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Gasrechner — Gasverbrauch und Gaskosten sofort berechnen

Mit dem Gasrechner ermitteln Sie schnell und zuverlässig, was Sie Ihr Erdgas pro Jahr kostet. Tragen Sie Ihren Jahresverbrauch in Kilowattstunden, den aktuellen Arbeitspreis und den monatlichen Grundpreis ein — der Rechner zeigt Ihnen die jährlichen Gesamtkosten, die monatliche Belastung und den Grundpreisanteil auf einen Blick.

menu_book Ausführlicher Ratgeber: Gasrechner erklärt
15.000 kWh
2.000 kWh40.000 kWh
8.5 ct/kWh
5,0 ct18,0 ct

Jahreskosten

1.419,00 €

Pro Monat

118,25 €

Davon Grundpreis

144,00 €

Orientierungswerte. Tatsächliche Gaspreise variieren je nach Versorger, Preisstand und Vertragsmodell.

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Gaskosten berechnen — Schritt für Schritt

  1. Jahresverbrauch einstellen — Stellen Sie über den Schieberegler Ihren jährlichen Gasverbrauch ein. Der Bereich reicht von 2.000 bis 40.000 kWh. Ein durchschnittlicher Haushalt mit Gasheizung verbraucht zwischen 15.000 und 20.000 kWh pro Jahr. Ihren genauen Verbrauch finden Sie auf der letzten Jahresabrechnung Ihres Gasversorgers.

  2. Arbeitspreis anpassen — Geben Sie den Preis pro verbrauchter Kilowattstunde an. Der Regler bewegt sich zwischen 5 und 18 Cent pro kWh. Den aktuellen Arbeitspreis entnehmen Sie Ihrem Gasvertrag oder der letzten Rechnung. Beachten Sie, dass sich der Preis je nach Vertragsmodell, Region und Zeitstand deutlich unterscheiden kann.

  3. Grundpreis eingeben — Tragen Sie den monatlichen Grundpreis Ihres Gasvertrags ein. Dieser Betrag fällt unabhängig vom Verbrauch an und liegt typischerweise zwischen 5 und 20 EUR pro Monat. Den Grundpreis finden Sie ebenfalls in Ihrem Vertrag oder auf der Abrechnung.

  4. Ergebnisse ablesen — Der Gasrechner zeigt Ihnen drei Kennzahlen. Die Jahreskosten geben die Gesamtbelastung aus Arbeitspreis und Grundpreis an. Die monatlichen Kosten zeigen, mit welchem Betrag Sie pro Monat rechnen müssen. Der Anteil davon Grundpreis macht transparent, wie viel Sie unabhängig vom Verbrauch zahlen.

Gaskosten im Griff behalten

Erdgas ist der am häufigsten genutzte Brennstoff in deutschen Haushalten. Rund die Hälfte aller Wohnungen wird mit Gas beheizt. Die jährlichen Kosten hängen dabei nicht nur vom Verbrauch ab, sondern auch von der Tarifstruktur — insbesondere vom Verhältnis zwischen Arbeitspreis und Grundpreis.

Ein Vier-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern verbraucht im Schnitt etwa 18.000 kWh Erdgas pro Jahr. Bei einem Arbeitspreis von 8,5 Cent pro kWh und einem Grundpreis von 12 EUR monatlich ergeben sich Jahreskosten von rund 1.674 EUR. Kleinere Wohnungen mit 70 Quadratmetern kommen häufig mit 8.000 bis 10.000 kWh aus.

Der Grundpreis verdient besondere Aufmerksamkeit bei jeder Kostenprüfung. Ein niedriger Arbeitspreis kann durch einen hohen Grundpreis schnell aufgewogen werden — besonders bei niedrigem Verbrauch. Bei einer Wohnung mit nur 8.000 kWh Jahresverbrauch macht ein Grundpreisunterschied von 5 EUR monatlich bereits 60 EUR im Jahr aus.

Wer seinen Gasverbrauch senken möchte, kann mit einfachen Maßnahmen beginnen: Die Raumtemperatur um ein Grad zu senken spart etwa 6 Prozent Heizenergie. Regelmäßiges Entlüften der Heizkörper und das Freihalten der Heizflächen sorgen dafür, dass die Wärme den Raum ungehindert erreicht. Auch die Nachtabsenkung auf 16 bis 17 Grad reduziert den Verbrauch spürbar, ohne den Wohnkomfort einzuschränken.

Der Gasrechner ermittelt Ihre jährlichen Erdgaskosten aus Jahresverbrauch in kWh, Arbeitspreis und monatlichem Grundpreis. Damit können Sie Preisstände und Verbrauchsszenarien sachlich einordnen. Besonders bei stark schwankenden Gaspreisen hilft der Rechner, die tatsächliche Kostenbelastung transparent zu machen.

3 Tipps: Gaskosten gezielt senken

  • Preisstruktur regelmäßig prüfen: Arbeitspreis und Grundpreis sollten gemeinsam betrachtet werden, damit Kostenveränderungen früh sichtbar werden.
  • Heiztemperatur senken: Schon 1 °C weniger reduziert den Gasverbrauch um rund 6 %.
  • Heizkörper entlüften: Luft im System verhindert die gleichmäßige Wärmeverteilung und kostet Energie.

Was ein normaler Gasverbrauch ist

Haushalte mit Gasheizung liegen im Schnitt bei 140 bis 160 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr. Eine 80-Quadratmeter-Wohnung kommt damit auf etwa 12.000 Kilowattstunden.

Der Wert je Quadratmeter ist die brauchbare Vergleichsgröße. Liegen Sie deutlich darüber, ist es fast immer die Gebäudehülle und nicht das Heizverhalten — Dämmung und Fenster wirken um ein Vielfaches stärker als jede Verhaltensänderung.

Grundpreis und Arbeitspreis richtig lesen

Der Grundpreis ist eine feste monatliche Gebühr für Zähler und Netzanschluss, der Arbeitspreis wird je verbrauchter Kilowattstunde berechnet.

Für Wenigverbraucher ist der Grundpreis der wichtigere Hebel, für Heizungshaushalte der Arbeitspreis. Ein Tarif mit niedrigem Arbeitspreis und hohem Grundpreis kann bei 5.000 Kilowattstunden teurer und bei 20.000 Kilowattstunden deutlich günstiger sein als die Alternative.

Warum Ihre Abrechnung Kubikmeter und Kilowattstunden mischt

Der Zähler misst Kubikmeter, abgerechnet wird in Kilowattstunden. Umgerechnet wird über Brennwert und Zustandszahl, beide stehen auf der Rechnung.

Der Faktor liegt meist zwischen 9,5 und 11,5. Wer den Zählerstand selbst hochrechnen will, braucht diese beiden Werte — sonst liegt die eigene Kontrollrechnung um bis zu 20 Prozent daneben.

Was Heiztemperatur und Lüften wirklich bringen

Ein Grad weniger Raumtemperatur spart nach gängiger Faustregel rund sechs Prozent Heizenergie. Das ist der wirksamste Hebel, der ohne Investition zu haben ist.

Stoßlüften statt Kippen ist der zweite: Ein gekipptes Fenster kühlt über Stunden die Wand um die Laibung aus, ohne die Luft wirksam zu tauschen. Fünf Minuten weit geöffnet tauschen die Luft komplett, ohne die Bausubstanz auszukühlen.

Der hydraulische Abgleich

Ohne Abgleich bekommen heizungsnahe Räume zu viel Wasser und entfernte zu wenig. Ausgeglichen wird das meist über eine höhere Vorlauftemperatur — die für alle Räume mitheizt.

Der Abgleich kostet einige hundert Euro und senkt den Verbrauch typischerweise um fünf bis fünfzehn Prozent. Bei Heizungsoptimierungen ist er die Maßnahme mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung, und er ist Voraussetzung für viele Förderungen.

Ist Biogas teurer?

Biogas-Tarife liegen in der Regel ein bis drei Cent je Kilowattstunde über konventionellem Erdgas. Bei 15.000 Kilowattstunden sind das 150 bis 450 Euro im Jahr.

Achten Sie auf den Bioanteil: Viele Tarife enthalten nur fünf bis zehn Prozent Biogas, der Rest ist konventionelles Erdgas. Der Aufpreis bezieht sich aufs Gesamtprodukt, nicht auf den Bioanteil.

Wann sich ein Tarifwechsel rechnet

Sinnvoll ist die Prüfung, wenn sich Verbrauch, Preisstand oder Vertragsbedingungen deutlich geändert haben — spätestens aber nach Ablauf der Preisgarantie.

Rechnen Sie mit Ihrem tatsächlichen Jahresverbrauch, nicht mit dem Standardwert des Vergleichsportals. Bei 12.000 statt der oft voreingestellten 20.000 Kilowattstunden kann ein anderer Tarif gewinnen.

Häufige Fragen zu Gasverbrauch und Gastarifen

Wie viel Gas verbraucht ein Haushalt im Durchschnitt? expand_more
Ein Haushalt mit Gasheizung verbraucht im Schnitt 140 bis 160 kWh pro m² Wohnfläche und Jahr. Bei einer 80-m²-Wohnung entspricht das etwa 12.000 kWh, bei einem Einfamilienhaus mit 150 m² rund 20.000 bis 24.000 kWh.
Was kostet eine kWh Gas aktuell? expand_more
Der durchschnittliche Gaspreis liegt Anfang 2026 bei etwa 8 bis 12 Cent pro kWh, je nach Vertragsmodell und Region. Hinzu kommt ein monatlicher Grundpreis.
Wie kann ich meinen Gasverbrauch schnell senken? expand_more
Die effektivsten Maßnahmen sind: Heiztemperatur um 1–2 °C senken, Heizkörper nicht mit Möbeln zustellen, regelmäßig lüften statt Fenster kippen, und die Heizung vor der Sommerpause warten lassen. Zusammen sparen diese Maßnahmen 10–20 %.
Was ist der Unterschied zwischen Grundpreis und Arbeitspreis? expand_more
Der Grundpreis ist eine feste monatliche Gebühr unabhängig vom Verbrauch und deckt Zähler und Netzanschluss ab. Der Arbeitspreis wird pro verbrauchter kWh berechnet. Für den Gesamtvergleich müssen beide Werte berücksichtigt werden.
Wann ist eine Neubewertung der Gaskosten sinnvoll? expand_more
Sinnvoll ist eine Neubewertung immer dann, wenn sich Verbrauch, Preisstand oder Vertragsbedingungen deutlich ändern. So lässt sich die eigene Kostenlage besser einordnen.
Ist Biogas teurer als normales Erdgas? expand_more
Biogas-Vertragsmodelle kosten in der Regel 1 bis 3 Cent mehr pro kWh als konventionelles Erdgas. Bei einem Verbrauch von 15.000 kWh entspricht das Mehrkosten von 150 bis 450 EUR pro Jahr.

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