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Kostenrechner Anbau — Kosten für Hauserweiterung berechnen

Kostenrechner Anbau: Berechnen Sie die Kosten für Wohnraumerweiterung, Anbauwohnung, Wintergarten oder Dachaufstockung — mit Ausstattung, Region und Architektenhonorar.

menu_book Ausführlicher Ratgeber: Kostenrechner Anbau erklärt
30
10 m²100 m²

Geschätzte Gesamtkosten

52.564 € – 71.116 €

Reine Baukosten

48.000 €

Kosten pro m²

2.061 €/m²

Kostenaufstellung
Baukosten (Wohnraum, 30 m²)48.000 €
Baugenehmigung + Bauantrag3.000 €
Statiker1.000 €
Vermessung1.500 €
Anschluss Bestandsgebäude4.500 €
Architekt (8 %)3.840 €
Zwischensumme61.840 €
Geschätzte Spanne (±15 %)52.564 € – 71.116 €

Richtwerte auf Basis von Branchendurchschnitten (Stand 2026). Tatsächliche Kosten hängen von Baugrund, Zugänglichkeit, Bestandsgebäude und individuellen Wünschen ab. Für eine belastbare Kosteneinordnung sollten Sie mehrere reale Kostenvoranschläge separat prüfen.

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Der Anbau steht, die Finanzierung nicht
Eine Hauserweiterung liegt schnell im fünfstelligen Bereich. Ob sich ein Modernisierungskredit trägt, entscheidet sich am Effektivzins und an der Laufzeit — nicht an der Bausumme allein.
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Anbau-Kosten berechnen — Schritt für Schritt

  1. Anbautyp wählen — Entscheiden Sie, welche Art von Anbau Sie planen. Eine einfache Wohnraumerweiterung ist am günstigsten. Eine Anbauwohnung mit eigenem Bad und Küche kostet mehr, bietet aber eine eigenständige Wohneinheit. Wintergärten und Dachaufstockungen haben eigene Kostenstrukturen.

  2. Grundfläche und Geschosse einstellen — Die Grundfläche ist der entscheidende Kostentreiber. Bei Wohnraumerweiterungen können Sie zusätzlich wählen, ob der Anbau ein- oder zweigeschossig wird. Zwei Geschosse sind pro m² günstiger als zwei separate Anbauten.

  3. Ausstattung und Region anpassen — Die Ausstattung (einfach bis premium) beeinflusst die Kosten um den Faktor 0,85 bis 1,6. Die Region spiegelt die regionalen Baupreisunterschiede wider — in München und Stuttgart sind die Baukosten bis zu 20 % höher als im Bundesdurchschnitt.

  4. Ergebnis ablesen — Der Rechner zeigt die geschätzten Gesamtkosten als realistische Spanne (±15 %), aufgeschlüsselt in Baukosten, Nebenkosten und Architektenhonorar. Die Kosten pro Quadratmeter helfen beim Vergleich verschiedener Varianten.

Anbau planen — was die Kosten wirklich treibt

Ein Anbau ist eine mögliche Lösung, um mehr Wohnraum zu schaffen und die bestehende Immobilie weiterzunutzen. Die Kosten hängen dabei von mehreren Faktoren ab, die unser Kostenrechner Anbau berücksichtigt.

Der Anbautyp bestimmt den Grundpreis. Eine einfache Wohnraumerweiterung ohne Nassräume kostet ab ca. 1.600 €/m². Sobald Bad oder Küche hinzukommen, steigen die Kosten auf 2.500 €/m² und mehr — Sanitär- und Elektroinstallation sind kostenintensiv.

Die Nebenkosten werden oft unterschätzt. Baugenehmigung, Statiker, Vermessung und der Anschluss an das Bestandsgebäude summieren sich schnell auf 10.000 € und mehr. Dazu kommt das Architektenhonorar, das bei Vollleistung (alle Leistungsphasen) 15–18 % der Baukosten betragen kann.

Die Baupreise variieren regional erheblich. In Ballungsräumen wie München, Stuttgart oder Hamburg liegen die Kosten 15–25 % über dem Bundesdurchschnitt. In ländlichen Regionen können Sie mit 10–15 % weniger rechnen.

Der Kostenrechner Anbau berechnet die voraussichtlichen Kosten für Ihre Hauserweiterung — aufgeschlüsselt in Baukosten, Nebenkosten und Architektenhonorar. Wählen Sie Anbautyp, Größe, Ausstattung und Region, um eine realistische Kostenschätzung als Spanne zu erhalten. Ideal für die erste Budgetplanung und die sachliche Einordnung möglicher Projektgrößen.

3 Tipps: Anbaukosten optimieren

  • Mehrere Kostenvoranschläge einordnen: Die Preisunterschiede zwischen Firmen betragen oft 30–50 %. Eine strukturierte Gegenüberstellung erleichtert die Bewertung.
  • Eigenleistung gezielt einsetzen: Malerarbeiten, Bodenbeläge und einfache Montagen selbst erledigen spart 10–15 %. Aber: Statik, Elektro und Sanitär gehören in Fachhand.
  • Fördermittel prüfen: KfW und BAFA fördern energieeffiziente Anbauten. Besonders Dämmung und Heiztechnik werden mit 15–20 % bezuschusst.

Was kostet ein Anbau pro Quadratmeter?

Die Spanne ist groß, weil unter „Anbau” sehr verschiedene Dinge laufen. Ein Kaltwintergarten liegt bei 1.500 bis 2.000 Euro je Quadratmeter, ein beheizter Wohnwintergarten bei 2.000 bis 3.500 Euro. Ein voll ausgebauter Wohnanbau mit Fundament, Dämmung und Heizungsanschluss bewegt sich am oberen Ende dieser Spanne oder darüber.

Für die erste Orientierung ist der Quadratmeterpreis brauchbar, für die Finanzierung nicht. Dafür braucht es die Gesamtsumme inklusive Nebenkosten.

Anbau oder Aufstockung — was ist günstiger?

Der Anbau in die Fläche braucht Fundament und Erdarbeiten, die Aufstockung nicht. Dafür verlangt die Aufstockung eine tragfähige Bestandsdecke und oft eine Verstärkung der Statik. Welche Variante günstiger kommt, entscheidet sich am Gebäude, nicht an einer Faustregel.

Ein Punkt spricht praktisch häufig für die Aufstockung: Sie verbraucht keine Grundstücksfläche und berührt die Abstandsflächen zum Nachbargrundstück nicht.

Welche Nebenkosten kommen zur Bausumme dazu?

Sie werden regelmäßig unterschätzt, weil sie im Angebot des Bauunternehmens nicht auftauchen. Rechnen Sie mit rund 3.000 Euro für die Baugenehmigung, etwa 1.000 Euro für den Statiker, rund 1.500 Euro für die Vermessung und etwa 4.500 Euro für Anschlüsse. Das Architektenhonorar nach HOAI liegt je nach Leistungsumfang bei 8 bis 18 Prozent der Bausumme.

Zusammen sind das schnell 15 bis 25 Prozent oben drauf — die häufigste Ursache dafür, dass ein Anbau am Ende deutlich teurer wird als geplant.

Braucht ein Anbau eine Baugenehmigung?

In aller Regel ja. Anbauten verändern die Kubatur des Gebäudes und die überbaute Fläche, damit sind sie genehmigungspflichtig. Die Details regeln die Landesbauordnungen, sie unterscheiden sich zwischen den Bundesländern erheblich.

Entscheidend sind meist drei Fragen: Wird die zulässige Grundflächenzahl überschritten, werden Abstandsflächen zum Nachbarn eingehalten, und passt das Vorhaben in den Bebauungsplan. Klären Sie das vor der Detailplanung, nicht danach.

Wie viel Reserve sollte im Budget stehen?

Zehn bis fünfzehn Prozent der Bausumme sind bei Anbauten eine realistische Reserve. Der Grund liegt im Bestand: Was hinter der aufgestemmten Wand liegt, weiß niemand vorher genau. Feuchtigkeit, überraschende Leitungsführungen oder ein Fundament, das nicht dem entspricht, was die alten Pläne zeigen, sind bei Bestandsgebäuden die Regel, nicht die Ausnahme.

Wie lange dauert ein Anbau?

Ein einfacher eingeschossiger Anbau braucht drei bis vier Monate Bauzeit, ein zweigeschossiger fünf bis acht. Davor liegen zwei bis vier Monate für Planung und Genehmigung. Wer im Frühjahr einziehen will, beginnt die Planung im Sommer des Vorjahres.

Lohnt sich der Anbau gegenüber einem Umzug?

Ein Anbau mit 30 Quadratmetern kostet häufig 50.000 bis 100.000 Euro. Ein Umzug in eine entsprechend größere Immobilie in gleicher Lage löst dagegen Grunderwerbsteuer, Maklerprovision und Notarkosten aus — allein diese Kaufnebenkosten liegen je nach Bundesland bei 9 bis 15 Prozent des Kaufpreises.

Deshalb rechnet sich der Anbau erstaunlich oft, sobald die Lage stimmt und das Grundstück den Platz hergibt. Der Vergleich lohnt sich, bevor die Entscheidung fällt.

Anbaukosten senken: drei Ansätze, die wirklich wirken

  1. 01 Mehrere Kostenvoranschläge einordnen: Die Preisunterschiede zwischen Bauunternehmen können 30–50 % betragen. Eine strukturierte Gegenüberstellung der Leistungsbeschreibungen hilft bei der Einordnung.
  2. 02 Eigenleistung gezielt einsetzen: Malerarbeiten, Bodenbeläge und einfache Montagen können Sie selbst übernehmen. Das spart 10–15 % der Gesamtkosten — aber überschätzen Sie Ihre Kapazitäten nicht.
  3. 03 Fördermittel prüfen: KfW und BAFA fördern energieeffiziente Anbauten. Besonders bei Dämmung und Heiztechnik lassen sich oft 15–20 % der Kosten über Zuschüsse decken.

Häufige Fragen zu Anbaukosten und Genehmigung

Was kostet ein Anbau pro Quadratmeter? expand_more
Je nach Anbautyp und Ausstattung liegen die Kosten bei 1.300–3.500 €/m² für einen schlüsselfertigen Anbau. Einfache Wohnraumerweiterungen starten bei ca. 1.400 €/m², hochwertige Anbauwohnungen mit Bad und Küche bei 2.500 €/m².
Brauche ich eine Baugenehmigung für einen Anbau? expand_more
In den meisten Fällen ja. Fast alle Anbauten, die die Gebäudegrundfläche oder das Volumen vergrößern, sind genehmigungspflichtig. Ausnahmen gibt es teilweise für kleine Wintergärten oder Terrassenüberdachungen — das regelt die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes.
Wie lange dauert ein Anbau? expand_more
Ein einfacher ebenerdiger Anbau (20–30 m²) dauert ca. 3–4 Monate. Ein zweigeschossiger Anbau oder eine Anbauwohnung kann 5–8 Monate beanspruchen. Dazu kommt die Planungs- und Genehmigungsphase (2–4 Monate).
Was kostet ein Wintergarten? expand_more
Ein unbeheizter Wintergarten (Kaltwintergarten) kostet ca. 1.500–2.000 €/m². Ein beheizbarer Wohnwintergarten liegt bei 2.000–3.500 €/m² inklusive Fundament, Verglasung und Heizanschluss.
Wie lässt sich ein Anbau gegenüber einem Umzug einordnen? expand_more
Ein 30-m²-Anbau kostet häufig ca. 50.000–100.000 €. Ein Umzug in eine größere Immobilie kann in gleicher Lage deutlich höhere Gesamtkosten auslösen. Welche Lösung sinnvoller ist, hängt aber von Budget, Zeitrahmen und Bestand ab.
Welche Nebenkosten fallen beim Anbau an? expand_more
Neben den reinen Baukosten fallen an: Baugenehmigung (~3.000 €), Statiker (~1.000 €), Vermessung (~1.500 €), Anschluss an das Bestandsgebäude (~4.500 €) und ggf. Architektenhonorar (8–18 % der Baukosten).

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