August-Wochenende: ADAC warnt vor Dauerstau auf deutschen Autobahnen

Das erste August-Wochenende (31. Juli bis 2. August 2025) dürfte laut ADAC eines der staureichsten Wochenenden der gesamten Feriensaison werden. Grund: Mit dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg befinden sich ab Freitag erstmals alle deutschen Bundesländer gleichzeitig in den Sommerferien. Hinzu kommen rund 1.200 bis 1.250 aktive Baustellen auf deutschen Autobahnen, die den Verkehrsfluss zusätzlich einschränken.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

Der ADAC erwartet den stärksten Verkehr am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstagvormittag. Am Sonntagnachmittag und -abend nimmt vor allem der Rückreiseverkehr spürbar zu. Eine Trendwende zeichnet sich ab: Die Staus auf den Heimreiserouten werden nach ADAC-Einschätzung länger als auf den Anreiserouten, da in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland die Ferien bereits in einer Woche enden.

Besonders stark betroffen sind Routen in Richtung:

  • Alpen und Süddeutschland (z. B. A8, A9, A95)
  • Nord- und Ostsee (z. B. A1, A7, A24)
  • Internationale Transitstrecken: Brenner, Tauernautobahn und Gotthard gelten als sehr stark ausgelastet; der Fernpass ist laut ADAC wegen einer Demonstration zeitweise gesperrt

Auch in den Nachbarländern herrschen Sommerferien, was zu zusätzlichem Transitverkehr auf deutschen Autobahnen führt.


Praktische Hinweise für Autofahrende

1. Abfahrtzeit gezielt wählen Wer am Freitag verreist, sollte entweder früh morgens oder erst nach 20 Uhr starten. Am Samstag sind die Straßen erfahrungsgemäß ab dem frühen Nachmittag ruhiger. Der Sonntag ist für die Rückreise besonders kritisch.

2. Reisekosten im Blick behalten Stau bedeutet mehr Kraftstoffverbrauch. Wer lange im Stau steht, verbraucht durch häufiges Anfahren und Leerlauf mehr Sprit als auf freier Strecke. Mit dem Spritkosten-Rechner lässt sich der Kraftstoffbedarf für die Reise vorab kalkulieren. Wer die laufenden Kosten seines Fahrzeugs insgesamt im Blick behalten möchte, findet beim Auto-Unterhaltskosten-Rechner eine hilfreiche Übersicht.

3. E-Auto-Fahrer: Ladeplanung anpassen Fahrer von Elektrofahrzeugen sollten beachten, dass Stau den Energieverbrauch erhöhen kann und Ladestationen an Autobahnen an Spitzentagen stark frequentiert sind. Die Ladekosten für E-Autos lassen sich vorab durchrechnen, um Puffer einzuplanen.

4. Pendler und Heimkehrer: Zeitpuffer einplanen Wer in der Nähe stark befahrener Autobahnen wohnt oder arbeitet, sollte auch für alltägliche Wege mit Verzögerungen rechnen. Berufspendler können mit dem Pendler-Rechner prüfen, wie sich veränderte Fahrtzeiten auf die steuerlich absetzbaren Kosten auswirken.


Quellen

Häufige Fragen

Warum warnt der ADAC ausgerechnet für das Wochenende vom 31. Juli bis 2. August vor besonders vielen Staus?

An diesem Wochenende beginnen in Bayern und Baden-Württemberg die Sommerferien. Damit befinden sich erstmals alle deutschen Bundesländer gleichzeitig in den Schulferien. Hinzu kommen zahlreiche Urlauber aus europäischen Nachbarländern, die ebenfalls Sommerferien haben und deutsche Autobahnen als Transitstrecken nutzen. Der ADAC stuft dieses Wochenende daher als eines der staureichsten der gesamten Sommersaison ein.

Zu welchen Zeiten ist die Staugefahr an diesem Wochenende am größten?

Der stärkste Verkehr wird am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstagvormittag erwartet, wenn viele Urlauber in Richtung Alpen, Süddeutschland, Nord- und Ostsee aufbrechen. Am Sonntagnachmittag und -abend nimmt zusätzlich der Rückreiseverkehr deutlich zu, da in einigen Bundesländern wie Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland die Ferien bereits in der Folgewoche enden.

Wie viele Baustellen verschärfen die Lage auf den Autobahnen?

Laut ADAC sind derzeit rund 1.200 bis 1.250 Baustellen auf deutschen Autobahnen aktiv. Diese Engpässe sorgen dafür, dass der ohnehin dichte Ferienreiseverkehr an vielen Stellen zusätzlich ausgebremst wird und sich Staus schneller und länger aufbauen als in baustellenfreien Abschnitten.

Welche Strecken und Routen sind besonders stark betroffen?

Besonders belastet sind die klassischen Urlaubsrouten in Richtung Alpen, Süddeutschland sowie Nord- und Ostsee. Im Ausland gelten der Brenner, die Tauernautobahn und der Gotthard als stark überlastete Strecken. Der Fernpass ist laut ADAC-Prognose wegen einer angekündigten Demonstration zeitweise gesperrt. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten diese Routen gezielt meiden oder ausreichend Zeitpuffer einplanen.

Welche einfachen Maßnahmen helfen, lange Wartezeiten zu vermeiden?

Der ADAC empfiehlt, die Hauptreisezeiten am Freitagnachmittag und Samstagvormittag möglichst zu umgehen und stattdessen sehr früh morgens oder abends zu fahren. Auch das Ausweichen auf Bundesstraßen oder das Verschieben der Abfahrt um einige Stunden kann die Wartezeit erheblich verkürzen. Aktuelle Verkehrsinformationen lassen sich über die ADAC-Stauprognose oder Navigations-Apps in Echtzeit abrufen.

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