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E-Auto-Vergleichsrechner — E-Auto vs. Verbrenner sofort vergleichen

Mit dem E-Auto-Vergleichsrechner stellen Sie die jährlichen Energiekosten eines Elektroautos und eines Verbrenners direkt gegenüber. Geben Sie Jahreskilometer, Verbrauch und Energiepreise für beide Antriebsarten ein — der Rechner zeigt Ihnen die Kosten, die Ersparnis und den CO2-Unterschied auf einen Blick.

15.000 km
5.000 km50.000 km

E-Auto

Verbrenner

E-Auto / Jahr

864,00 €

Verbrenner / Jahr

1.968,75 €

Ersparnis E-Auto

+1.104,75 € / Jahr

CO2-Vergleich (Betrieb)

E-Auto (dt. Strommix)1.0 t CO2
Verbrenner2.7 t CO2
Einsparung1.6 t CO2

Nur Energiekosten im Betrieb. Ohne Anschaffung, Versicherung, Wartung. CO2: Strommix 380g/kWh, Benzin 2,37 kg/L.

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So bedienen Sie den E-Auto-Vergleichsrechner

  1. Jahreskilometer einstellen — Stellen Sie über den Schieberegler ein, wie viele Kilometer Sie pro Jahr fahren. Der Bereich reicht von 5.000 bis 50.000 Kilometer. Dieser Wert gilt für beide Fahrzeuge gleichermaßen und bildet die Grundlage für den Kostenvergleich.

  2. E-Auto-Werte eingeben — Stellen Sie den Stromverbrauch Ihres Elektroautos (10 bis 30 kWh pro 100 km) und den Strompreis (15 bis 50 Cent pro kWh) ein. Den realen Verbrauch finden Sie im Bordcomputer. Kompakte E-Autos verbrauchen typischerweise 15 bis 18 kWh, größere SUV-Modelle 20 bis 25 kWh. Wer überwiegend zu Hause lädt, zahlt den Haushaltsstrompreis — an öffentlichen Schnellladern kann der Preis deutlich höher liegen.

  3. Verbrenner-Werte eingeben — Stellen Sie den Benzin- oder Dieselverbrauch (3 bis 20 Liter pro 100 km) und den Kraftstoffpreis (1,00 bis 3,00 EUR pro Liter) ein. Verwenden Sie Ihren tatsächlichen Durchschnittsverbrauch statt der Herstellerangabe, um ein realistisches Ergebnis zu erhalten.

  4. Ergebnisse ablesen — Der E-Auto-Vergleichsrechner zeigt die jährlichen Energiekosten für beide Fahrzeuge nebeneinander — das E-Auto in Grün, den Verbrenner in Orange. Darunter sehen Sie die Ersparnis oder Mehrkosten des E-Autos gegenüber dem Verbrenner. Positive Werte (grün) bedeuten, dass das E-Auto günstiger ist, negative Werte (rot) zeigen höhere Kosten. Im Detailbereich finden Sie zusätzlich den CO2-Vergleich — basierend auf dem deutschen Strommix (380 g/kWh) und dem Direktausstoß des Verbrenners (2,37 kg/Liter).

E-Auto-Vergleichsrechner nutzen — Elektroauto und Verbrenner fair vergleichen

Die Frage, ob sich ein Elektroauto finanziell lohnt, hängt vor allem von drei Faktoren ab: der jährlichen Fahrleistung, dem Strompreis und dem Vergleichsverbrauch des Verbrenners. Der E-Auto-Vergleichsrechner konzentriert sich auf die laufenden Energiekosten — den Bereich, in dem der Elektroantrieb seine Stärke ausspielt.

Bei 15.000 Kilometern im Jahr, einem Stromverbrauch von 18 kWh pro 100 km und einem Strompreis von 32 Cent liegt ein E-Auto bei jährlichen Energiekosten von rund 864 EUR. Ein vergleichbarer Benziner mit 7,5 Litern Verbrauch und 1,75 EUR pro Liter kostet rund 1.969 EUR — das E-Auto spart über 1.100 EUR pro Jahr allein beim Energiebezug.

Die Ersparnis steigt mit der Fahrleistung. Vielfahrer mit 30.000 Kilometern pro Jahr sparen bei gleichen Parametern bereits über 2.200 EUR. Umgekehrt schrumpft der Vorteil bei niedrigen Fahrleistungen und hohen Strompreisen. Wer ausschließlich an teuren Schnellladern lädt, kann beim Strom sogar mehr zahlen als beim Benzin.

Beim CO2-Vergleich schneidet das E-Auto trotz des deutschen Strommixes besser ab. Bei 15.000 Kilometern verursacht ein E-Auto mit dem aktuellen Mix rund 1.026 kg CO2, ein Benziner dagegen 2.666 kg. Mit zunehmendem Anteil erneuerbarer Energien im Netz verbessert sich die Bilanz des E-Autos weiter. Wer mit Ökostrom oder eigener Solaranlage lädt, fährt nahezu klimaneutral.

Der E-Auto-Vergleichsrechner stellt die laufenden Energiekosten eines Elektroautos und eines Verbrenners direkt gegenüber. So erkennen Sie sofort, ob sich ein Umstieg bei Ihrer Fahrleistung und Ihrem Strompreis finanziell lohnt. Zusätzlich zeigt der CO2-Vergleich, wie viel Emissionen Sie mit einem E-Auto einsparen.

3 Tipps: E-Auto-Kosten senken

  • Zuhause laden: Laden Sie mit dem eigenen Stromtarif statt an öffentlichen Ladesäulen — dort zahlen Sie oft das Doppelte.
  • Photovoltaik-Strom nutzen: Wer mit eigener Solaranlage lädt, senkt die Ladekosten auf unter 10 Cent/kWh und fährt nahezu klimaneutral.
  • Ladekarten-Anbieter vergleichen: Die Preisunterschiede an öffentlichen Ladesäulen sind erheblich — ein Anbieterwechsel kann mehrere hundert Euro pro Jahr sparen.

Der Verbrauch wird in kWh je 100 Kilometer angegeben

Übliche Werte liegen bei 15 bis 20 Kilowattstunden für Kompakt- und Mittelklassewagen, darüber bei großen SUV. Die WLTP-Angabe ist wie beim Verbrenner optimistisch.

Rechnen Sie mit 10 bis 20 Prozent Aufschlag. Und achten Sie darauf, ob der Wert ab Steckdose oder ab Batterie angegeben ist — dazwischen liegen die Ladeverluste.

Ladeverluste gehören in die Rechnung

Zwischen Steckdose und Batterie gehen je nach Ladeleistung 5 bis 15 Prozent verloren. An der Schuko-Steckdose ist der Anteil am höchsten, an der Wallbox am niedrigsten.

Bei 18 Kilowattstunden Verbrauch und 10 Prozent Verlusten zahlen Sie für 20. Wer nach Zählerstand rechnet statt nach Bordcomputer, sieht diesen Unterschied.

Warum die Reichweite im Winter sinkt

Zwei Effekte kommen zusammen: Die Batterie arbeitet bei Kälte weniger effizient, und die Heizung braucht Energie, die beim Verbrenner als Abwärme gratis anfällt.

20 bis 30 Prozent weniger Reichweite sind normal. Eine Wärmepumpe im Fahrzeug mildert das deutlich; Vorheizen am Netz noch mehr, weil die Energie dann nicht aus der Batterie kommt.

Wo geladen wird, entscheidet die Kosten

Zu Hause zum Haushaltstarif kostet die Kilowattstunde rund 30 Cent, mit PV-Überschuss deutlich weniger. An öffentlichen Schnellladesäulen liegt der Preis oft beim Doppelten.

Bei 18 Kilowattstunden je 100 Kilometer bedeutet das rund 5,40 Euro zu Hause gegen 10 bis 14 Euro unterwegs. Wer überwiegend öffentlich lädt, verliert den Kostenvorteil gegenüber einem sparsamen Verbrenner weitgehend.

Ladekurve statt Ladeleistung

Die beworbene Maximalleistung wird nur in einem schmalen Ladefenster erreicht, meist zwischen 10 und 60 Prozent Ladestand. Danach fällt die Kurve deutlich ab.

Deshalb ist auf Langstrecken das Laden von 10 auf 80 Prozent effizienter als zwei kürzere Stopps auf 100 Prozent. Die letzten 20 Prozent dauern oft so lange wie die ersten 60.

Batterieschonung im Alltag

Dauerhaftes Laden auf 100 Prozent und häufiges Schnellladen belasten die Zelle. Für den Alltag genügen meist 80 Prozent, volle Ladung vor langen Fahrten.

Der Effekt ist über die Lebensdauer messbar, aber kein Grund zur Sorge: Moderne Batterien halten mit üblicher Nutzung deutlich länger als das Fahrzeug.

Häufige Fragen zu Verbrauch und Reichweite

Was kostet es, ein E-Auto zuhause zu laden? expand_more
Bei einem Verbrauch von 18 kWh/100 km und einem Hausstromtarif von 30 Cent/kWh kosten 100 km etwa 5,40 EUR. Bei 15.000 km Jahresfahrleistung sind das rund 810 EUR Stromkosten — deutlich weniger als die 1.500–2.000 EUR Spritkosten eines vergleichbaren Verbrenners.
Lohnt sich ein E-Auto finanziell? expand_more
Die Anschaffung ist höher, aber die Betriebskosten sind niedriger: günstigerer Strom, weniger Wartung (kein Ölwechsel, weniger Bremsverschleiß), Kfz-Steuerbefreiung. Ab einer Jahresfahrleistung von 10.000–15.000 km rechnet sich ein E-Auto meist innerhalb von 5–8 Jahren.
Wie hoch ist die Reichweite moderner E-Autos? expand_more
Aktuelle E-Autos schaffen 300 bis 600 km nach WLTP. Im Winter sinkt die Reichweite um 20–30 % durch Heizung und Kälte. Für den Alltag (Pendeln, Einkaufen) reichen die meisten E-Autos problemlos — Langstrecken erfordern Ladestopps von 20–30 Minuten.
Welche Förderung gibt es für E-Autos 2026? expand_more
Die staatliche Kaufprämie (Umweltbonus) ist Ende 2024 ausgelaufen. Aktuell gibt es Steuervorteile (0,25 % Dienstwagenbesteuerung, Kfz-Steuerbefreiung, THG-Quote). Einige Hersteller und Bundesländer bieten eigene Förderprogramme an.
Wie schnell lädt ein E-Auto an einer Schnellladesäule? expand_more
An einer DC-Schnellladesäule (50–300 kW) laden moderne E-Autos in 20–40 Minuten von 10 auf 80 %. Die letzten 20 % dauern deutlich länger. An einer 11-kW-Wallbox zuhause dauert eine volle Ladung 4–8 Stunden — ideal über Nacht.
Wie hoch sind die Wartungskosten eines E-Autos? expand_more
E-Autos haben rund 30 % niedrigere Wartungskosten als Verbrenner. Es gibt keinen Ölwechsel, keine Zündkerzen, weniger Bremsverschleiß dank Rekuperation. Die jährlichen Wartungskosten liegen bei etwa 200–400 EUR gegenüber 400–800 EUR beim Verbrenner.

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