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mAh in Wh umrechnen: Powerbank-Kapazität, Ladungen und Flugzeug-Grenze

Stand: Rechenweg mit automatischen Tests geprüftMethodik

mAh in Wh rechnen Sie mit der Formel Wh = mAh × Volt ÷ 1000: Eine Powerbank mit 10.000 mAh und 3,7 V speichert 37 Wh, eine mit 20.000 mAh 74 Wh. Der Rechner wandelt mAh in Wh und Wh in mAh um, schätzt, wie oft Ihr Smartphone aus einer Powerbank geladen werden kann, und zeigt, ob der Akku ins Handgepäck darf. Dabei berücksichtigt er auch die IATA-Änderung für Powerbanks über 100 Wh ab dem 1. Januar 2027.

menu_book Ausführlicher Ratgeber: mAh-Wh-Umrechner erklärt

Wattstunden

37 Wh

Milliamperestunden

10.000 mAh

Im Flugzeug

erlaubt

Wh = mAh × V ÷ 1000 = 10.000 × 3,7 ÷ 1000 = 37 Wh. Bis 100 Wh: ohne Genehmigung erlaubt, als Powerbank oder Ersatzakku nur im Handgepäck.

Powerbank: Wie oft lädt sie ein Gerät?

Ladungen

1,6

Nutzbare Energie

24,1 Wh

Ladedauer des Akkus

1 h 51 min

Beim Laden gehen durch Spannungswandlung und Wärme etwa 30 bis 40 Prozent verloren, voreingestellt sind 65 Prozent nutzbare Energie. Die Ladedauer ist ohne Verluste und ohne die langsamere Endphase gerechnet, real dauert es länger.

mAh in Wh bei 3,7 V

mAhWhFlugzeug
1.0003,7bis 100 Wh, erlaubt
2.0007,4bis 100 Wh, erlaubt
3.00011,1bis 100 Wh, erlaubt
4.00014,8bis 100 Wh, erlaubt
5.00018,5bis 100 Wh, erlaubt
10.00037bis 100 Wh, erlaubt
20.00074bis 100 Wh, erlaubt
26.80099,16bis 100 Wh, erlaubt
27.00099,9bis 100 Wh, erlaubt

Flugregeln nach IATA, Stand 29.09.2026. Airlines können strengere Regeln haben.

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mAh in Wh: Kapazität mal Spannung geteilt durch 1000

Milliamperestunden (mAh) beschreiben eine Ladungsmenge, Wattstunden (Wh) eine Energiemenge. Um von mAh in Wh zu kommen, fehlt deshalb eine dritte Größe: die Spannung des Akkus. Die Formel lautet Wh = mAh × V ÷ 1000, umgekehrt mAh = Wh × 1000 ÷ V. Bei Lithium-Ionen-Zellen liegt die Nennspannung zwischen 3,6 und 3,85 V, üblich sind 3,7 V. Mit diesem Wert rechnet auch der Rechner, solange Sie nichts anderes eingeben.

Die Umrechnung ist wichtig, weil Hersteller Powerbanks in mAh bewerben, Fluggesellschaften aber in Wh prüfen. Außerdem lassen sich Akkus mit unterschiedlicher Spannung nur über Wattstunden fair vergleichen.

mAh in Wh bei 3,7 V: Tabelle mit Flugzeug-Status

Die Tabelle zeigt gängige Powerbank-Größen bei 3,7 V. Die Spalte zum Flugzeug unterscheidet zwischen dem heutigen Stand und der Regel ab dem 1. Januar 2027.

mAhWh bei 3,7 VFlugzeug bis Ende 2026Flugzeug ab 01.01.2027
1.000 mAh3,7 Wherlaubterlaubt
3.000 mAh11,1 Wherlaubterlaubt
5.000 mAh18,5 Wherlaubterlaubt
10.000 mAh37 Wherlaubterlaubt
20.000 mAh74 Wherlaubterlaubt
26.800 mAh99,16 Wherlaubterlaubt
27.000 mAh99,9 Wherlaubterlaubt
30.000 mAh111 Whmit Genehmigung der Airlinenicht erlaubt
40.000 mAh148 Whmit Genehmigung der Airlinenicht erlaubt
50.000 mAh185 Whnicht erlaubtnicht erlaubt

Erlaubt bedeutet bei Powerbanks immer: nur im Handgepäck, nie im aufgegebenen Koffer.

Wh in mAh: welche Kapazität steckt hinter 100 Wh?

Oft steht auf dem Typenschild nur die Wh-Angabe. Die Rückrechnung von Wh in mAh hängt wieder von der Spannung ab. Bei 3,6 V ergeben sich etwas mehr mAh als bei 3,7 V.

WhmAh bei 3,7 VmAh bei 3,6 V
10 Wh2.702,7 mAh2.777,78 mAh
20 Wh5.405,41 mAh5.555,56 mAh
50 Wh13.513,51 mAh13.888,89 mAh
74 Wh20.000 mAh20.555,56 mAh
99 Wh26.756,76 mAh27.500 mAh
100 Wh27.027,03 mAh27.777,78 mAh
160 Wh43.243,24 mAh44.444,44 mAh

Die 100-Wh-Grenze liegt also bei rund 27.000 mAh. Genau deshalb enden viele Reise-Powerbanks bei 26.800 mAh.

Powerbank-Ladungen: wie oft lädt eine 5.000- bis 50.000-mAh-Powerbank ein Handy?

Smartphone-Akkus arbeiten mit einer Zellspannung von etwa 3,85 V. Ein Handy mit 4.000 mAh speichert damit 15,4 Wh. Von der Energie der Powerbank kommen nach PC-Welt nur 60 bis 70 Prozent im Gerät an, der Rechner setzt 65 Prozent an.

Powerbanknutzbar im HandyHandy 3.500 mAhHandy 4.000 mAhHandy 5.000 mAh
5.000 mAh12,03 Wh0,89 Ladungen0,78 Ladungen0,62 Ladungen
10.000 mAh24,05 Wh1,78 Ladungen1,56 Ladungen1,25 Ladungen
20.000 mAh48,1 Wh3,57 Ladungen3,12 Ladungen2,5 Ladungen
26.800 mAh64,45 Wh4,78 Ladungen4,19 Ladungen3,35 Ladungen
50.000 mAh120,25 Wh8,92 Ladungen7,81 Ladungen6,25 Ladungen

Die Werte gelten für Ladungen von leer bis voll. Wer das Handy nur von 20 auf 80 Prozent lädt, kommt entsprechend öfter hin.

Warum eine 10.000-mAh-Powerbank ein 4.000-mAh-Handy nicht 2,5-mal lädt

Die naive Rechnung 10.000 ÷ 4.000 ergibt 2,5 Ladungen. Sie übersieht zwei Dinge. Erstens gibt die Powerbank ihre Kapazität bei 3,7 V an, liefert aber über USB 5 V oder mehr. Beim Hochsetzen der Spannung und beim Laden im Handy geht Energie als Wärme verloren. Zweitens hat der Handyakku mit 3,85 V eine etwas höhere Spannung als die Powerbank-Zellen.

Ein Praxisbeispiel mit den Werten des Rechners: 10.000 mAh × 3,7 V ergeben 37 Wh. Davon sind bei 65 Prozent 24,05 Wh nutzbar. Das Handy braucht 15,4 Wh für eine volle Ladung. 24,05 ÷ 15,4 ergibt 1,56 Ladungen. Bei 60 Prozent Wirkungsgrad wären es 1,44, bei 70 Prozent 1,68 Ladungen. Um die Powerbank selbst mit einem 20-Watt-Netzteil wieder aufzuladen, brauchen Sie rechnerisch 1,85 Stunden, also rund 111 Minuten. Genauer rechnet der Ladezeit-Rechner, der auch die langsamere Ladephase am Ende berücksichtigt.

Powerbank im Flugzeug: 100 Wh, 160 Wh und die Regel ab 2027

Für Lithium-Akkus im Passagiergepäck gelten die Vorgaben von IATA und ICAO, Stand ICAO-Addendum vom 27.03.2026:

  • Bis 100 Wh: ohne Genehmigung erlaubt. Powerbanks und Ersatzakkus nur im Handgepäck, höchstens zwei Powerbanks je Person. Das Aufladen der Powerbank an Bord ist verboten.
  • Über 100 bis 160 Wh: nur mit Zustimmung der Airline, höchstens zwei Ersatzakkus, nur im Handgepäck.
  • Über 160 Wh: im Passagiergepäck nicht erlaubt.

Mit der 68. Ausgabe der IATA-Gefahrgutvorschriften (DGR) entfällt ab dem 1. Januar 2027 die Ausnahme von 100 bis 160 Wh für Powerbanks. Eine 30.000-mAh-Powerbank mit 111 Wh, die heute mit Genehmigung mitfliegen darf, bleibt dann zu Hause. Für Ersatzakkus von Kameras oder Laptops gilt die Ausnahme weiter. Einzelne Airlines können strenger sein, prüfen Sie deshalb vor dem Flug die Bedingungen Ihrer Fluggesellschaft. Den Unterschied zwischen Powerbank und Ersatzakku sowie das Reisedatum können Sie im Rechner einstellen.

Merkhilfe für mAh und Wh: rund 270 mAh je Wattstunde

Bei 3,7 V entspricht eine Wattstunde rund 270 mAh, denn 10 Wh sind 2.702,7 mAh. Für eine schnelle Plausibilitätsprüfung teilen Sie die mAh-Zahl durch 270 und erhalten die Wattstunden. 20.000 mAh ergeben so gut 74 Wh, 27.000 mAh knapp 100 Wh.

Eine zweite Merkhilfe betrifft die Ladungen: Nehmen Sie 60 Prozent der mAh der Powerbank und teilen Sie durch die mAh des Handys. Bei 10.000 mAh und einem 4.000-mAh-Handy ergibt das 1,5 Ladungen, der Rechner kommt auf 1,56. Der Faktor fasst Wirkungsgrad und höhere Handyspannung zusammen. Wer mit Kilowattstunden weiterrechnen möchte, etwa für einen E-Bike-Akku, wandelt Wh im Energie-Umrechner in kWh oder Joule um.

Typische Fehler beim Umrechnen von mAh in Wh

USB-Spannung statt Zellspannung. Wer 20.000 mAh mit 5 V rechnet, kommt auf 100 Wh statt 74 Wh. Die mAh-Angabe bezieht sich aber fast immer auf die Zellspannung, nicht auf die Ausgangsspannung am USB-Anschluss.

Spannung des Herstellers übersehen. Dieselbe Angabe von 26.800 mAh ergibt bei 3,6 V 96,48 Wh, bei 3,7 V 99,16 Wh und bei 3,85 V schon 103,18 Wh. Im letzten Fall wäre die Powerbank über 100 Wh. Maßgeblich ist die auf dem Gerät aufgedruckte Wh-Zahl.

Akkus mit unterschiedlicher Spannung über mAh vergleichen. Ein E-Bike-Akku mit 13.400 mAh klingt kleiner als eine 20.000-mAh-Powerbank. Bei 36 V speichert er aber 482,4 Wh, mehr als das Sechsfache.

Verluste vergessen. Die Nennkapazität kommt nie vollständig im Handy an. Rechnen Sie mit rund zwei Dritteln.

Welche Spannung gehört zur mAh-Angabe bei Handy, Laptop und E-Bike?

Einzelne Lithium-Ionen-Zellen liegen bei 3,6 bis 3,85 V. Powerbanks verwenden meist 3,6 oder 3,7 V, Smartphones häufig 3,85 V. Kamera- und Laptop-Akkus mit zwei Zellen in Reihe haben 7,4 V, Modellbau- und Werkzeugakkus oft 12 V oder mehr, E-Bike-Akkus typischerweise 36 V. Je höher die Spannung, desto mehr Energie steckt in derselben mAh-Zahl.

Das Laden selbst kostet kaum Geld: Eine volle Handyladung mit 15,4 Wh braucht nur einen Bruchteil einer Kilowattstunde. Wie viel ein Ladegerät oder ein anderes Gerät im Jahr verbraucht, zeigt der Stromkostenrechner für Geräte. Lässt der Handyakku nach einigen Jahren deutlich nach, lohnt ein Blick auf die Kosten für einen Akkutausch im Handy-Reparaturkosten-Rechner.

Powerbank und mAh: drei Hinweise für Kauf und Reise

  1. 01 Suchen Sie auf dem Typenschild der Powerbank nach der Wh-Angabe. Sie ist für das Flugzeug maßgeblich und nimmt Ihnen die Frage ab, mit welcher Spannung der Hersteller die mAh gerechnet hat.
  2. 02 Wer regelmäßig fliegt, kauft Powerbanks bis 26.800 mAh bei 3,7 V. Mit 99,16 Wh bleiben sie unter 100 Wh und dürfen auch nach der IATA-Änderung 2027 ohne Genehmigung ins Handgepäck.
  3. 03 Rechnen Sie bei Ladungen mit rund zwei Dritteln der Nennkapazität. Eine 10.000-mAh-Powerbank lädt ein Handy mit 4.000 mAh etwa 1,5-mal, nicht zweieinhalbmal.

Häufige Fragen zu mAh, Wh und Powerbanks

Wie viel Wh hat eine 20.000-mAh-Powerbank? expand_more
Bei der üblichen Zellspannung von 3,7 V hat eine Powerbank mit 20.000 mAh 74 Wh. Die Rechnung lautet 20.000 × 3,7 ÷ 1000. Gibt der Hersteller 3,6 V an, sind es 72 Wh, bei 3,85 V 77 Wh. In allen drei Fällen liegt die Powerbank unter 100 Wh und darf ohne Genehmigung ins Handgepäck.
Wie viele Ladungen hat eine 5.000-mAh-Powerbank? expand_more
Eine 5.000-mAh-Powerbank speichert bei 3,7 V 18,5 Wh, davon kommen bei 65 Prozent Wirkungsgrad rund 12,03 Wh im Handy an. Ein Smartphone mit 4.000 mAh braucht 15,4 Wh. Die Powerbank schafft also etwa 0,78 Ladungen, bei einem 3.500-mAh-Handy 0,89. Für eine volle Ladung reicht sie meist nicht.
Wie viel mAh hat eine 100-Wh-Powerbank? expand_more
100 Wh entsprechen bei 3,7 V genau 27.027,03 mAh, bei 3,6 V 27.777,78 mAh. Deshalb liegen die größten flugtauglichen Powerbanks bei 26.800 mAh oder 27.000 mAh. Mit 99,16 Wh beziehungsweise 99,9 Wh bleiben sie knapp unter der Grenze von 100 Wh, ab der für Powerbanks strengere Regeln gelten.
Wie viele Ladungen schafft eine 50.000-mAh-Powerbank? expand_more
50.000 mAh bei 3,7 V ergeben 185 Wh, nutzbar sind bei 65 Prozent Wirkungsgrad etwa 120,25 Wh. Das reicht für rund 7,81 Ladungen eines 4.000-mAh-Smartphones oder 6,25 Ladungen eines 5.000-mAh-Handys. Beachten Sie: Mit über 160 Wh darf eine solche Powerbank nicht ins Flugzeug, weder ins Handgepäck noch in den Koffer.
Wie viel mAh sollte eine Powerbank für das Handy haben? expand_more
Für eine volle Ladung eines Smartphones mit 4.000 bis 5.000 mAh reicht eine 10.000-mAh-Powerbank knapp, sie schafft 1,56 beziehungsweise 1,25 Ladungen. Für ein Wochenende ohne Steckdose sind 20.000 mAh sinnvoll, das ergibt 3,12 Ladungen bei 4.000 mAh. Mehr als 26.800 mAh lohnt sich nur, wenn Sie nicht fliegen.
Darf eine 30.000-mAh-Powerbank ins Flugzeug? expand_more
Eine 30.000-mAh-Powerbank hat bei 3,7 V 111 Wh. Bis Ende 2026 darf sie nur mit Zustimmung der Airline ins Handgepäck. Ab dem 1. Januar 2027 entfällt die Ausnahme von 100 bis 160 Wh für Powerbanks nach der 68. Ausgabe der IATA-Gefahrgutvorschriften. Dann ist sie im Passagiergepäck nicht mehr vorgesehen.
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