Kaufpreisrechner — Kaufnebenkosten und Gesamtkosten sofort berechnen
Mit dem Kaufpreisrechner ermitteln Sie die tatsächlichen Gesamtkosten eines Immobilienkaufs. Geben Sie den Kaufpreis ein, wählen Sie Ihr Bundesland und passen Sie die Maklerprovision an — der Rechner zeigt Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten, Maklergebühren und die Gesamtbelastung auf einen Blick.
Gesamtkosten
381.745,00 €
Nebenkosten
31.745,00 €
NK-Quote
9.1 %
Kostenaufstellung
Grunderwerbsteuersätze Stand 2026. Notar- und Grundbuchkosten sind Richtwerte.
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Mehr Infos baldSo bedienen Sie den Kaufpreisrechner
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Kaufpreis eingeben — Tragen Sie den vereinbarten Kaufpreis der Immobilie ein. Der Bereich reicht von 50.000 bis 5.000.000 EUR. Verwenden Sie den Preis aus dem Kaufvertrag oder dem aktuellen Angebot — die Kaufnebenkosten werden prozentual auf diesen Betrag berechnet.
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Bundesland auswählen — Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü das Bundesland, in dem sich die Immobilie befindet. Der Grunderwerbsteuersatz variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 Prozent (Bayern, Sachsen) und 6,5 Prozent (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Thüringen). Der Kaufpreisrechner wendet automatisch den korrekten Satz an.
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Maklerprovision anpassen — Stellen Sie über den Schieberegler die Maklerprovision ein. Der Bereich reicht von 0 bis 7,14 Prozent. Seit 2020 gilt bei Wohnimmobilien die hälftige Teilung: Käufer und Verkäufer zahlen jeweils maximal die Hälfte. Üblich sind 3,57 Prozent pro Seite (inklusive Mehrwertsteuer). Bei Privatverkäufen ohne Makler stellen Sie den Regler auf null.
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Ergebnisse ablesen — Der Kaufpreisrechner zeigt drei Übersichtswerte. Die Gesamtkosten geben die Summe aus Kaufpreis und allen Nebenkosten an — der Betrag, den Sie tatsächlich aufbringen müssen. Die Nebenkosten zeigen den reinen Aufschlag in Euro. Die Nebenkostenquote drückt die Nebenkosten als Prozentsatz des Kaufpreises aus. Darunter finden Sie die Aufschlüsselung in Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie Maklergebühren — jeweils mit Prozentsatz und Eurobetrag.
Kaufpreisrechner nutzen — Immobilien-Kaufnebenkosten realistisch planen
Die Kaufnebenkosten werden beim Immobilienerwerb häufig unterschätzt. Je nach Bundesland und Maklerbeteiligung liegen sie zwischen 7 und 15 Prozent des Kaufpreises. Bei einer Immobilie für 400.000 EUR bedeutet das zusätzliche Kosten von 28.000 bis 60.000 EUR — ein Betrag, der in der Regel aus Eigenkapital finanziert werden muss, da Banken Kaufnebenkosten selten mitfinanzieren.
Den größten Einzelposten bildet die Grunderwerbsteuer. Sie fällt einmalig beim Eigentumsübergang an und ist gesetzlich vorgegeben. In Bayern und Sachsen liegt sie bei 3,5 Prozent, in mehreren Bundesländern bei 6,5 Prozent. Allein dieser Unterschied macht bei einem Kaufpreis von 400.000 EUR eine Differenz von 12.000 EUR aus.
Notar- und Grundbuchkosten sind gesetzlich geregelt und betragen zusammen rund 2 Prozent des Kaufpreises. Der Notar beurkundet den Kaufvertrag und wickelt die Eigentumsübertragung ab, das Grundbuchamt nimmt die Eintragung des neuen Eigentümers vor. Diese Kosten sind nicht verhandelbar.
Die Maklerprovision ist der einzige Nebenkostenposten mit gewissem Spielraum. Seit der gesetzlichen Neuregelung zahlen Käufer bei Wohnimmobilien maximal die Hälfte der Gesamtprovision. Bei Privatverkäufen oder Inseraten ohne Makler entfällt dieser Posten vollständig.
Der Kaufpreisrechner berechnet alle Kaufnebenkosten einer Immobilie — Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler — und zeigt die tatsächlichen Gesamtkosten. So lassen sich Eigenkapitalbedarf und einzelne Kostenpositionen vor dem Kauf sachlich einordnen.
3 Hinweise zu Kaufnebenkosten
- Eigenkapital einplanen: Planen Sie mindestens 10–15 % des Kaufpreises als Eigenkapital für Nebenkosten ein — diese werden selten mitfinanziert.
- Maklerprovision einordnen: Seit 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Kosten bei Wohnimmobilien grundsätzlich hälftig. Die genaue Ausgestaltung hängt vom Einzelfall ab.
- Grunderwerbsteuer berücksichtigen: Die Sätze variieren je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 % und beeinflussen den Eigenkapitalbedarf deutlich.
Die Grunderwerbsteuer ist Ländersache
Der Satz reicht von 3,5 Prozent in Bayern bis 6,5 Prozent in mehreren Ländern, darunter Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Schleswig-Holstein.
Bei 400.000 Euro Kaufpreis sind das 14.000 gegenüber 26.000 Euro — allein aus der Lage. Prüfen Sie den Satz für Ihr Bundesland, bevor Sie mit einem Durchschnittswert kalkulieren.
Notar und Grundbuch
Zusammen rund 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises. Die Gebühren sind im GNotKG gesetzlich festgelegt und nicht verhandelbar — jeder Notar kostet gleich viel.
Enthalten sind Beurkundung, Auflassungsvormerkung, Grundschuldbestellung und die Eintragungen im Grundbuch. Wer ohne Finanzierung kauft, spart den Teil für die Grundschuld.
Maklerprovision seit der Teilungspflicht
Beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an Verbraucher gilt seit Ende 2020 der Teilungsgrundsatz: Der Käufer darf höchstens die Hälfte der Provision tragen.
Beauftragt nur eine Seite den Makler, muss diese mindestens die Hälfte zahlen. Verträge, die dem Käufer die volle Provision aufbürden, sind unwirksam.
Zusammen 9 bis 15 Prozent
Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision summieren sich je nach Bundesland und Maklereinsatz auf 9 bis 15 Prozent des Kaufpreises.
Diese Summe ist der eigentliche Grund, warum Immobilienkäufe erst nach Jahren aufgehen: Sie muss durch Wertsteigerung oder Mietersparnis erst wieder eingespielt werden.
Nebenkosten sind nicht beleihbar
Banken finanzieren in der Regel höchstens den Kaufpreis, oft weniger. Die Nebenkosten müssen aus Eigenkapital kommen.
Deshalb reicht es nicht, 20 Prozent Eigenkapital für den Kaufpreis zu haben — es braucht 20 Prozent plus die vollen Nebenkosten. Diese Rechnung platzt in der Praxis häufiger als jede andere.
Was noch dazukommt
Nicht im Kaufpreis enthalten sind Umzug, Renovierung, Küche, Gutachterkosten, gegebenenfalls Ablösen für Einbauten und die laufende Grundsteuer ab Übergang.
Planen Sie einen Puffer ein. Zwischen Kaufvertrag und Einzug entstehen fast immer Kosten, die vorher niemand auf der Liste hatte.
Häufige Fragen zu Kaufpreis und Nebenkosten
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf? expand_more
In welchem Bundesland ist die Grunderwerbsteuer am niedrigsten? expand_more
Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren? expand_more
Wie lässt sich eine Immobilie als Kapitalanlage einordnen? expand_more
Was ist der Unterschied zwischen Kaufpreis und Verkehrswert? expand_more
Wer zahlt den Makler beim Hauskauf? expand_more
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Verwandte Begriffe
Beleihungswert
Der von der Bank ermittelte Wert einer Immobilie als Sicherheit für einen Kredit, typischerweise unter dem Marktwert.
Grunderwerbsteuer
Die Steuer auf den Erwerb von Grundstücken und Immobilien, je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises.
Kaufnebenkosten
Zusätzliche Kosten beim Immobilienkauf wie Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und ggf. Makler.
Maklercourtage
Die Provision für den Immobilienmakler, die seit 2020 bei Kaufverträgen zu gleichen Teilen von Käufer und Verkäufer getragen wird.
Notarkosten
Gesetzlich nach dem GNotKG geregelte Gebühren für die Beurkundung des Kaufvertrags und die Eintragung ins Grundbuch beim Immobilienkauf. Sie betragen grob 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises.