Dividenden-Rechner — Netto-Dividende aus dem Depot
Der Dividenden-Rechner ermittelt aus Depotwert und Dividendenrendite die jährliche Brutto- und Netto-Dividende nach Kapitalertragsteuer sowie die effektive Nettorendite.
Netto pro Jahr
257,69 €
Netto pro Monat
21,47 €
Brutto pro Jahr
350,00 €
Nach Steuer effektive Nettorendite 2.58 % · Steuer 92,31 € (ohne Freibetrag).
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Mehr Infos baldWas von der Dividende bleibt
Depotwert, Rendite und Steuer ergeben die Netto-Dividende. Der Rechner macht den Steuerabzug sichtbar.
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Was die Dividendenrendite aussagt
Sie setzt die Ausschüttung ins Verhältnis zum Kurs. Bei 2 Euro Dividende und 50 Euro Kurs sind es 4 Prozent.
Der Haken: Der Kurs steht im Nenner. Fällt er, steigt die Rendite rechnerisch — eine hohe Dividendenrendite kann also ein Warnsignal statt eines Qualitätsmerkmals sein. Prüfen Sie immer, ob der Kurs gefallen oder die Dividende gestiegen ist.
Die Ausschüttungsquote zeigt die Nachhaltigkeit
Sie gibt an, welcher Anteil des Gewinns ausgeschüttet wird. Werte bis etwa 60 bis 70 Prozent gelten als tragfähig.
Liegt die Quote über 100 Prozent, zahlt das Unternehmen mehr aus, als es verdient — aus Rücklagen oder Schulden. Das ist selten dauerhaft möglich und ein häufiger Vorbote von Dividendenkürzungen.
Am Ex-Tag sinkt der Kurs
Am Tag der Ausschüttung fällt der Kurs rechnerisch um die Dividende. Das Geld wandert vom Unternehmen zu Ihnen — der Unternehmenswert sinkt entsprechend.
Eine Dividende ist deshalb kein zusätzlicher Ertrag, sondern eine Umschichtung. Wer kurz vor dem Ex-Tag kauft, um die Ausschüttung mitzunehmen, gewinnt nichts — außer der Steuerpflicht.
Warum das für die Steuer relevant ist
Ausschüttungen sind sofort steuerpflichtig, Kursgewinne erst beim Verkauf. Ein thesaurierender Fonds verschiebt die Steuerlast in die Zukunft, was den Zinseszins begünstigt.
Bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro je Person spielt das keine Rolle. Darüber hinaus ist die Steuerstundung ein realer Vorteil ausschüttungsarmer Anlagen.
Quellensteuer bei ausländischen Aktien
Viele Länder behalten auf Dividenden eine Quellensteuer ein. Ein Teil wird auf die deutsche Abgeltungsteuer angerechnet, der Rest lässt sich nur über ein aufwendiges Erstattungsverfahren zurückholen.
Bei einzelnen Aktien lohnt der Aufwand meist nicht. Das ist ein praktisches Argument für Fondslösungen, bei denen die Anrechnung auf Fondsebene erfolgt.
Dividendenstrategie ist kein Selbstläufer
Die Konzentration auf hohe Ausschütter führt zu einer Übergewichtung bestimmter Branchen — Versorger, Telekommunikation, Finanzen — und zu weniger Streuung.
Für ein regelmäßiges Einkommen kann das trotzdem passend sein. Als Renditestrategie ist die Gesamtrendite aus Kurs und Ausschüttung die richtige Messgröße, nicht die Ausschüttung allein.
Dividenden richtig einordnen
- 01 Der Sparerpauschbetrag stellt einen Teil der Erträge steuerfrei — stellen Sie einen Freistellungsauftrag.
- 02 Eine hohe Dividendenrendite ist kein Selbstzweck; achten Sie auf die Substanz des Unternehmens.
- 03 Wiederangelegte Dividenden verstärken über die Jahre den Zinseszinseffekt.
Häufige Fragen zu Dividendenrendite und Ausschüttung
Welche Steuer fällt auf Dividenden an? expand_more
Ist der Sparerpauschbetrag berücksichtigt? expand_more
Was ist die Dividendenrendite? expand_more
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