Kauf-vs-Miete-Rechner — was sich langfristig mehr lohnt
Der Kauf-vs-Miete-Rechner vergleicht über einen Zeitraum Ihrer Wahl das Vermögen beim Kauf einer Immobilie mit dem eines Mieters, der sein Eigenkapital und die monatliche Differenz anlegt. So sehen Sie, welche Variante unter Ihren Annahmen vorne liegt.
Vermögen Kauf
283.016,87 €
Vermögen Miete
223.570,41 €
Differenz
59.446,46 €
Vorteil: Kaufen · Kaufrate 1.680,00 € · Restschuld am Ende 217.075,95 €. Modellrechnung mit festen Annahmen, keine Anlageberatung.
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Mehr Infos baldKaufen oder mieten — eine Frage der Annahmen
Es gibt keine pauschale Antwort. Wertsteigerung, Zins und Anlagerendite entscheiden, und genau die können Sie hier durchspielen.
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Der Vergleich steht und fällt mit den Nebenkosten
Kaufnebenkosten von 9 bis 15 Prozent sind sofort verloren — sie stecken nicht im Objektwert. Erst wenn Wertsteigerung und Mietersparnis diese Summe eingespielt haben, geht der Kauf auf.
Deshalb ist der Kauf bei kurzer Haltedauer fast immer die teurere Variante. Als grobe Schwelle gelten sieben bis zehn Jahre.
Die Miete ist nicht die einzige Vergleichsgröße
Gegenüberzustellen sind Kaltmiete auf der einen und Zins plus nicht umlagefähige Kosten auf der anderen Seite. Die Tilgung gehört nicht dazu — sie ist Vermögensaufbau, keine Ausgabe.
Wer die volle Kreditrate mit der Miete vergleicht, benachteiligt den Kauf systematisch. Wer nur den Zins vergleicht, unterschlägt die Instandhaltung.
Die Opportunitätskosten des Eigenkapitals
Das eingesetzte Eigenkapital könnte anderweitig Rendite bringen. Diese entgangene Rendite gehört auf die Kaufseite der Rechnung.
Bei 100.000 Euro Eigenkapital und 4 Prozent alternativer Rendite sind das 4.000 Euro im Jahr — ein Posten, der in den meisten Vergleichen schlicht fehlt.
Instandhaltung trifft nur den Eigentümer
Als Mieter zahlen Sie keine Reparaturen an Dach, Heizung oder Fassade. Als Eigentümer schon.
Realistisch sind 1 bis 1,5 Prozent des Gebäudewerts jährlich oder 7 bis 12 Euro je Quadratmeter. Über zwanzig Jahre summiert sich das auf eine Größenordnung, die den Vergleich kippen kann.
Wertsteigerung ist eine Annahme, keine Rechengröße
Jede Kauf-Miete-Rechnung enthält eine Annahme über die künftige Wertentwicklung. Sie ist der Punkt, an dem sich das Ergebnis am stärksten drehen lässt.
Rechnen Sie deshalb mit mehreren Szenarien, darunter null Wertsteigerung. Wenn der Kauf nur bei optimistischer Annahme aufgeht, ist er eine Wette und keine Rechnung.
Was die Rechnung nicht erfasst
Wohneigentum bindet an einen Ort und erschwert berufliche Mobilität. Miete kostet dafür Gestaltungsfreiheit und bietet keinen Schutz vor Eigenbedarfskündigung.
Diese Faktoren lassen sich nicht in Euro fassen, entscheiden aber in der Praxis häufiger als die Rechnung selbst. Der Rechner liefert die finanzielle Seite — die vollständige Antwort ist sie nicht.
Kaufen oder mieten: die ehrliche Rechnung
- 01 Die Wertsteigerung und der Anlagezins sind die größten Hebel — prüfen Sie mehrere Szenarien.
- 02 Hohe Kaufnebenkosten verschieben den Vorteil zunächst Richtung Miete.
- 03 Denken Sie an nicht-finanzielle Faktoren wie Flexibilität und Gestaltungsfreiheit.
Häufige Fragen zum Vergleich Kauf und Miete
Wie funktioniert der Vergleich? expand_more
Welche Annahmen sind entscheidend? expand_more
Ist das eine Anlageberatung? expand_more
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