Leasing km Rechner: Mehrkilometer und Minderkilometer vor der Rückgabe prognostizieren
Stand: Rechenweg mit automatischen Tests geprüftMethodik
Beim Leasing km-Vertrag zahlen Sie für jeden Kilometer oberhalb der vereinbarten Laufleistung und einer Freigrenze von meist 2.500 km nach, typisch sind 5 bis 25 Cent je Kilometer. Der Rechner rechnet Ihren bisherigen Kilometerstand auf das Vertragsende hoch und zeigt, ob Mehrkilometer oder Minderkilometer anfallen und wie hoch Nachzahlung oder Erstattung ausfallen. Außerdem zeigt er, wie viele Kilometer pro Monat Sie bis zur Rückgabe noch fahren dürfen.
Prognose Endkilometer
45.000 km
Vertragskilometer
30.000 km
Mehrkilometer
15.000 km
Nachzahlung
1.250,00 €
Bei gleichem Fahrverhalten enden Sie mit 15.000 km über dem Vertrag. Abzüglich 2.500 km Kulanz werden 12.500 km berechnet. Wer im Rahmen bleiben will, darf noch 625 km je Monat fahren; alternativ den Vertrag auf 15.000 km je Jahr anpassen.
Kulanz, Cent-Sätze und Erstattungsdeckel sind marktübliche Werte; maßgeblich ist der eigene Leasingvertrag. Rate und Gesamtkosten: Leasingfaktor-Rechner.
Leasing km: abgerechnet wird nur, was jenseits der 2.500-km-Freigrenze liegt
Beim Kilometerleasing vereinbaren Sie eine jährliche Laufleistung, etwa 10.000 km. Über 36 Monate ergibt das 30.000 Vertragskilometer, also rund 833 km pro Monat. Am Ende vergleicht der Leasinggeber den Tachostand mit diesem Wert. Innerhalb der Freigrenze von meist 2.500 km passiert nichts, darüber und darunter wird je Kilometer abgerechnet.
Leasing km nach 18 Monaten: wo landet der Endstand?
Die einfachste Prognose ist eine Hochrechnung: bisherige Kilometer geteilt durch bisherige Monate, mal Laufzeit. Die folgende Tabelle zeigt einen Vertrag mit 10.000 km pro Jahr und 36 Monaten, abgelesen nach der Hälfte der Laufzeit. Gerechnet ist mit 10 Cent je Mehrkilometer und 5 Cent je Minderkilometer.
| Stand nach 18 Monaten | Bisher je Monat | Prognose Endstand | Ergebnis bei Rückgabe | Noch erlaubt je Monat |
|---|---|---|---|---|
| 9.000 km | 500 km | 18.000 km | 475 € Erstattung | 1.167 km |
| 12.000 km | 667 km | 24.000 km | 175 € Erstattung | 1.000 km |
| 15.000 km | 833 km | 30.000 km | im Rahmen, 0 € | 833 km |
| 18.000 km | 1.000 km | 36.000 km | 350 € Nachzahlung | 667 km |
| 21.000 km | 1.167 km | 42.000 km | 950 € Nachzahlung | 500 km |
Die letzte Spalte ist der eigentliche Hebel. Wer nach 18 Monaten bei 21.000 km steht, müsste für eine Punktlandung auf 500 km im Monat herunter. Gelingt das nicht, zeigt der Rechner, auf welche Laufleistung Sie den Vertrag anheben sollten: in diesem Fall 15.000 km pro Jahr.
Leasing Mehrkilometer Kosten je Cent-Satz im Vergleich
Der Satz für Mehrkilometer steht im Vertrag und reicht von 5 Cent bei Kleinwagen bis 25 Cent bei großen oder hochpreisigen Fahrzeugen. Weil die Kulanz immer zuerst abgezogen wird, ist die Wirkung eines höheren Satzes erst ab einigen Tausend Kilometern Überschreitung spürbar. Basis ist wieder ein Vertrag über 30.000 km.
| Endstand bei Rückgabe | Abrechenbare Mehrkilometer | 5 ct/km | 10 ct/km | 15 ct/km | 25 ct/km |
|---|---|---|---|---|---|
| 32.500 km | 0 km | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € |
| 35.000 km | 2.500 km | 125 € | 250 € | 375 € | 625 € |
| 40.000 km | 7.500 km | 375 € | 750 € | 1.125 € | 1.875 € |
| 45.000 km | 12.500 km | 625 € | 1.250 € | 1.875 € | 3.125 € |
Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Satz liegt bei 45.000 km Endstand ein Unterschied von 2.500 Euro. Diese Zahl gehört deshalb schon beim Vertragsabschluss auf den Tisch, nicht erst bei der Rückgabe.
Minderkilometer im Leasing: warum die Erstattung kleiner ausfällt
Minderkilometer werden meist mit 2 bis 7 Cent vergütet, der Rechner nimmt 5 Cent an. Die Freigrenze gilt genauso, und viele Verträge begrenzen die Erstattung auf 10.000 km. Bei 30.000 Vertragskilometern ergibt das:
| Endstand | Minderkilometer | Erstattungsfähig | Erstattung bei 5 ct |
|---|---|---|---|
| 27.500 km | 2.500 km | 0 km | 0 € |
| 25.000 km | 5.000 km | 2.500 km | 125 € |
| 22.500 km | 7.500 km | 5.000 km | 250 € |
| 20.000 km | 10.000 km | 7.500 km | 375 € |
| 15.000 km | 15.000 km | 10.000 km | 500 € |
| 5.000 km | 25.000 km | 10.000 km | 500 € |
Ab 17.500 km Endstand ist der Deckel erreicht, weniger fahren bringt dann nichts mehr. Die Asymmetrie hat einen Grund: Der Leasinggeber kalkuliert den Restwert mit der vereinbarten Laufleistung, und ein wenig gefahrenes Auto steigert den Wiederverkaufswert weniger, als ein viel gefahrenes ihn senkt. Wie stark Kilometer auf den Wert drücken, zeigt der Wertverlust-Rechner.
Praxisbeispiel: Vierjahresvertrag mit zu knapper Laufleistung
Ein Vertrag läuft 48 Monate mit 15.000 km im Jahr, zusammen 60.000 km oder 1.250 km im Monat. Nach 24 Monaten zeigt der Tacho 36.000 km, das sind 1.500 km im Monat. Hochgerechnet endet der Vertrag bei 72.000 km, also 12.000 km über dem Soll. Nach Abzug der Kulanz bleiben 9.500 abrechenbare Kilometer.
- Bei 10 Cent je Kilometer: 950 Euro Nachzahlung.
- Bei 15 Cent je Kilometer: 1.425 Euro Nachzahlung.
- Um ohne Nachzahlung auszukommen, dürften in den restlichen 24 Monaten nur noch 24.000 km dazukommen, also 1.000 km im Monat.
Der Rechner empfiehlt hier eine Anhebung auf 20.000 km pro Jahr. Schon 17.500 km würden reichen: Dann liegt der Vertrag bei 70.000 km und die Prognose von 72.000 km bleibt mit 2.000 km Abstand innerhalb der Freigrenze. Welche Stufe günstiger ist, entscheidet das Angebot des Leasinggebers.
Leasing Kilometer erhöhen: wann die Anpassung sich lohnt
Eine nachträgliche Änderung der Laufleistung ist keine Pflicht des Leasinggebers, wird aber häufig angeboten. Die neue Rate verteilt den Aufpreis auf die Restlaufzeit. Je früher Sie fragen, desto mehr Monate tragen den Aufschlag. Vergleichen Sie zwei Beträge: die voraussichtliche Nachzahlung aus dem Rechner und die Summe der Ratenerhöhung bis zum Vertragsende. Ist die Nachzahlung höher, lohnt die Anpassung. Liegt die Prognose nur knapp über der Freigrenze, ist es oft billiger, die Mehrkilometer einfach zu bezahlen. Wie sich eine veränderte Rate auf die Bewertung des gesamten Angebots auswirkt, rechnet der Leasingfaktor-Rechner aus.
Leasing km im Kopf überschlagen: die Merkhilfe
Zwei Werte genügen für eine Plausibilitätsprüfung. Erstens: Die monatliche Sollstrecke ist die Jahresleistung geteilt durch zwölf, bei 10.000 km also rund 833 km, bei 15.000 km 1.250 km. Liegt Ihr Durchschnitt deutlich darüber, rechnen Sie nach. Zweitens: Bei 10 Cent kostet jeder Tausender über der Freigrenze 100 Euro, bei 25 Cent 250 Euro. Wer nach der Hälfte der Laufzeit 3.000 km über Plan liegt, landet am Ende bei rund 6.000 km Überschreitung, weil sich der Vorsprung bei gleicher Fahrweise verdoppelt.
Typische Fehler bei der Mehrkilometer-Rechnung im Leasing
- Kulanz doppelt abziehen oder vergessen: Die 2.500 km werden einmal von der Gesamtabweichung abgezogen, nicht pro Jahr. Manche Verträge haben gar keine Freigrenze. Ohne Kulanz kostet ein Endstand von 32.500 km bei 30.000 Vertragskilometern schon 250 Euro.
- Mit dem ersten Monat hochrechnen: Urlaub, Umzug oder Überführungsfahrt verzerren kurze Zeiträume. Belastbar wird die Prognose ab etwa einem Drittel der Laufzeit.
- Erstattung wie Nachzahlung ansetzen: Der Cent-Satz für Minderkilometer ist meist nur halb so hoch und gedeckelt.
- Nur Kilometer betrachten: Schäden, fehlende Wartungsnachweise und Reifenverschleiß werden bei der Rückgabe getrennt bewertet und können teurer sein als die Kilometer.
Welche Laufleistung beim Leasing km-Vertrag passt?
Bei der Wahl der Jahresfahrleistung hilft ein Blick auf die tatsächlichen Strecken der letzten zwei Jahre, nicht auf Schätzungen. Pendelstrecke mal Arbeitstage plus Urlaub und Freizeit ergibt meist eine realistische Zahl. Legen Sie lieber eine Stufe höher an, wenn der Aufpreis gering ist, denn die Erstattung für Minderkilometer gleicht eine zu hohe Stufe nur zum Teil aus. Die Gesamtkosten des Fahrzeugs inklusive Versicherung, Steuer und Wartung zeigt der Auto-Unterhaltskosten-Rechner. Wer Leasingrate, Sonderzahlung und Laufzeit verschiedener Modelle gegenüberstellen will, nutzt den Leasing-Rechner.
Leasing km: drei Stellschrauben vor der Rückgabe
- 01 Rechnen Sie zur Vertragsmitte nach. Nach 18 von 36 Monaten ist die Prognose schon belastbar, und eine Anpassung der Laufleistung ist dann meist noch günstiger als die Abrechnung der Mehrkilometer am Ende.
- 02 Vergleichen Sie den Cent-Satz für Mehrkilometer mit dem Aufpreis für die nächsthöhere Laufleistungsstufe. Liegt die Nachzahlung absehbar über dem Aufpreis von 2.500 km mehr, lohnt die höhere Stufe.
- 03 Fahren Sie bei drohenden Minderkilometern nicht sinnlos Strecke. Die Erstattung beträgt meist nur halb so viel je Kilometer wie die Nachzahlung und ist oft auf 10.000 km gedeckelt.
Häufige Fragen zu Mehrkilometern und Minderkilometern im Leasing
Was kostet ein Mehrkilometer im Leasing? expand_more
Bekomme ich Geld für Minderkilometer im Leasing zurück? expand_more
Was bedeutet die Kulanz von 2.500 km beim Leasing? expand_more
Kann man die Leasing Kilometer nachträglich ändern? expand_more
Wie berechne ich, ob ich im Leasing zu viel fahre? expand_more
Lohnt es sich, die Leasing Kilometer zu erhöhen? expand_more
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Kilometer auch beim Versicherer richtig angeben
Weicht Ihre Prognose von der vereinbarten Laufleistung ab, passen Sie auch die Angabe in der Kfz-Versicherung an. Ein Vergleich zeigt, wie sich die Fahrleistung auf den Beitrag auswirkt.
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