VW, Audi und Seat rufen wegen bruchgefährdeter Schrauben am Lenkgetriebe in Deutschland rund 950.000 Fahrzeuge zurück. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) registrierte die Aktion: Weltweit sind knapp 2,92 Millionen Pkw betroffen. Ein Ausfall der Lenkung kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich das Fahrzeug nicht mehr steuern lässt – ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Betroffen sind Modelle wie VW Tiguan, Touran, Golf, Golf Variant und Caddy sowie der Audi Q3, produziert zwischen Oktober 2013 und Juli 2024. Wer eines dieser Fahrzeuge besitzt, sollte prüfen, ob das eigene Kennzeichen in der KBA-Rückrufdatenbank gelistet ist, und zeitnah eine Werkstatt aufsuchen, um die fehlerhafte Verschraubung kostenlos austauschen zu lassen.
Rückruf bei VW, Audi und Seat wegen Lenkungsfehlern: Über 900.000 Fahrzeuge in Deutschland betroffen
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat einen umfangreichen Rückruf für Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns in seiner Datenbank registriert. In Deutschland sind laut KBA rund 950.000 Pkw betroffen, weltweit knapp 2,92 Millionen Fahrzeuge der Marken VW, Audi und Seat.
Was ist der Auslöser des Rückrufs?
Ursache ist laut KBA eine fehleranfällige Verschraubung am Lenkgetriebe. Die betroffenen Schrauben gelten als bruchgefährdet. Im schlimmsten Fall kann dies dazu führen, dass sich das Fahrzeug nicht mehr steuern lässt. Das KBA stuft diesen Defekt als sicherheitsrelevant ein.
Welche Modelle und Baujahre sind betroffen?
Laut den Angaben aus der KBA-Rückrufdatenbank umfasst die Aktion folgende Modelle und Produktionszeiträume:
Volkswagen (rund 2,15 Millionen Fahrzeuge weltweit, davon knapp 900.000 in Deutschland):
- Tiguan, Touran, Golf Variant, Caddy und Golf
- Produktionszeitraum: 24. September 2013 bis 1. Juli 2024
Audi (knapp 700.000 Fahrzeuge weltweit, davon rund 58.500 in Deutschland):
- Audi Q3
- Produktionszeitraum: 31. Oktober 2017 bis 23. Mai 2024
Für Seat-Modelle liegen ebenfalls Einträge im Rückrufrahmen vor, genaue Stückzahlen für Deutschland wurden in den vorliegenden Quellen nicht separat ausgewiesen.
Vier praktische Hinweise für betroffene Halter
1. Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) prüfen Betroffene Halterinnen und Halter können über die offizielle Rückrufdatenbank des KBA unter Eingabe ihrer Fahrzeugidentifikationsnummer feststellen, ob ihr Fahrzeug betroffen ist. Der Hersteller ist darüber hinaus verpflichtet, Halter schriftlich zu informieren.
2. Werkstatttermin vereinbaren Zur Behebung des Problems muss laut Herstellerangaben die Lenkungsverschraubung in einer autorisierten Werkstatt überprüft und gegebenenfalls ersetzt werden. Die Reparatur im Rahmen eines behördlich registrierten Rückrufs ist für Fahrzeughalter grundsätzlich kostenlos.
3. Fahrzeug im Zweifel stehenlassen Wer unsichere Lenkungsgeräusche oder ein verändertes Lenkverhalten bemerkt, sollte das Fahrzeug nicht weiter bewegen und umgehend Kontakt zur Werkstatt aufnehmen. Das KBA weist auf das Risiko eines vollständigen Lenkungsausfalls hin.
4. Unterhaltskosten im Blick behalten Ein Rückruf kann Anlass sein, die laufenden Kosten des eigenen Fahrzeugs neu zu kalkulieren. Mit dem Auto-Unterhaltskosten-Rechner lässt sich ermitteln, was das Fahrzeug monatlich tatsächlich kostet. Wer über einen Fahrzeugwechsel nachdenkt, findet im Autokredit-Rechner eine Orientierung zu möglichen Finanzierungskosten.
Hintergrund: Rückrufe und behördliche Aufsicht
Das KBA ist in Deutschland die zuständige Behörde für die Überwachung der Fahrzeugsicherheit. Hersteller sind gesetzlich verpflichtet, bekannte Sicherheitsmängel zu melden und Rückrufe durchzuführen. Die entsprechenden Fälle werden in der öffentlich zugänglichen KBA-Datenbank veröffentlicht. Der vorliegende Rückruf zählt gemessen an der Fahrzeugzahl zu den größten in Deutschland in jüngerer Zeit.
Quellen
- Rückruf bei VW, Seat und Audi wegen Lenk-Problemen: In Deutschland etwa eine Million Autos betroffen – CHIP
- VW und Audi rufen fast eine Million Fahrzeuge zurück – web.de
Häufige Fragen
Welche Fahrzeugmodelle sind von dem Rückruf betroffen?
Betroffen sind mehrere Modelle des Volkswagen-Konzerns: Bei VW handelt es sich um den Tiguan, Touran, Golf Variant, Caddy und Golf, die zwischen dem 24. September 2013 und dem 1. Juli 2024 produziert wurden. Bei Audi ist der Q3 mit einem Produktionszeitraum vom 31. Oktober 2017 bis zum 23. Mai 2024 betroffen. Ebenfalls in die Rückrufaktion einbezogen sind Fahrzeuge der Marke Seat.
Wie viele Fahrzeuge sind in Deutschland und weltweit betroffen?
In Deutschland sind rund 950.000 Fahrzeuge betroffen, davon knapp 900.000 VW-Modelle und rund 58.500 Audi-Modelle. Weltweit erstreckt sich die Rückrufaktion auf circa 2,92 Millionen Fahrzeuge, darunter über 2,15 Millionen VW sowie knapp 700.000 Audi.
Was ist das konkrete Risiko bei den betroffenen Fahrzeugen?
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat festgestellt, dass eine fehleranfällige Verschraubung am Lenkgetriebe bruchgefährdet ist. Im schlimmsten Fall kann dies dazu führen, dass sich das Fahrzeug nicht mehr steuern lässt. Es besteht damit ein ernstes Sicherheitsrisiko im Fahrbetrieb.
Was müssen betroffene Fahrzeughalterinnen und -halter jetzt tun?
Betroffene Halterinnen und Halter sollten prüfen, ob ihr Fahrzeug unter den Rückruf fällt. Die Rückrufaktion ist im Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) registriert und kann dort in der offiziellen Rückrufdatenbank nachgeschlagen werden. Im nächsten Schritt sollte eine Vertragswerkstatt der jeweiligen Marke kontaktiert werden, um die Lenkungsverschraubung prüfen und instand setzen zu lassen.
Wer hat den Rückruf offiziell registriert und überwacht ihn?
Der Rückruf wurde vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in seiner offiziellen Rückrufdatenbank erfasst und wird von der Behörde überwacht. Das KBA ist in Deutschland die zuständige Behörde für die Kontrolle von Fahrzeugrückrufen und die Einhaltung von Fahrzeugsicherheitsstandards.
Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.