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Wie viele Arbeitsstunden hat ein Jahr wirklich? Bezahlt gegen gearbeitet

Stand: Rechenweg mit automatischen Tests geprüftMethodik

Bei 40 Wochenstunden bezahlt der Arbeitgeber 2.080 Stunden im Jahr. Tatsächlich gearbeitet werden 2026 in Nordrhein-Westfalen nach acht Feiertagen auf Arbeitstagen und 30 Urlaubstagen nur 1.784 Stunden. Die Differenz von 296 Stunden ist bezahlte Freizeit. Bei 52.000 Euro Gehalt liegt der Stundenlohn deshalb bei 25,00 Euro, je geleisteter Stunde bei 29,15 Euro.

Tatsächliche Arbeitsstunden 2026

1.784 h

223 Arbeitstage à 8 h

Bezahlte Stunden pro Jahr

2.080 h

Wochenstunden × 52

Stunden pro Monat

173,33 h

bezahlt (× 13 ÷ 3), tatsächlich ⌀ 148,7 h

Arbeitstage im Kalenderjahr

261

Feiertage auf Arbeitstagen

8

Nordrhein-Westfalen

Stundenlohn brutto

—

Jahresgehalt eingeben

Rechenweg

  1. Stunden je Arbeitstag: 40 h ÷ 5 Tage = 8 h
  2. Arbeitstage 2026 (Mo bis Fr): 261
  3. Minus Feiertage auf Arbeitstagen (Nordrhein-Westfalen): 261 − 8 = 253
  4. Minus Urlaub und Krankheit: 253 − 30 − 0 = 223 Tage
  5. Tatsächliche Jahresarbeitsstunden: 223 × 8 h = 1.784 h
  6. Bezahlte Stunden: 40 h × 52 Wochen = 2.080 h, je Monat 40 × 13 ÷ 3 = 173,33 h
Gesetzliche Feiertage 2026 (Nordrhein-Westfalen)
Do, 01.01.2026Neujahrzählt
Fr, 03.04.2026Karfreitagzählt
Mo, 06.04.2026Ostermontagzählt
Fr, 01.05.2026Tag der Arbeitzählt
Do, 14.05.2026Christi Himmelfahrtzählt
Mo, 25.05.2026Pfingstmontagzählt
Do, 04.06.2026Fronleichnamzählt
Sa, 03.10.2026Tag der Deutschen Einheitkein Arbeitstag
So, 01.11.2026Allerheiligenkein Arbeitstag
Fr, 25.12.20261. Weihnachtstagzählt
Sa, 26.12.20262. Weihnachtstagkein Arbeitstag

Bezahlt werden Urlaub, Feiertage und Krankheit trotzdem: Lohnabrechnung und Stundenlohn rechnen deshalb mit Wochenstunden × 52. Die tatsächliche Jahresarbeitszeit zeigt, wie viele Stunden wirklich gearbeitet werden. Einzelne Tage zählt der Arbeitstage-Rechner, Tagesarbeitszeit und Pausen der Arbeitszeitrechner.

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Direkt zum Tool: Arbeitsstunden pro Jahr öffnen

Formel

Bezahlte Stunden sind Wochenstunden mal 52. Tatsächliche Stunden sind die Arbeitstage des Jahres minus Feiertage auf Arbeitstagen, minus Urlaub und Krankheit, mal Stunden je Arbeitstag. Der Stundenlohn ist das Jahresgehalt geteilt durch die bezahlten Stunden.

Bezahlt = Wochenstunden × 52; Tatsächlich = (Arbeitstage − Feiertage − Urlaub − Krankheit) × Stunden je Tag

Arbeitstage
alle Tage von Montag bis zum letzten Arbeitstag der Woche im Kalenderjahr
Feiertage
gesetzliche Feiertage des Bundeslands, die auf einen Arbeitstag fallen

Rechenbeispiel: 40 Stunden, NRW 2026, 30 Urlaubstage, 52.000 Euro

  1. 1

    Stunden je Arbeitstag bei 40 Wochenstunden und fünf Tagen

    = 8 Stunden

  2. 2

    Tage von Montag bis Freitag im Jahr 2026 zählen

    = 261 Arbeitstage

  3. 3

    Feiertage in Nordrhein-Westfalen auf Arbeitstagen abziehen

    = 8 Feiertage, es bleiben 253 Soll-Arbeitstage

  4. 4

    30 Urlaubstage abziehen

    = 223 Arbeitstage

  5. 5

    Tatsächliche Jahresarbeitszeit: Arbeitstage mal 8 Stunden

    = 1.784 Stunden

  6. 6

    Bezahlte Jahresarbeitszeit: 40 Stunden mal 52 Wochen

    = 2.080 Stunden, im Monat 173,33 Stunden

  7. 7

    Stundenlohn aus 52.000 Euro, einmal je bezahlter und einmal je geleisteter Stunde

    = 25 Euro und 29,15 Euro

Von 2.080 bezahlten Stunden werden 1.784 tatsächlich gearbeitet. Wer Gehälter vergleicht, rechnet mit 25,00 Euro; wer ein Angestelltengehalt mit einem Honorar vergleicht, das nur geleistete Stunden vergütet, mit 29,15 Euro.

Typische Fehler

errorSollstunden und tatsächliche Stunden verwechselt

Die Sollstunden von 2.024 berücksichtigen nur die Feiertage, nicht den Urlaub. Für Kapazitäts- und Projektplanung zählen die tatsächlichen 1.784 Stunden, für Arbeitszeitkonten häufig die Sollstunden. Prüfen Sie, welche Zahl Ihr Arbeitgeber meint.

errorDurchschnittlichen Monat aus den tatsächlichen Stunden für die Lohnabrechnung genutzt

Die tatsächlichen 1.784 Stunden durch 12 ergeben 148,67 Stunden im Monat. Lohnabrechnungen rechnen aber mit 173,33 Stunden, weil Urlaub und Feiertage bezahlt werden. Für Zuschläge und Überstundenvergütung gilt deshalb der höhere Wert.

Woher die Lücke zwischen bezahlten und geleisteten Arbeitsstunden kommt

Ein Arbeitsvertrag nennt Wochenstunden, keine Jahresstunden. Weil Urlaub, gesetzliche Feiertage und Krankheit mit Entgeltfortzahlung bezahlt werden, rechnet die Lohnabrechnung so, als würde in jeder der 52 Wochen voll gearbeitet. Daraus entstehen bei 40 Wochenstunden die 2.080 bezahlten Stunden. Die geleisteten Stunden sind eine Zählgröße: Kalender aufschlagen, Arbeitstage zählen, freie Tage abziehen.

Die Lücke von 296 Stunden im Beispiel setzt sich aus drei Teilen zusammen. Erstens hat 2026 genau 261 Tage von Montag bis Freitag, nicht 260, wie 52 mal 5 vermuten lässt. Zweitens fallen in Nordrhein-Westfalen acht Feiertage auf diese Tage, das sind 64 Stunden. Drittens kosten 30 Urlaubstage 240 Stunden. Zusammen ergibt das den Unterschied zwischen 2.080 und 1.784 Stunden, wenn man den zusätzlichen Arbeitstag wieder hinzurechnet.

Wofür Sie welche Jahresstundenzahl brauchen

Die bezahlte Zahl ist die richtige Basis für alles, was mit Lohn zu tun hat: Stundenlohn, Mindestlohnprüfung, Vergleich zweier Stellenangebote mit unterschiedlicher Wochenarbeitszeit. Die tatsächliche Zahl ist die richtige Basis für Planung: Wie viele Projektstunden kann ein Team im Jahr leisten, was kostet eine produktive Stunde, lohnt sich die Selbstständigkeit bei einem bestimmten Stundensatz?

Beim Wechsel in die Selbstständigkeit wird die Lücke besonders wichtig. Ein Honorar wird nur für geleistete Stunden gezahlt, Urlaub und Feiertage bringen nichts ein. Wer 52.000 Euro Angestelltengehalt ersetzen will, muss deshalb mindestens 29,15 Euro je Stunde erzielen, noch bevor Sozialversicherung, Akquise und unbezahlte Verwaltungszeit eingerechnet sind. Auch beim Bundesland lohnt ein zweiter Blick: In Bayern und Baden-Württemberg liegen 2026 neun Feiertage auf Arbeitstagen, in Berlin und Hamburg sieben.

Bei Teilzeit gilt dieselbe Logik, nur hängt die Lücke stärker von der Verteilung der Arbeitstage ab. Wer von Montag bis Donnerstag arbeitet, verliert durch Feiertage am Freitag keinen Arbeitstag, wer nur montags bis mittwochs arbeitet, bekommt von Christi Himmelfahrt und Fronleichnam nichts ab. Die bezahlten Stunden bleiben davon unberührt, weil sie allein aus den vertraglichen Wochenstunden folgen.

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Häufige Fragen: Arbeitsstunden pro Jahr

Wie viele Stunden arbeitet man pro Woche, wenn man Urlaub und Feiertage einrechnet? expand_more
Verteilt man die 1.784 tatsächlich geleisteten Stunden auf 52 Wochen, ergeben sich bei einer 40-Stunden-Woche in NRW 2026 im Schnitt 34,31 Stunden je Kalenderwoche. Der Wert eignet sich, um Freiberufler-Honorare und Angestelltengehälter fair zu vergleichen.
Warum unterscheiden sich die Arbeitsstunden von Jahr zu Jahr? expand_more
Die bezahlten Stunden bleiben bei gleicher Wochenarbeitszeit konstant. Die tatsächlichen Stunden schwanken, weil die Zahl der Tage von Montag bis Freitag und die Lage der Feiertage wechseln. In NRW sind es bei 40 Stunden und 30 Urlaubstagen 2025 1.768, 2026 1.784 und 2027 1.792 Stunden.
Wie wirken sich Krankheitstage auf die Jahresarbeitszeit aus? expand_more
Krankheitstage mit Entgeltfortzahlung ändern nichts an den bezahlten 2.080 Stunden, senken aber die tatsächlich geleisteten. Mit zehn Krankheitstagen bleiben im Beispiel 213 Arbeitstage und 1.704 Stunden; je geleisteter Stunde steigt der Betrag auf 30,52 Euro.

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