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Gasabschlag-Rechner — monatlichen Abschlag für Ihre Gasrechnung berechnen

Der Gasabschlag-Rechner ermittelt aus Ihrem Jahresverbrauch in kWh, dem Arbeitspreis je Kilowattstunde und dem jährlichen Grundpreis die voraussichtlichen Jahreskosten und den monatlichen Abschlag. So sehen Sie auf einen Blick, ob Ihre aktuelle Abschlagszahlung realistisch angesetzt ist.

Monatlicher Abschlag

143,33 €

Jahreskosten

1.720,00 €

Arbeitskosten

1.600,00 €

Verbrauch 20.000 kWh/Jahr. Vereinfachte Schätzung ohne Boni, Preisstaffeln oder unterjährige Preisänderungen.

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AnzeigeHinweis
Der Abschlag folgt dem Tarif
Die monatliche Rate ergibt sich aus Verbrauch und Preis. Ändert sich der Tarif, ändert sich der Abschlag.
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So setzt sich Ihr Gasabschlag zusammen

Die meisten Gastarife bestehen aus zwei Bausteinen. Der Arbeitspreis wird je verbrauchter Kilowattstunde abgerechnet und macht bei normalem Heizbedarf den größten Teil der Rechnung aus. Der Grundpreis ist ein fester Jahresbetrag, der unabhängig vom Verbrauch anfällt und unter anderem Zähler, Messung und Abrechnung abdeckt.

Aus diesen beiden Größen ergeben sich die Jahreskosten: Der Jahresverbrauch in Kilowattstunden wird mit dem Arbeitspreis in Cent multipliziert und durch hundert geteilt, um auf Euro zu kommen. Anschließend kommt der Grundpreis hinzu. Bei 20.000 kWh, einem Arbeitspreis von 8 ct/kWh und 120 € Grundpreis sind das 1.600 € Arbeitskosten plus 120 € Grundpreis, also 1.720 € im Jahr.

Vom Jahresbetrag zum monatlichen Abschlag

Damit Sie nicht einmal jährlich einen großen Betrag zahlen, verteilt der Versorger die geschätzten Jahreskosten auf zwölf gleich hohe Abschläge. Im Beispiel ergeben 1.720 € geteilt durch zwölf einen monatlichen Abschlag von rund 143,33 €. Genau diese Rechnung bildet der Gasabschlag-Rechner ab: Sie tragen Verbrauch, Arbeitspreis und Grundpreis ein und erhalten sofort Arbeitskosten, Jahreskosten und den monatlichen Abschlag.

Abschlag richtig einschätzen

Ein gut gewählter Abschlag liegt nah an den realen Kosten. Ist er zu niedrig, droht zur Jahresabrechnung eine Nachzahlung. Ist er deutlich zu hoch, binden Sie unnötig Geld, das Sie als Guthaben erst später zurückbekommen. Prüfen Sie deshalb nach Preisänderungen oder einem veränderten Heizverhalten, ob der Abschlag noch passt, und nutzen Sie den Wert von Ihrer letzten Jahresabrechnung als verlässliche Grundlage.

Der Rechner liefert eine vereinfachte Orientierung. Boni, Preisstaffeln, unterjährige Preisänderungen und eventuelle Sicherheitsaufschläge der Versorger sind nicht berücksichtigt.

Wie der Abschlag zustande kommt

Der Versorger schätzt Ihren Jahresverbrauch, multipliziert ihn mit dem Arbeitspreis, addiert den Grundpreis und teilt durch zwölf. Grundlage ist meist der Verbrauch des Vorjahres.

Das erklärt zwei typische Überraschungen: Nach einem Umzug fehlt die Historie, dann wird nach Haushaltsgröße geschätzt. Und nach einem kalten Winter steigt der Abschlag, auch wenn sich am Verhalten nichts geändert hat.

Warum der Abschlag monatlich gleich bleibt

Der Gasverbrauch ist stark saisonal — im Januar ein Vielfaches des Julis. Der Abschlag verteilt die Jahreskosten gleichmäßig, damit die Belastung planbar bleibt.

Deshalb sagt ein hoher Kontostand im Sommer nichts über die Jahresabrechnung. Erst nach dem Winter zeigt sich, ob die Schätzung passte.

Wann sich eine Anpassung lohnt

Sie können den Abschlag anpassen lassen, wenn sich Verbrauch oder Preis erkennbar geändert haben — nach einem Auszug, einer Sanierung oder einem Heizungstausch.

Ein zu niedriger Abschlag ist kein Vorteil: Die Differenz kommt als Nachzahlung. Ein deutlich zu hoher Abschlag ist ein zinsloses Darlehen an den Versorger, das Sie erst mit der Jahresabrechnung zurückbekommen.

Nachzahlung oder Guthaben richtig lesen

Die Jahresabrechnung stellt die tatsächlichen Kosten den geleisteten Abschlägen gegenüber. Die Differenz ist Nachzahlung oder Guthaben.

Prüfenswert sind drei Punkte: der abgelesene Zählerstand, der abgerechnete Arbeitspreis im Vergleich zum Vertrag und der Abrechnungszeitraum. Fehler entstehen am häufigsten bei geschätzten statt abgelesenen Zählerständen.

Von Kubikmetern zu Kilowattstunden

Der Zähler misst Kubikmeter, abgerechnet wird in Kilowattstunden. Umgerechnet wird über Brennwert und Zustandszahl, beide stehen auf der Rechnung.

Der Faktor liegt meist zwischen 9,5 und 11,5. Wer den Zählerstand selbst hochrechnen will, braucht ihn — sonst liegt die eigene Kontrollrechnung um bis zu 20 Prozent daneben.

Selbst ablesen statt schätzen lassen

Viele Versorger schätzen, wenn kein Zählerstand gemeldet wird. Geschätzte Werte sind die häufigste Ursache für unerwartete Nachzahlungen.

Ein monatlich notierter Zählerstand kostet eine Minute und macht den eigenen Verbrauch sichtbar, bevor die Abrechnung kommt. Bei einer Abweichung von mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr lohnt sich die Ursachensuche sofort, nicht erst im Frühjahr.

Gasabschlag richtig einschätzen

  1. 01 Vergleichen Sie Ihren Abschlag regelmäßig mit dem tatsächlichen Verbrauch, um hohe Nachzahlungen oder gebundenes Guthaben zu vermeiden.
  2. 02 Den Jahresverbrauch finden Sie auf der letzten Jahresabrechnung Ihres Gasversorgers — er ist die genaueste Grundlage für die Schätzung.
  3. 03 Senken Sie den Verbrauch durch niedrigere Raumtemperatur und bessere Dämmung, denn der Arbeitspreis macht bei den meisten Haushalten den größten Kostenblock aus.

Häufige Fragen zu Abschlag und Nachzahlung

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitspreis und Grundpreis? expand_more
Der Arbeitspreis wird je verbrauchter Kilowattstunde berechnet und steigt mit dem Verbrauch. Der Grundpreis ist ein fester Jahresbetrag, der unabhängig vom Verbrauch anfällt und etwa Zähler und Abrechnung deckt.
Wie wird der monatliche Abschlag berechnet? expand_more
Die geschätzten Jahreskosten aus Arbeits- und Grundpreis werden durch zwölf geteilt. Das ergibt den monatlichen Abschlag, den Sie über das Jahr verteilt im Voraus zahlen.
Woher bekomme ich meinen Jahresverbrauch in kWh? expand_more
Der Wert steht auf Ihrer letzten Gasjahresabrechnung. Liegt der Verbrauch nur in Kubikmetern vor, multipliziert der Versorger ihn mit dem Brennwert und der Zustandszahl zu Kilowattstunden um.
Warum weicht mein tatsächlicher Abschlag vom Ergebnis ab? expand_more
Versorger berücksichtigen oft Boni, unterjährige Preisänderungen, Preisstaffeln oder einen Sicherheitsaufschlag. Der Rechner liefert eine vereinfachte Orientierung ohne diese Sonderfälle.
Was passiert bei zu niedrig angesetztem Abschlag? expand_more
Liegt der Abschlag unter den realen Kosten, kommt es zur Jahresabrechnung zu einer Nachzahlung. Ein bewusst etwas höherer Abschlag glättet die Zahlung über das Jahr.

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