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Festgeld-Rechner — Zinsertrag und Auszahlung für feste Laufzeiten berechnen

Mit dem Festgeld-Rechner überschlagen Sie, wie sich Anlagebetrag, Zinssatz, Laufzeit und Art der Zinsauszahlung auf Ihren möglichen Zinsertrag auswirken.

2.90 %
24 Monate

Zinsertrag gesamt

1.450,00 €

Endsaldo

26.450,00 €

Auszahlung am Laufzeitende

1.450,00 €

Der Festgeld-Rechner zeigt eine einfache Modellrechnung für feste Laufzeiten und einen konstanten Zinssatz. So sehen Sie schnell, was am Ende der Bindung oder bei monatlicher Zinsauszahlung ungefähr herauskommt.

Steuern, vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten und Sonderaktionen einzelner Banken sind hier bewusst nicht berücksichtigt. Die Seite dient als nüchterne Brutto-Orientierung.

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Wofür ein Festgeld-Rechner hilfreich ist

Festgeld ist vor allem dann interessant, wenn ein Betrag für einen klaren Zeitraum nicht benötigt wird. Der Rechner macht sichtbar, wie stark sich Zinssatz, Laufzeit und Auszahlungsart auf das Ergebnis auswirken.

Gerade im Vergleich zu Tagesgeld hilft das Modell, die ruhigere, planbarere Struktur von Festgeld besser einzuordnen. So wird klarer, ob feste Bindung oder höhere Flexibilität besser zum eigenen Ziel passt.

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Der Zins ist für die Laufzeit garantiert

Das ist der wesentliche Unterschied zum Tagesgeld: Der vereinbarte Satz gilt bis zum Ende, unabhängig von der Marktentwicklung.

Sie kaufen damit Sicherheit — und wetten zugleich darauf, dass die Zinsen nicht deutlich steigen. Steigen sie, sitzen Sie auf dem alten Satz fest.

Vorzeitige Verfügung ist meist ausgeschlossen

Viele Banken schließen eine Auflösung vertraglich aus, andere erlauben sie gegen erheblichen Zinsabschlag.

Legen Sie deshalb nur Geld fest an, das Sie sicher entbehren können. Der Notgroschen gehört nie ins Festgeld — dort ist Tagesgeld ohne Alternative.

Die Zinstreppe

Statt alles auf eine Laufzeit zu setzen, teilen Sie den Betrag auf ein, zwei und drei Jahre. Jedes Jahr wird ein Teil frei und kann neu angelegt werden.

Das glättet das Zinsänderungsrisiko und schafft regelmäßige Verfügbarkeit, ohne ganz auf die höheren Festgeldzinsen zu verzichten.

Zinsgutschrift beachten

Manche Anbieter schreiben Zinsen jährlich gut und verzinsen sie mit, andere zahlen erst am Laufzeitende. Bei mehrjährigen Anlagen macht das einen spürbaren Unterschied.

Vergleichen Sie deshalb über den effektiven Jahreszins — nur er berücksichtigt den Zinseszinseffekt und macht Angebote mit unterschiedlicher Gutschrift vergleichbar.

Einlagensicherung bei ausländischen Anbietern

Gesetzlich geschützt sind 100.000 Euro je Kunde und Bank. Bei Angeboten über Zinsplattformen springt die Sicherung des jeweiligen Sitzlandes ein, nicht die deutsche.

Prüfen Sie, welches Land haftet und wie leistungsfähig dessen Sicherungssystem ist. Und achten Sie darauf, ob mehrere Marken zur selben Institution gehören — dann gilt die Grenze nur einmal.

Quellensteuer im Ausland

Manche Länder behalten auf Zinsen eine Quellensteuer ein. Sie lässt sich meist anrechnen, erfordert aber eine Ansässigkeitsbescheinigung und Aufwand in der Steuererklärung.

Rechnen Sie diesen Aufwand in die Renditeüberlegung ein. Ein halber Prozentpunkt Zinsvorsprung kann durch Formalitäten aufgezehrt werden.

Festgeld sinnvoll einsetzen

  1. 01 Vergleichen Sie Festgeld immer zusammen mit der Laufzeit. Ein etwas höherer Zins hilft wenig, wenn das Geld zu lange gebunden ist.
  2. 02 Prüfen Sie, ob Zinsen monatlich ausgezahlt oder erst am Ende gutgeschrieben werden. Das verändert Liquidität und Vergleichbarkeit.
  3. 03 Für flexible Rücklagen ist Tagesgeld oft sinnvoller. Festgeld passt eher zu klar planbaren Beträgen.

Häufige Fragen zu Festgeld und Zinsbindung

Was zeigt der Festgeld-Rechner? expand_more
Die Seite modelliert eine feste Laufzeit mit konstantem Zinssatz und zeigt, wie viel Zinsertrag ungefähr möglich ist.
Ist monatliche Auszahlung immer besser? expand_more
Nicht zwingend. Sie erhöht die laufende Liquidität, lässt das Geld im Modell aber nicht weiter im selben Topf anwachsen.
Sind Steuern berücksichtigt? expand_more
Nein. Der Rechner zeigt bewusst eine Brutto-Betrachtung, damit Angebote neutral vergleichbar bleiben.

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