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Goldpreis-Rechner — Wert von Goldschmuck und Barren berechnen

Der Goldpreis-Rechner ermittelt den Materialwert aus Gewicht, Punzierung und Feingoldpreis. Er zeigt den Feingoldanteil, den Preis je Gramm Legierung und den zu erwartenden Erlös nach Ankaufsabschlag.

Materialwert

712,88

Feingoldanteil

5,85 g

Preis je Gramm Legierung

71,29

Preis je Feinunze

3.790,27

Der Feingoldpreis ist ein Eingabefeld, kein Live-Kurs: Das Portal wird statisch gebaut, der Goldkurs schwankt täglich. Voreingestellt ist der Stand vom 18.8.2026 — tragen Sie für eine aktuelle Bewertung den heutigen Kurs ein. Der Materialwert ist der reine Goldwert; Ankaufsstellen ziehen davon eine Marge ab, Schmuck kann darüber hinaus einen Sammler- oder Verarbeitungswert haben.

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Vom Gewicht zum Wert

Die Rechnung ist im Kern einfach: Gewicht mal Feingehalt ergibt den Feingoldanteil, und dieser mal Grammpreis ergibt den Materialwert. Entscheidend ist der Feingehalt, und der steht als Punzierung auf dem Schmuckstück.

Ein Ring mit 10 Gramm und 585er Punzierung enthält 5,85 Gramm reines Gold. Bei einem Feingoldpreis von 120 Euro je Gramm sind das 702 Euro Materialwert. Derselbe Ring in 750er Gold käme auf 900 Euro — die Punzierung macht also fast dreißig Prozent Unterschied.

Wichtig beim Wiegen: Edelsteine, Perlen und Verschlüsse aus Stahl zählen nicht mit. Wer sie mitwiegt, überschätzt den Wert deutlich.

Warum der eingegebene Kurs entscheidet

Der Goldpreis schwankt täglich, teils um mehrere Prozent. Ein fest verdrahteter Kurs wäre binnen Tagen falsch, deshalb ist der Feingoldpreis hier ein Eingabefeld mit einem datierten Startwert.

Für die Umrechnung zwischen den gängigen Einheiten gilt: Eine Feinunze sind 31,1035 Gramm. Wenn Sie einen Unzenpreis vorliegen haben, teilen Sie ihn durch diesen Wert, um auf den Grammpreis zu kommen.

Der berechnete Materialwert ist die Obergrenze dessen, was Sie erlösen können. Ankaufsstellen zahlen weniger, weil sie das Metall einschmelzen und scheiden lassen müssen. Bei Anlagegold wie Barren und Krügerrand liegt die Spanne bei wenigen Prozent, bei Bruchgold aus Schmuck deutlich darüber. Antiker oder markengebundener Schmuck kann umgekehrt weit mehr wert sein als sein Materialwert — dort ist der Verkauf an einen Ankäufer meist die schlechteste Option.

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Die Feinunze ist die Bezugsgröße

Der Goldpreis wird international je Feinunze notiert — 31,1035 Gramm. Das ist die Troy-Unze und nicht identisch mit der Handelsunze von 28,35 Gramm.

Für den Preis je Gramm teilen Sie den Unzenpreis durch 31,1035. Wer mit 28,35 rechnet, liegt um rund zehn Prozent daneben.

Feingehalt statt Karat

999 bedeutet reines Feingold, 750 entspricht 18 Karat, 585 vierzehn Karat. Die Zahl gibt Tausendstel Goldanteil an.

Bei Schmuck rechnen Sie deshalb Gewicht mal Feingehalt: Ein 10-Gramm-Ring mit 585er Gold enthält 5,85 Gramm Feingold. Der Materialwert bezieht sich nur auf diesen Anteil.

Ankauf und Verkauf liegen auseinander

Zwischen An- und Verkaufskurs liegt eine Spanne. Bei Barren ist sie klein, bei kleinen Stückelungen und bei Münzen deutlich größer.

Ein Ein-Gramm-Barren kann beim Kauf zehn Prozent über dem Materialwert liegen, ein 100-Gramm-Barren nur ein bis zwei. Wer in kleinen Einheiten kauft, zahlt diesen Aufschlag mehrfach.

Anlagegold ist umsatzsteuerfrei

Barren und Münzen, die die Kriterien für Anlagegold nach § 25c UStG erfüllen, sind von der Umsatzsteuer befreit. Silber, Platin und Schmuck sind es nicht.

Das ist ein wesentlicher Unterschied: Bei Silber schlägt die Mehrwertsteuer beim Kauf voll zu Buche und ist beim Verkauf verloren.

Die einjährige Spekulationsfrist

Gewinne aus dem Verkauf physischen Goldes sind nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Innerhalb des Jahres unterliegen sie dem persönlichen Steuersatz, mit einer Freigrenze für private Veräußerungsgeschäfte.

Diese Regel gilt für physisches Gold. Bei Gold-ETFs und Zertifikaten hängt die Behandlung von der Konstruktion ab — nicht jedes Produkt teilt diesen Vorteil.

Gold wirft keine Erträge ab

Es zahlt keine Zinsen und keine Dividenden. Die Rendite besteht ausschließlich in der Preisentwicklung, und Lagerung kostet Geld — Schließfach oder Versicherung.

Als Beimischung zur Absicherung gegen Extremereignisse hat Gold seinen Platz. Als Ertragsquelle nicht — das unterscheidet es grundlegend von Aktien und Anleihen.

Gold kaufen und bewerten

  1. 01 Wiegen Sie Schmuck ohne Steine und ohne Verschlüsse aus anderem Material — nur das Gold zählt.
  2. 02 Die Punzierung finden Sie meist an der Innenseite von Ringen oder am Verschluss von Ketten: 333, 585 oder 750.
  3. 03 Ankaufsstellen zahlen den Materialwert abzüglich einer Marge. Vergleichen Sie mehrere Angebote, die Spanne ist erheblich.

Häufige Fragen zu Goldpreis und Feingehalt

Was bedeutet 585er Gold? expand_more
Die Zahl gibt den Feingoldanteil in Tausendstel an. 585er Gold besteht zu 58,5 Prozent aus reinem Gold, der Rest sind Legierungsmetalle wie Kupfer und Silber. In Karat ausgedrückt entspricht das 14 Karat; reines Gold hat 999 Tausendstel oder 24 Karat.
Warum steht hier kein aktueller Goldkurs? expand_more
Das Portal wird statisch gebaut, ein Live-Kurs würde eine Anbindung zur Laufzeit erfordern. Voreingestellt ist ein datierter Startwert; für eine aktuelle Bewertung tragen Sie den heutigen Feingoldpreis je Gramm ein, den Sie bei jedem Edelmetallhändler finden.
Bekomme ich beim Ankauf den vollen Materialwert? expand_more
Nein. Ankaufsstellen ziehen eine Marge ab, die Scheidekosten und Gewinn abdeckt. Üblich sind je nach Anbieter und Menge zwischen fünf und dreißig Prozent. Bei Barren und Anlagemünzen fällt die Spanne deutlich geringer aus als bei Bruchgold.

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