Heizkosten-Haus-Rechner — Jahreskosten fürs Einfamilienhaus
Der Heizkosten-Haus-Rechner schätzt aus Wohnfläche, spezifischem Verbrauch und Wärmepreis die jährlichen Heizkosten eines Hauses — pro Jahr, Monat und Quadratmeter.
Neubau ~60, saniert ~100, unsaniert ~180
Gas/Öl ca. 8–14, Wärmepumpe: Strompreis ÷ JAZ
Pro Jahr
2.352,00 €
Pro Monat
196,00 €
Pro m²
16,80 €
Verbrauch 19.600 kWh/Jahr. Schätzung ohne Warmwasser-Sonderfälle.
Was die Heizkosten im Haus bestimmt
Fläche, Sanierungsstand und Energiepreis ergeben die Jahreskosten. Der Rechner macht den Hebel jeder Größe sichtbar.
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Der spezifische Verbrauch ist die Vergleichsgröße
Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr machen Gebäude vergleichbar. Effizienzhäuser liegen unter 50, mittlerer Bestand bei 100 bis 160, unsanierte Altbauten darüber.
Absolute Verbrauchswerte sagen ohne Flächenbezug nichts. Erst der spezifische Wert zeigt, ob das Gebäude oder das Verhalten die Ursache ist.
Die Gebäudehülle schlägt jedes Verhalten
Dämmung, Fenster und Luftdichtheit bestimmen den Bedarf um ein Vielfaches stärker als die eingestellte Raumtemperatur.
Ein Grad weniger spart rund sechs Prozent — eine gedämmte Fassade oder ein neues Dach kann 20 bis 30 Prozent sparen. Bei auffällig hohem Verbrauch lohnt deshalb zuerst der Blick auf die Hülle.
Der hydraulische Abgleich
Ohne Abgleich bekommen heizungsnahe Räume zu viel Heizwasser und entfernte zu wenig. Ausgeglichen wird das über eine höhere Vorlauftemperatur, die für alle Räume mitheizt.
Der Abgleich kostet einige hundert Euro und senkt den Verbrauch typischerweise um fünf bis fünfzehn Prozent. Er ist zudem Voraussetzung für viele Förderungen — und die Maßnahme mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.
Die Heizungspumpe als stiller Verbraucher
Eine alte, ungeregelte Umwälzpumpe zieht 400 bis 500 Kilowattstunden Strom im Jahr, eine moderne Hocheffizienzpumpe unter 100.
Bei 30 Cent je Kilowattstunde sind das über 100 Euro Unterschied jährlich — bei einem Anschaffungspreis, der sich in wenigen Jahren amortisiert.
Vorlauftemperatur schrittweise senken
Testen Sie im Winter, wie weit sich die Vorlauftemperatur senken lässt, ohne dass es kalt wird. Jedes Grad weniger senkt den Verbrauch und verbessert bei Brennwertkesseln die Kondensation.
Das kostet nichts außer Aufmerksamkeit und ist zugleich die entscheidende Vorbereitung, falls später eine Wärmepumpe infrage kommt.
Warmwasser wächst anteilig mit der Sanierung
Warmwasser macht typischerweise 12 bis 18 Prozent des Wärmeverbrauchs aus. In gut gedämmten Gebäuden steigt dieser Anteil deutlich, weil der Heizbedarf sinkt, der Warmwasserbedarf aber nicht.
Nach einer Sanierung lohnt deshalb der Blick auf Zirkulationsleitung und Speichertemperatur — Posten, die vorher im Rauschen untergingen.
Heizkosten im Haus senken
- 01 Dämmung von Dach und Fassade senkt den spezifischen Verbrauch deutlich.
- 02 Ein hydraulischer Abgleich der Heizung verbessert die Effizienz.
- 03 Vergleichen Sie den Wärmepreis Ihres Energieträgers mit Alternativen.
Häufige Fragen zu Heizkosten im Eigenheim
Was ist ein normaler Verbrauch im Haus? expand_more
Wie rechne ich für eine Wärmepumpe? expand_more
Ist Warmwasser enthalten? expand_more
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