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vdp: Neuvertragsmieten im 1. Quartal 2026 um 3,0 Prozent gestiegen

Der vdp meldet für Deutschland steigende Neuvertragsmieten und weiter höhere Wohnimmobilienpreise zum Jahresbeginn 2026. Was das für Mieter, Käufer und Haushalte mit Immobilienplänen praktisch bedeutet.

RE
Redaktion
2. Juni 2026
vdp: Neuvertragsmieten im 1. Quartal 2026 um 3,0 Prozent gestiegen

Die Neuvertragsmieten in Deutschland lagen im 1. Quartal 2026 um 3,0 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das geht aus dem aktuellen Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) hervor. Gleichzeitig stiegen die Preise für Wohnimmobilien um 2,3 Prozent, selbst genutztes Wohneigentum wie Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen verteuerte sich sogar um 2,5 Prozent.

Für Verbraucher ist das eine wichtige Kombination: Mieten werden bei Neuabschlüssen weiter teurer, Kaufen wird ebenfalls nicht billiger. Wer gerade eine Wohnung sucht oder einen Immobilienkauf plant, sollte deshalb Miete, Kaufnebenkosten und Monatsrate besonders sauber durchrechnen.

Die wichtigsten Zahlen zum 1. Quartal 2026 auf einen Blick

Aus der gemeinsamen Pressemitteilung von vdp und vdpResearch ergeben sich vor allem diese Werte:

  • +3,0 Prozent Neuvertragsmieten in Deutschland gegenüber dem 1. Quartal 2025
  • +2,3 Prozent Preise für Wohnimmobilien insgesamt
  • +2,5 Prozent bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen
  • +2,2 Prozent bei Mehrfamilienhäusern
  • +0,8 Prozent beim vdp-Index für Liegenschaftszinsen im Mietwohnungsbau
  • +3,6 Prozent Wohnimmobilienpreise im Schnitt der Top-7-Städte
  • Hamburg +4,9 Prozent, Düsseldorf +4,1 Prozent, Frankfurt am Main +4,0 Prozent, Köln +4,0 Prozent, München +3,5 Prozent, Berlin +2,9 Prozent, Stuttgart +1,7 Prozent
  • +2,4 Prozent Neuvertragsmieten im Durchschnitt der Top-7-Städte

Wenn Sie Ihre eigene Situation durchrechnen möchten, helfen auf rechnerportal.net besonders der Mietrechner, der Kauf vs Miete Rechner, der Baufinanzierung-Rechner und der Kreditrechner Immobilie.

Warum das für Verbraucher wichtig ist

Die Meldung ist für drei Gruppen besonders nützlich:

  1. Mieter, die gerade einen neuen Vertrag unterschreiben wollen
  2. Kaufinteressierte, die steigende Mieten gegen Kaufkosten abwägen
  3. Haushalte mit knappem Budget, bei denen kleine Unterschiede bei Miete oder Rate viel ausmachen

Gerade jetzt reicht es nicht, nur auf eine Schlagzeile zu schauen. Wenn Neuvertragsmieten und Wohnimmobilienpreise gleichzeitig steigen, wird die Entscheidung zwischen weiter mieten, jetzt kaufen oder vorerst abwarten schwieriger. Umso wichtiger ist eine nüchterne Vorabrechnung.

1. Neuvertragsmieten steigen bundesweit weiter

Die wichtigste Zahl für Wohnungssuchende lautet: plus 3,0 Prozent bei den Neuvertragsmieten in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das betrifft nicht automatisch jeden bestehenden Mietvertrag, ist aber ein klarer Hinweis darauf, dass neue Anmietungen im Durchschnitt teurer geworden sind.

Für Verbraucher heißt das praktisch: Wer umziehen muss oder eine größere Wohnung sucht, sollte nicht nur die Kaltmiete, sondern auch Nebenkosten, Kaution und laufende Haushaltskosten zusammen betrachten. Dafür sind der Mietrechner, der Nebenkostenrechner und der Mietkaution-Rechner besonders hilfreich. Zum Einordnen passen auch die Glossarbeiträge zu Kaltmiete, Warmmiete und Betriebskosten.

2. Kaufen wurde gleichzeitig ebenfalls teurer

Der vdp meldet für Wohnimmobilien insgesamt ein Plus von 2,3 Prozent. Bei selbst genutztem Wohneigentum, also vor allem Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen, lag der Anstieg sogar bei 2,5 Prozent. Mehrfamilienhäuser verteuerten sich um 2,2 Prozent.

Für Kaufinteressierte ist das wichtig, weil sich die Rechnung nicht nur über den Zins entscheidet. Wenn Objekte wieder teurer werden, steigen oft auch der Eigenkapitalbedarf, die Kaufnebenkosten und die spätere Monatsrate. Besonders nützlich sind deshalb der Kaufpreisrechner, der Nebenkosten Immobilie Rechner, der Eigenkapital-Hauskauf-Rechner und der Tilgungsrechner. Ergänzend helfen die Glossarbeiträge zu Kaufnebenkosten, Annuität und Beleihungswert.

3. In den Top-7-Städten stiegen Kaufpreise stärker als die Neuvertragsmieten

Besonders aufschlussreich ist der Blick auf die Top-7-Städte. Dort stiegen die Wohnimmobilienpreise im Durchschnitt um 3,6 Prozent, während die Neuvertragsmieten im Schnitt um 2,4 Prozent zunahmen.

Unter den sieben Metropolen lagen die Preissteigerungen laut vdp bei Hamburg mit 4,9 Prozent am höchsten. Dahinter folgten Düsseldorf mit 4,1 Prozent, Frankfurt am Main und Köln mit jeweils 4,0 Prozent, München mit 3,5 Prozent, Berlin mit 2,9 Prozent und Stuttgart mit 1,7 Prozent.

Für Verbraucher bedeutet das: In großen Städten bleibt der Markt angespannt, aber Miete und Kauf entwickeln sich nicht überall gleich. Wer Standortoptionen hat, sollte mehrere Städte oder Umlandvarianten parallel rechnen, statt sich nur auf ein Bauchgefühl zu verlassen. Praktisch helfen dabei der Kauf vs Miete Rechner, der Wohnflächen-Rechner und der Umzug Kosten Rechner.

4. Was steigende Liegenschaftszinsen für den Mietmarkt bedeuten können

Der vdp meldet außerdem ein Plus von 0,8 Prozent beim Index für Liegenschaftszinsen im Mietwohnungsbau. Vereinfacht gesagt geht es dabei um Renditeanforderungen im Markt für vermietete Wohnimmobilien.

Für private Haushalte ist das vor allem ein Einordnungssignal: Wenn Neuvertragsmieten stärker steigen als die Preise für Mehrfamilienhäuser, kann das den Druck auf den Mietmarkt sichtbar machen. Das ersetzt keine lokale Angebotsanalyse, zeigt aber, dass sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt laut vdp weiter angespannt darstellt.

Was Verbraucher jetzt konkret tun können

Aus den neuen vdp-Daten ergeben sich vier naheliegende Schritte:

  • bei einem Umzug die gesamte Wohnlast rechnen, nicht nur die neue Kaltmiete
  • Kauf und Miete parallel vergleichen, solange beide Seiten teurer werden
  • Eigenkapital, Nebenkosten und Monatsrate gemeinsam planen, statt nur auf den Kaufpreis zu schauen
  • bei Standortwahl oder Wohnungsgröße mehrere Varianten durchrechnen, bevor eine schnelle Entscheidung fällt

Gerade in einem angespannten Markt hilft eine vollständige Vorabrechnung oft mehr als die Hoffnung auf bald sinkende Mieten oder deutlich fallende Kaufpreise.

Unsere Einordnung

Die neuen vdp-Zahlen zeigen klar: Der Wohnungsmarkt ist für Verbraucher zu Jahresbeginn 2026 auf beiden Seiten teuer geblieben. Neuvertragsmieten legten bundesweit um 3,0 Prozent zu, Wohnimmobilienpreise um 2,3 Prozent. In den großen Städten stiegen die Kaufpreise sogar im Schnitt stärker als die Neuvertragsmieten.

Die praktische Kernaussage lautet deshalb: Wer 2026 umziehen oder kaufen will, sollte nicht auf eine automatische Entlastung setzen, sondern Miete, Kaufnebenkosten und Finanzierung sauber gegeneinander rechnen.

Quellen

Häufige Fragen zu Neuvertragsmieten und Wohnimmobilien im 1. Quartal 2026

Sind Bestandsmieten laut vdp auch automatisch um 3,0 Prozent gestiegen?

Nein. Der vdp nennt für Deutschland einen Anstieg der Neuvertragsmieten um 3,0 Prozent im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das beschreibt neue Abschlüsse, nicht automatisch alle laufenden Mietverträge.

Wie stark stiegen die Wohnimmobilienpreise insgesamt?

Laut vdp stiegen die Preise für Wohnimmobilien im ersten Quartal 2026 um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Selbst genutztes Wohneigentum wie Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen legte um 2,5 Prozent zu.

Wie entwickelten sich die Top-7-Städte?

In den Top-7-Städten stiegen die Wohnimmobilienpreise laut vdp im Durchschnitt um 3,6 Prozent. Die Neuvertragsmieten legten dort im Mittel um 2,4 Prozent zu.

Welche Rechner helfen bei der Einordnung?

Besonders passend sind der Mietrechner, der Kauf vs Miete Rechner, der Baufinanzierung-Rechner, der Kreditrechner Immobilie, der Nebenkosten Immobilie Rechner und der Mietkaution-Rechner.

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