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Einspeisevergütung-Rechner — Ertrag der PV-Einspeisung

Der Einspeisevergütung-Rechner schätzt aus Anlagenleistung, spezifischem Ertrag, Einspeiseanteil und Vergütungssatz die jährliche und 20-jährige Vergütung für eingespeisten Solarstrom.

Vergütung / Jahr

532,00 €

Vergütung / Monat

44,33 €

Über 20 Jahre

10.640,00 €

Einspeisung 6.650 kWh/Jahr. Vereinfachte Schätzung, EEG-Sätze ändern sich.

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Was die Einspeisung bringt

Leistung, Ertrag, Einspeiseanteil und Satz bestimmen die Vergütung. Der Rechner zeigt Jahres- und 20-Jahres-Summe.

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Wie lange die Vergütung läuft

Die EEG-Vergütung ist garantiert für das Jahr der Inbetriebnahme plus zwanzig volle Kalenderjahre. Eine im März 2026 in Betrieb genommene Anlage wird also bis Ende 2046 vergütet.

Der Satz bleibt über die gesamte Laufzeit fest — er richtet sich nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, nicht nach dem jeweils aktuellen Satz.

Überschusseinspeisung oder Volleinspeisung

Bei der Überschusseinspeisung nutzen Sie zuerst selbst und speisen den Rest ein. Bei der Volleinspeisung geht der gesamte Strom ins Netz, dafür ist der Vergütungssatz höher.

Welche Variante besser ist, hängt am Eigenverbrauch: Wer viel selbst nutzt, fährt mit Überschusseinspeisung besser, weil vermiedener Netzbezug mehr wert ist als jede Vergütung. Bei geringem Eigenverbrauch — etwa bei Zweitobjekten — kann Volleinspeisung überlegen sein.

Warum Eigenverbrauch mehr wert ist als Einspeisung

Selbst genutzter Strom ersetzt Netzbezug zu rund 30 Cent. Eingespeister Strom bringt deutlich weniger.

Die Differenz ist der eigentliche Ertragshebel jeder Anlage. Deshalb lohnt es sich, Verbraucher in die Erzeugungszeiten zu legen — Waschmaschine, Spülmaschine, Warmwasser und Wallbox mittags statt abends.

Die Degression läuft weiter

Die Vergütungssätze für Neuanlagen sinken in regelmäßigen Schritten. Wer die Inbetriebnahme über einen Stichtag hinausschiebt, bekommt für zwanzig Jahre den niedrigeren Satz.

Maßgeblich ist das Datum der tatsächlichen Inbetriebnahme, nicht der Auftrag oder die Lieferung. Bei knappen Terminen sollte das im Vertrag geregelt sein.

Anmeldung und Fristen

Die Anlage gehört ins Marktstammdatenregister, und zwar binnen eines Monats nach Inbetriebnahme. Versäumnisse können die Vergütung kosten.

Zusätzlich meldet der Installateur die Anlage beim Netzbetreiber an. Beides ist nicht dasselbe — die Registrierung im Marktstammdatenregister bleibt Ihre eigene Pflicht als Betreiber.

Was nach zwanzig Jahren passiert

Nach Ablauf der Förderung produziert die Anlage weiter, typischerweise noch mit 80 Prozent der Anfangsleistung. Die Module halten deutlich länger als die Vergütungsdauer.

Möglich sind dann Anschlussvergütung zum Marktwert, Direktvermarktung oder die Umstellung auf maximalen Eigenverbrauch — Letzteres ist meist am attraktivsten, weil vermiedener Netzbezug den höchsten Wert hat.

Einspeisevergütung optimal nutzen

  1. 01 Ein höherer Eigenverbrauch lohnt oft mehr als die Einspeisung, da Netzstrom teurer ist.
  2. 02 Prüfen Sie den aktuellen EEG-Vergütungssatz zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme.
  3. 03 Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch und senkt den Netzbezug.

Häufige Fragen zur EEG-Vergütung

Wie hoch ist die Einspeisevergütung aktuell? expand_more
Sie hängt von Anlagengröße und Inbetriebnahmedatum ab und wird gesetzlich festgelegt. Tragen Sie den für Sie gültigen Satz ein.
Was ist der spezifische Ertrag? expand_more
Die jährlich erzeugte Energie je Kilowatt-Peak, in Deutschland grob 900 bis 1.050 kWh/kWp.
Wie lange wird die Vergütung gezahlt? expand_more
In der Regel 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr; der Rechner zeigt die Summe über 20 Jahre.

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