Kfz-Steuerrechner — Kfz-Steuer sofort berechnen
Mit dem Kfz-Steuerrechner ermitteln Sie die jährliche Kraftfahrzeugsteuer für Ihr Fahrzeug. Geben Sie Hubraum, Kraftstoffart, CO2-Ausstoß und Erstzulassung ein — der Rechner zeigt Ihnen die Gesamtsteuer und schlüsselt den Hubraum- und CO2-Anteil einzeln auf.
Kfz-Steuer / Jahr
109,50 €
Hubraum-Anteil
32,00 €
CO2-Anteil
77,50 €
Berechnung nach aktuellem KraftStG. E-Autos sind bis 2030 von der Kfz-Steuer befreit.
So bedienen Sie den Kfz-Steuerrechner
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Hubraum einstellen — Stellen Sie über den Schieberegler den Hubraum Ihres Fahrzeugs ein. Der Bereich reicht von 600 bis 5.000 Kubikzentimeter. Den Hubraum finden Sie im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) unter Feld P.1 oder in den technischen Daten Ihres Fahrzeugs.
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Kraftstoffart wählen — Wählen Sie zwischen Benzin und Diesel. Die Kraftstoffart beeinflusst den Steuersatz pro angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum: Benziner werden mit 2,00 EUR besteuert, Dieselfahrzeuge mit 9,50 EUR. E-Autos sind bis 2030 von der Kfz-Steuer befreit.
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CO2-Ausstoß eingeben — Stellen Sie den CO2-Ausstoß in Gramm pro Kilometer ein. Der Bereich reicht von 0 bis 300 g/km. Den Wert finden Sie im Fahrzeugschein unter Feld V.7 oder in den Herstellerangaben. Für Fahrzeuge ab Erstzulassung 2021 wird der CO2-Ausstoß progressiv besteuert.
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Erstzulassung angeben — Wählen Sie, ob Ihr Fahrzeug ab 2021 oder davor erstmals zugelassen wurde. Ab 2021 gilt ein gestaffeltes CO2-Modell mit steigenden Sätzen: Bis 95 g/km ist der CO2-Anteil steuerfrei, darüber steigt der Satz in mehreren Stufen von 2,00 bis 4,00 EUR pro Gramm.
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Ergebnisse ablesen — Der Kfz-Steuerrechner zeigt drei Werte. Die Jahressteuer gibt den Gesamtbetrag an, den Sie jährlich ans Hauptzollamt zahlen. Der Hubraumanteil zeigt den Teil der Steuer, der sich aus Motor und Kraftstoffart ergibt. Der CO2-Anteil zeigt den emissionsbasierten Teil der Steuer.
Kfz-Steuerrechner nutzen — Kfz-Steuer verstehen und einplanen
Die Kfz-Steuer ist eine jährliche Pflichtabgabe für jedes zugelassene Fahrzeug in Deutschland. Sie wird vom Hauptzollamt eingezogen und setzt sich seit 2021 aus zwei Komponenten zusammen: einem hubraumbezogenen Grundbetrag und einem CO2-abhängigen Zuschlag.
Für einen typischen Mittelklasse-Benziner mit 1.600 Kubikzentimetern und 130 g/km CO2-Ausstoß (Erstzulassung 2021) ergibt sich eine Jahressteuer von rund 102 EUR — 32 EUR für den Hubraum und 70 EUR für den CO2-Ausstoß. Ein vergleichbarer Diesel mit gleichem Hubraum zahlt allein für den Hubraum bereits 152 EUR, was durch den niedrigeren CO2-Ausstoß moderner Dieselmotoren nur teilweise ausgeglichen wird.
Die progressive CO2-Besteuerung ab 2021 belohnt sparsame Fahrzeuge. Bis 95 g/km fallen keine CO2-Kosten an. Darüber steigt der Satz stufenweise: von 2,00 EUR pro Gramm (96–115 g/km) über 2,50 EUR (116–135 g/km) bis auf 4,00 EUR pro Gramm (ab 196 g/km). Fahrzeuge mit hohem Ausstoß — etwa SUVs mit über 200 g/km — zahlen dadurch deutlich mehr als vor der Reform.
Elektrofahrzeuge sind bis Ende 2030 vollständig von der Kfz-Steuer befreit. Danach soll eine gewichtsbasierte Besteuerung gelten. Plug-in-Hybride profitieren nicht von der Befreiung und werden nach den regulären Regeln besteuert.
Der Kfz-Steuerrechner berechnet Ihre jährliche Kraftfahrzeugsteuer anhand von Hubraum, Kraftstoffart und CO2-Ausstoß. So wissen Sie vor dem Fahrzeugkauf oder nach einer Neuzulassung genau, welche Steuerlast auf Sie zukommt. Die Aufschlüsselung in Hubraum- und CO2-Anteil macht die Berechnung transparent und nachvollziehbar.
3 Tipps: Kfz-Steuer sparen
- CO2-Ausstoß bei Neuzulassung prüfen: Jedes Gramm weniger spart jährlich Steuern — besonders bei der progressiven Besteuerung ab 2021.
- E-Fahrzeug in Betracht ziehen: Elektroautos sind bis 2030 von der Kfz-Steuer befreit — ein weiterer finanzieller Vorteil beim Umstieg.
- Sparsamsten Motor wählen: Bei Neuwagen macht die CO2-Komponente den größten Teil der Steuer aus — ein effizienter Motor zahlt sich doppelt aus.
Zwei Bestandteile: Hubraum und CO2
Die Steuer für Pkw setzt sich aus einem Hubraum- und einem CO2-Anteil zusammen. Beim Hubraum gelten 2,00 Euro je angefangene 100 Kubikzentimeter für Benziner und 9,50 Euro für Diesel.
Der große Unterschied erklärt, warum sich der Diesel erst ab hoher Fahrleistung rechnet: Die höhere Steuer und der teurere Kaufpreis müssen über den geringeren Verbrauch wieder hereinkommen.
Die CO2-Komponente ist gestaffelt
Ein Freibetrag gilt bis 95 Gramm je Kilometer. Darüber steigt der Satz in Stufen — von 2,00 Euro je Gramm in der ersten Stufe bis 4,00 Euro in der höchsten.
Diese Progression trifft Fahrzeuge mit hohem Ausstoß überproportional. Zwischen 120 und 200 Gramm liegt nicht nur mehr Ausstoß, sondern auch ein deutlich höherer Satz je Gramm.
Angefangene 100 Kubikzentimeter zählen voll
Ein Motor mit 1.598 Kubikzentimetern wird wie 1.600 besteuert. Zwei Kubikzentimeter mehr kosten beim Benziner zwei Euro im Jahr, beim Diesel 9,50.
Deshalb liegen viele Motorisierungen knapp unter einer Hunderterschwelle — das ist kein Zufall, sondern Konstruktion mit Blick auf die Steuer.
Elektrofahrzeuge sind befristet befreit
Reine Elektrofahrzeuge sind von der Kfz-Steuer befreit, allerdings zeitlich begrenzt und abhängig vom Datum der Erstzulassung. Nach Ablauf greift eine ermäßigte Besteuerung nach zulässigem Gesamtgewicht.
Prüfen Sie den aktuellen Stand vor dem Kauf: Die Regelung wurde mehrfach verlängert und angepasst, und die Befreiung ist an das Zulassungsdatum geknüpft.
Oldtimer und Saisonkennzeichen
Fahrzeuge mit H-Kennzeichen zahlen einen festen Jahresbetrag unabhängig von Hubraum und Ausstoß. Voraussetzung ist ein Alter von mindestens 30 Jahren und ein entsprechendes Gutachten.
Beim Saisonkennzeichen fällt die Steuer nur für die zugelassenen Monate an. Bei einem Cabrio mit Sechsmonatszulassung halbiert sich der Betrag — ebenso wie die Versicherungsprämie.
Was die Steuer nicht beeinflusst
Fahrleistung, Halterwechsel und Fahrzeugalter spielen keine Rolle. Die Steuer ist an technische Merkmale und das Zulassungsdatum gebunden.
Wirklich beweglich ist nur die Versicherung. Wer bei den jährlichen Fixkosten sparen will, findet dort den Spielraum — nicht bei der Steuer.
Häufige Fragen zur Kraftfahrzeugsteuer
Wie wird die Kfz-Steuer berechnet? expand_more
Sind Elektroautos wirklich steuerfrei? expand_more
Wann muss ich die Kfz-Steuer zahlen? expand_more
Wie viel Kfz-Steuer spart ein sparsames Auto? expand_more
Kann ich die Kfz-Steuer von der Steuer absetzen? expand_more
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CO2-Ausstoß
Die Menge an Kohlendioxid in Gramm, die ein Fahrzeug pro Kilometer ausstößt, relevant für die Kfz-Steuer.
Kfz-Steuer
Die jährliche Kraftfahrzeugsteuer, die sich nach Hubraum, Kraftstoffart und CO2-Ausstoß des Fahrzeugs richtet.
Schadenfreiheitsklasse
Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) gibt an, wie viele Jahre ein Fahrer unfallfrei gefahren ist. Sie bestimmt den Beitragssatz in der Kfz-Versicherung – je höher die SF-Klasse, desto günstiger der Beitrag.
Schadstoffklasse
Die Abgasnorm-Einstufung eines Fahrzeugs nach europäischem Standard (Euro 1 bis Euro 6), die den Schadstoffausstoß begrenzt.
Den beweglichen Teil der Jahreskosten prüfen
Steuer und Versicherung fallen beide jährlich an. Nur eine der beiden lässt sich durch einen Wechsel senken.
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