ETF-Sparplan-Rechner — Endkapital, Sparrate und Rendite berechnen
Mit dem ETF-Sparplan-Rechner berechnen Sie, wie sich Startkapital, monatliche Sparrate, erwartete Rendite, ETF-Kosten und Laufzeit auf Ihr mögliches Endkapital auswirken. So sehen Sie schnell, wie stark der Zinseszinseffekt über viele Jahre arbeitet.
Endkapital
250.701 €
Eingezahlt
85.000 €
Wertzuwachs
165.701 €
Effektive Rendite nach Kosten
6.80 %
Was der Rechner zusätzlich zeigt
Monatliche Sparleistung
3.000 €
Verdopplung nach 72er-Regel
10.6 Jahre
Netto-Renditeannahme
6.80 % p.a.
Vereinfachte Modellrechnung mit monatlicher Verzinsung und Kostenabzug. Steuern, Tracking Difference, Ausgabeaufschläge und reale Marktschwankungen sind nicht enthalten.
| Jahr | Eingezahlt | Wertzuwachs | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 0 | 10.000 € | 0 € | 10.000 € |
| 1 | 13.000 € | 797 € | 13.797 € |
| 2 | 16.000 € | 1.860 € | 17.860 € |
| 3 | 19.000 € | 3.209 € | 22.209 € |
| 4 | 22.000 € | 4.862 € | 26.862 € |
| 5 | 25.000 € | 6.842 € | 31.842 € |
| 6 | 28.000 € | 9.171 € | 37.171 € |
| 7 | 31.000 € | 11.874 € | 42.874 € |
| 8 | 34.000 € | 14.978 € | 48.978 € |
| 9 | 37.000 € | 18.509 € | 55.509 € |
| 10 | 40.000 € | 22.499 € | 62.499 € |
| 11 | 43.000 € | 26.979 € | 69.979 € |
| 12 | 46.000 € | 31.984 € | 77.984 € |
| 13 | 49.000 € | 37.551 € | 86.551 € |
| 14 | 52.000 € | 43.719 € | 95.719 € |
| 15 | 55.000 € | 50.530 € | 105.530 € |
| 16 | 58.000 € | 58.029 € | 116.029 € |
| 17 | 61.000 € | 66.265 € | 127.265 € |
| 18 | 64.000 € | 75.289 € | 139.289 € |
| 19 | 67.000 € | 85.157 € | 152.157 € |
| 20 | 70.000 € | 95.927 € | 165.927 € |
| 21 | 73.000 € | 107.664 € | 180.664 € |
| 22 | 76.000 € | 120.435 € | 196.435 € |
| 23 | 79.000 € | 134.312 € | 213.312 € |
| 24 | 82.000 € | 149.373 € | 231.373 € |
| 25 | 85.000 € | 165.701 € | 250.701 € |
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Mehr Infos baldSo nutzen Sie den ETF-Sparplan-Rechner
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Startkapital eingeben — Wenn Sie bereits Geld anlegen möchten, tragen Sie den Betrag als Einmalstart ein. Auch ohne Startkapital funktioniert der Rechner als reiner Sparplan-Rechner.
-
Monatliche Sparrate festlegen — Die Sparrate ist der wichtigste laufende Hebel. Schon 100, 250 oder 500 EUR pro Monat führen über viele Jahre zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
-
Rendite und ETF-Kosten anpassen — Der Rechner arbeitet mit einer erwarteten Bruttorendite und zieht die laufenden ETF-Kosten als vereinfachten Kostenwert davon ab. So erhalten Sie eine praxisnahe Netto-Annahme für das Modell.
-
Laufzeit wählen — Gerade bei ETF-Sparplänen entscheidet die Zeit über die Wirkung des Zinseszinseffekts. Deshalb lohnt sich der Blick auf 10, 20 oder 30 Jahre besonders.
Was der ETF-Sparplan-Rechner berechnet
Der ETF-Sparplan-Rechner zeigt Ihnen, wie viel Vermögen aus Startkapital und regelmäßigen Einzahlungen entstehen kann. Dabei werden Einzahlungen, möglicher Wertzuwachs und effektive Rendite nach Kosten getrennt dargestellt. So sehen Sie nicht nur ein Endergebnis, sondern auch, wie stark der eigentliche Kapitalzuwachs im Verhältnis zu Ihren Einzahlungen ausfällt.
Für viele Nutzer ist genau das der wichtigste Punkt. Ein ETF-Sparplan wirkt auf den ersten Blick oft unspektakulär. Über längere Zeiträume entstehen aber deutliche Unterschiede zwischen einem Plan mit niedriger Sparrate, kurzen Laufzeiten oder höheren Kosten und einem diszipliniert durchgehaltenen Sparplan mit langem Horizont.
Ein zweiter wichtiger Faktor sind die laufenden Kosten. Der Unterschied zwischen 0,2 und 1,0 Prozent pro Jahr klingt klein. Über 20 oder 30 Jahre kann dieser Abstand das Endkapital aber spürbar verändern. Deshalb gehört die Kostenbetrachtung immer mit in eine saubere ETF-Modellrechnung.
Der ETF-Sparplan-Rechner liefert eine verständliche Modellrechnung für den langfristigen Vermögensaufbau. Er ersetzt keine Anlageberatung, macht aber schnell sichtbar, wie stark Sparrate, Kosten und Laufzeit das Ergebnis beeinflussen. Genau dafür eignet sich ein ETF Sparplan Rechner besonders gut.
3 Tipps: ETF-Sparplan realistischer bewerten
- Kosten immer mitdenken: Ein günstiger ETF lässt mehr Rendite im Depot. Auf lange Sicht ist das oft wichtiger als kleine Prognoseunterschiede bei der Markterwartung.
- Nicht nur auf das Endkapital schauen: Prüfen Sie auch, wie viel davon aus eigenen Einzahlungen stammt und wie viel echter Wertzuwachs im Modell entsteht.
- Laufzeit nicht zu kurz ansetzen: Ein ETF-Sparplan entfaltet seinen vollen Effekt meist erst über längere Zeiträume, nicht nach zwei oder drei Jahren.
Passende Begriffe und Rechner
Für die Einordnung helfen vor allem die Begriffe Zinseszins und Sparrate. Beide bestimmen direkt, wie stark Ihr Vermögensaufbau über die Jahre wächst.
- Zinseszins-Rechner für den direkten Blick auf den Wachstumsfaktor über lange Laufzeiten
- Sparrechner für klassischere Sparziele und einfache Einzahlungsmodelle
- Renditerechner für die Einordnung Ihrer erwarteten Erträge
Warum ein ETF-Sparplan-Rechner sinnvoll ist
Ein ETF-Sparplan ist für viele Menschen der einfachste Einstieg in den langfristigen Vermögensaufbau. Trotzdem werden Ergebnisse oft falsch eingeschätzt. Manche erwarten zu schnell sehr hohe Summen, andere unterschätzen den Effekt einer höheren Sparrate oder einer längeren Laufzeit. Ein ETF-Sparplan-Rechner bringt diese Punkte in eine Form, die sofort verständlich ist.
Besonders nützlich ist der Vergleich verschiedener Szenarien. Was passiert, wenn Sie statt 150 EUR lieber 250 EUR pro Monat investieren? Wie stark wirkt sich eine Laufzeit von 30 statt 20 Jahren aus? Und wie sehr bremsen höhere ETF-Kosten das Ergebnis? Genau solche Fragen lassen sich mit dem Rechner in wenigen Sekunden durchspielen.
Die laufenden Kosten schlagen langfristig durch
Die Gesamtkostenquote TER liegt bei breiten Index-ETFs meist zwischen 0,05 und 0,25 Prozent im Jahr. Der Unterschied klingt vernachlässigbar.
Über dreißig Jahre kostet ein Fonds mit 0,5 statt 0,15 Prozent bei gleicher Bruttorendite rund zehn Prozent des Endvermögens. Kosten sind die einzige Größe, die Sie sicher beeinflussen können — die Rendite nicht.
Thesaurierend oder ausschüttend
Thesaurierende ETFs legen Erträge automatisch wieder an, ausschüttende zahlen sie aus. Für den Vermögensaufbau ist Thesaurierung bequemer, weil kein Wiederanlageaufwand entsteht.
Ausschüttende Fonds haben einen praktischen Vorteil: Die Ausschüttungen füllen den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro planbar aus. Bei thesaurierenden übernimmt das die Vorabpauschale — allerdings weniger steuerbar.
Die Vorabpauschale
Thesaurierende Fonds werden über die Vorabpauschale jährlich besteuert, auch ohne Verkauf. Bemessungsgrundlage ist ein am Basiszins orientierter Betrag, begrenzt auf die tatsächliche Wertsteigerung.
Die Pauschale wird beim späteren Verkauf angerechnet — sie ist also eine Vorauszahlung, keine Zusatzsteuer. Wichtig: Auf dem Verrechnungskonto muss zum Jahreswechsel Geld liegen, sonst bucht die Bank es ein oder meldet den Fehlbetrag.
Teilfreistellung bei Aktienfonds
Bei Fonds mit mindestens 51 Prozent Aktienanteil sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei. Die effektive Steuerlast sinkt damit von rund 26,4 auf etwa 18,5 Prozent.
Diese Teilfreistellung gilt automatisch, Sie müssen nichts beantragen. Bei Misch- und Rentenfonds fällt sie geringer aus oder entfällt.
Der Cost-Average-Effekt ist kein Renditeversprechen
Regelmäßiges Kaufen glättet den Einstiegskurs — bei fallenden Kursen kaufen Sie mehr Anteile, bei steigenden weniger.
Eine höhere Rendite als eine Einmalanlage bringt das statistisch nicht; im langfristig steigenden Markt ist der frühe Einstieg meist besser. Der Sparplan gewinnt an anderer Stelle: Er macht das Investieren zur Routine und nimmt die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt aus dem Spiel.
Sparerpauschbetrag nicht verschenken
1.000 Euro je Person, 2.000 bei Zusammenveranlagung, bleiben steuerfrei — aber nur mit erteiltem Freistellungsauftrag.
Bei mehreren Depots lässt sich der Betrag aufteilen. Wer ihn nicht ausschöpft, verschenkt ihn: Ein Übertrag ins Folgejahr ist nicht möglich.
ETF-Sparplan: Kosten und Steuern im Blick
- 01 Nicht nur auf Rendite schauen: Schon geringe ETF-Kosten machen über 20 oder 30 Jahre einen spürbaren Unterschied.
- 02 Sparrate regelmäßig erhöhen: Kleine Anpassungen von 25 oder 50 EUR pro Monat summieren sich langfristig stärker als viele erwarten.
- 03 Laufzeit ernst nehmen: Bei ETF-Sparplänen ist Zeit oft der größte Hebel, nicht die perfekte Einstiegswoche.
Häufige Fragen zum ETF-Sparplan
Wie realistisch ist eine ETF-Rendite von 6 oder 7 Prozent? expand_more
Was bringt ein ETF-Sparplan über 10, 20 oder 30 Jahre? expand_more
Einmalanlage oder Sparplan? expand_more
Sind Steuern und Gebühren enthalten? expand_more
Wie hoch sollte die Sparrate sein? expand_more
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