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Maklerkosten-Rechner — Provision beim Hauskauf berechnen

Mit dem Maklerkosten-Rechner ermitteln Sie die Maklerprovision beim Immobilienkauf und ihre Aufteilung zwischen Käufer und Verkäufer. Geben Sie Kaufpreis, Gesamtprovision und Käuferanteil ein.

Provision gesamt

28.560,00 €

Käuferanteil

14.280,00 €

Verkäuferanteil

14.280,00 €

Käuferanteil entspricht 3.57 % des Kaufpreises. Sätze variieren regional.

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Wie sich die Maklerprovision zusammensetzt

Die Provision bemisst sich am Kaufpreis und wird beim Wohnungskauf meist geteilt. Der Rechner zeigt beide Anteile direkt.

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Der Teilungsgrundsatz seit Ende 2020

Beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an Verbraucher darf der Käufer höchstens die Hälfte der Provision tragen.

Beauftragt nur eine Seite den Makler, muss diese mindestens die Hälfte zahlen. Vereinbarungen, die dem Käufer die volle Provision aufbürden, sind unwirksam — und zwar von Gesetzes wegen, nicht nur anfechtbar.

Die Provision muss der Höhe nach frei vereinbart werden

Einen gesetzlich festgelegten Satz gibt es nicht. Üblich sind je nach Region insgesamt 5 bis 7 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer, geteilt auf beide Seiten.

Verhandelbar ist die Provision durchaus, besonders bei hochpreisigen Objekten. Der Aufwand des Maklers wächst mit dem Kaufpreis nicht proportional.

Der Anspruch entsteht erst mit dem Kaufvertrag

Provision wird fällig, wenn der Maklervertrag wirksam ist, der Makler nachgewiesen oder vermittelt hat und der Hauptvertrag zustande kommt.

Scheitert der Kauf, entsteht kein Anspruch — auch nicht anteilig für die geleistete Arbeit. Vorschüsse oder Aufwandspauschalen sind bei Verbrauchern kritisch und häufig unwirksam.

Nachweis oder Vermittlung

Es genügt der Nachweis — der Makler muss die Gelegenheit zum Vertragsschluss aufgezeigt haben. Eine aktive Vermittlung ist nicht erforderlich.

Deshalb kann Provision auch anfallen, wenn Sie das Objekt zunächst selbst gefunden zu haben glauben, aber über ein Exposé des Maklers Kenntnis erlangt hatten. Die Reihenfolge der Kenntnisnahme ist im Streitfall entscheidend.

Bei Mietwohnungen gilt das Bestellerprinzip

Seit 2015 zahlt bei der Vermietung von Wohnraum, wer den Makler beauftragt hat — in aller Regel der Vermieter. Vom Mieter darf keine Provision verlangt werden.

Ausnahme ist der echte Suchauftrag, den der Mieter selbst erteilt. Dann sind höchstens zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer zulässig.

Textform ist Pflicht

Maklerverträge über Wohnimmobilien bedürfen der Textform. Eine mündliche Vereinbarung oder ein bloßer Handschlag begründen keinen Anspruch.

Vorsicht bei Exposés mit vorformulierten Provisionshinweisen: Wer sie anfordert und das Objekt anschließend kauft, kann damit konkludent zugestimmt haben. Prüfen Sie den Text, bevor Sie anfragen.

Maklerprovision richtig einordnen

  1. 01 Seit Ende 2020 gilt beim Kauf selbst genutzter Wohnimmobilien das Teilungsprinzip — der Käufer zahlt höchstens die Hälfte.
  2. 02 Die Provision ist Verhandlungssache und regional unterschiedlich.
  3. 03 Rechnen Sie die Maklerkosten in Ihre gesamten Kaufnebenkosten ein.

Häufige Fragen zur Maklerprovision

Wer zahlt den Makler beim Hauskauf? expand_more
Bei selbst genutzten Wohnimmobilien teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision in der Regel je zur Hälfte.
Wie hoch ist die Maklerprovision üblicherweise? expand_more
Häufig liegt die Gesamtprovision bei rund 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer, je zur Hälfte getragen.
Ist die Mehrwertsteuer enthalten? expand_more
Üblicherweise wird die Provision inklusive Mehrwertsteuer angegeben. Prüfen Sie das im konkreten Maklervertrag.

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