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Mietrechner — Warmmiete und Mietkosten sofort berechnen

Mit dem Mietrechner berechnen Sie Ihre monatliche Warmmiete aus Kaltmiete, Nebenkosten und Heizkosten. Geben Sie die einzelnen Beträge und Ihre Wohnfläche ein — der Rechner zeigt Ihnen die Gesamtbelastung pro Monat und Jahr sowie die Kosten pro Quadratmeter. So vergleichen Sie Mietangebote transparent und auf einen Blick.

750,00 €
200 EUR3.000 EUR

Warmmiete

1.050,00 €

Jahresmiete

12.600,00 €

Kalt / m²

10.71 EUR

Warm / m²

15.00 EUR

Aufschlüsselung

Kaltmiete750,00 €
Nebenkosten200,00 €
Heizkosten100,00 €
Warmmiete1.050,00 €

Orientierungswerte. Tatsächliche Mietpreise variieren nach Lage und Ausstattung.

Fassade eines Mehrfamilienhauses mit Balkonen hinter Bäumen
AnzeigeHinweis
Wenn die Nebenkosten nicht plausibel wirken
Die Warmmiete ist berechnet. Ob Betriebskosten korrekt umgelegt und Erhöhungen wirksam sind, ist eine Rechtsfrage — und Mieter haben dabei mehr Prüfrechte, als viele annehmen.
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Mietkosten berechnen — Schritt für Schritt

  1. Kaltmiete einstellen — Stellen Sie über den Schieberegler Ihre monatliche Grundmiete ohne Nebenkosten ein. Der Bereich reicht von 200 bis 3.000 EUR. Die Kaltmiete finden Sie im Mietvertrag — sie ist der Betrag, den Sie ausschließlich für die Nutzung der Wohnung zahlen.

  2. Nebenkosten und Heizkosten eingeben — Tragen Sie die monatliche Nebenkostenvorauszahlung (0 bis 500 EUR) und die Heizkostenvorauszahlung (0 bis 500 EUR) ein. Beide Werte stehen in Ihrem Mietvertrag oder auf der letzten Betriebskostenabrechnung. Die Nebenkosten umfassen Posten wie Wasser, Müllabfuhr und Versicherung. Die Heizkosten werden in der Regel separat nach Verbrauch abgerechnet.

  3. Wohnfläche eingeben — Tragen Sie die Wohnfläche in Quadratmetern ein. Der Bereich reicht von 10 bis 300 m². Diese Angabe ermöglicht die Berechnung des Quadratmeterpreises, der für den Vergleich verschiedener Wohnungen unerlässlich ist.

  4. Ergebnisse ablesen — Der Mietrechner zeigt vier Werte. Die Warmmiete ist die Summe aus Kaltmiete, Nebenkosten und Heizkosten — der Betrag, den Sie tatsächlich jeden Monat überweisen. Die Jahresmiete multipliziert die Warmmiete mit zwölf und zeigt die jährliche Gesamtbelastung. Die Kaltmiete pro m² und die Warmmiete pro m² machen verschiedene Wohnungen unabhängig von ihrer Größe vergleichbar. Unter den Ergebnissen finden Sie eine Aufschlüsselung aller einzelnen Kostenbestandteile.

Mietkosten realistisch einschätzen

Die Miete ist für die meisten Haushalte der größte Einzelposten im monatlichen Budget. Finanzexperten empfehlen, nicht mehr als 30 bis 35 Prozent des Nettoeinkommens für die Warmmiete auszugeben. Der Mietrechner hilft, die tatsächliche Belastung einer Wohnung zu ermitteln und mit dieser Faustregel abzugleichen.

Ein häufiger Fehler bei der Wohnungssuche ist der alleinige Blick auf die Kaltmiete. Zwei Wohnungen mit gleicher Kaltmiete können sich in der Warmmiete erheblich unterscheiden — je nach Alter des Gebäudes, Dämmstandard und Heizungsart. Ein unsanierter Altbau mit Gasheizung kann monatlich 150 EUR mehr an Heizkosten verursachen als ein gut gedämmter Neubau gleicher Größe.

Der Quadratmeterpreis ist die beste Kennzahl für den Mietvergleich. In deutschen Großstädten liegt die durchschnittliche Kaltmiete zwischen 8 und 20 EUR pro Quadratmeter, je nach Lage und Ausstattung. Ein Blick in den Mietpreisspiegel der jeweiligen Stadt zeigt, ob ein Angebot marktüblich ist oder deutlich darüber liegt.

Bei der Budgetplanung sollten Sie neben der Warmmiete auch die jährliche Betriebskostenabrechnung im Blick behalten. Nachzahlungen von mehreren hundert Euro sind keine Seltenheit — besonders wenn die Vorauszahlungen niedrig angesetzt wurden oder die Energiepreise gestiegen sind.

Der Mietrechner berechnet aus Kaltmiete, Nebenkosten und Heizkosten Ihre monatliche Warmmiete sowie den Quadratmeterpreis. So erkennen Sie auf einen Blick, ob ein Mietangebot marktüblich ist und ob die Gesamtbelastung zu Ihrem Budget passt.

3 Tipps: Mietkosten senken

  • Mietspiegel prüfen: Prüfen Sie den Mietspiegel Ihrer Stadt — liegt Ihre Miete darüber, können Sie eine Mietminderung geltend machen.
  • Kaltmiete verhandeln: Verhandeln Sie die Kaltmiete bei Neuvermietung — gerade in entspannten Märkten ist Spielraum vorhanden.
  • Nebenkostenabrechnung kontrollieren: Achten Sie auf die Nebenkostenabrechnung — jede dritte enthält Fehler zugunsten des Vermieters.

Kaltmiete, Warmmiete, Bruttomiete — was jeweils gemeint ist

Die Kaltmiete ist die reine Miete für die Wohnfläche. Die Warmmiete kommt zusätzlich für Betriebskosten und Heizung auf. Dazwischen liegt die Bruttokaltmiete: Betriebskosten enthalten, Heizung nicht.

Der Unterschied ist beim Wohnungsvergleich entscheidend. Ein Inserat mit 800 Euro kann je nach Bezugsgröße 800 oder 1.100 Euro monatliche Belastung bedeuten. Fragen Sie immer nach, welche Größe gemeint ist — und vergleichen Sie ausschließlich Warmmieten.

Die 30-Prozent-Regel und wo sie an Grenzen stößt

Die Faustregel empfiehlt, höchstens 30 Prozent des Nettoeinkommens für die Warmmiete auszugeben. Bei 2.500 Euro netto wären das 750 Euro.

In Ballungsräumen ist dieser Wert seit Jahren nicht mehr zu halten, dort liegen 35 bis 40 Prozent im Bereich des Üblichen. Die Regel taugt deshalb weniger als Norm denn als Warnsignal: Wer deutlich darüber liegt, hat bei Mieterhöhung, Nebenkostennachzahlung oder Einkommensausfall kaum Spielraum.

Wie viel Nebenkosten normal sind

Der Deutsche Mieterbund nennt durchschnittliche Betriebskosten von 2,17 Euro je Quadratmeter und Monat. Mit Heizung liegt der Wert bei 3,00 bis 3,50 Euro.

Bei 65 Quadratmetern sind das rund 195 bis 228 Euro monatlich. Weicht Ihre Abrechnung deutlich nach oben ab, lohnt der Blick auf die einzelnen Posten — vor allem auf Heizkosten, den mit Abstand größten und am stärksten schwankenden Anteil.

Was der Quadratmeterpreis aussagt

Teilen Sie die Kaltmiete durch die Wohnfläche laut Mietvertrag. 800 Euro auf 65 Quadratmeter ergeben 12,31 Euro je Quadratmeter.

Aussagekräftig wird dieser Wert erst im Vergleich mit dem örtlichen Mietspiegel. Er ist zugleich die Größe, an der sich eine Mieterhöhung messen lassen muss — die ortsübliche Vergleichsmiete ist immer eine Angabe je Quadratmeter.

Wie weit der Vermieter erhöhen darf

In bestehenden Mietverhältnissen darf die Kaltmiete innerhalb von drei Jahren um höchstens 20 Prozent steigen, in Gebieten mit Kappungsgrenzenverordnung um 15 Prozent. Zusätzlich ist die ortsübliche Vergleichsmiete die absolute Obergrenze.

Eine Mieterhöhung muss begründet werden — durch Mietspiegel, Vergleichswohnungen oder Sachverständigengutachten. Ohne Begründung ist sie unwirksam, und Sie müssen ihr nicht zustimmen.

Was die Mietpreisbremse leistet — und was nicht

Bei Neuvermietung in angespannten Wohnungsmärkten darf die Miete höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausnahmen gelten für Neubauten und umfassend modernisierte Wohnungen.

Wichtig ist die Auskunftspflicht: Beruft sich der Vermieter auf eine Ausnahme oder auf eine höhere Vormiete, muss er das vor Vertragsschluss offenlegen. Fehlt diese Auskunft, kann er sich darauf später nicht berufen.

Warum die Wohnfläche im Vertrag nicht stimmen muss

Die im Mietvertrag genannte Fläche weicht häufiger von der tatsächlichen ab, als man erwartet. Bei einer Abweichung von mehr als zehn Prozent nach unten liegt nach ständiger Rechtsprechung ein Mangel vor, der zur Mietminderung berechtigt.

Da sich auch Nebenkosten und Quadratmeterpreis auf diese Fläche beziehen, wirkt ein Fehler dort gleich dreifach. Nachmessen lohnt sich — besonders bei Dachgeschosswohnungen, wo Schrägen nur anteilig zählen.

Häufige Fragen zu Miete und Nebenkosten

Wie hoch sollte die Miete im Verhältnis zum Einkommen sein? expand_more
Die 30-Prozent-Regel empfiehlt, maximal 30 % des Nettoeinkommens für die Warmmiete auszugeben. Bei 2.500 EUR netto wären das 750 EUR. In Großstädten ist dieser Wert oft schwer einzuhalten — dort gelten 35–40 % als noch vertretbar.
Was ist der Unterschied zwischen Kaltmiete und Warmmiete? expand_more
Die Kaltmiete ist die reine Miete für die Wohnfläche ohne Nebenkosten. Die Warmmiete umfasst zusätzlich Betriebskosten (Wasser, Müll, Versicherung) und Heizkosten. Strom ist in der Regel nicht enthalten und wird separat abgerechnet.
Wie berechne ich die Miete pro Quadratmeter? expand_more
Teilen Sie die Kaltmiete durch die Wohnfläche laut Mietvertrag. Bei 800 EUR Kaltmiete und 65 m² ergibt das 12,31 EUR/m². Vergleichen Sie diesen Wert mit dem örtlichen Mietspiegel, um einzuschätzen, ob Ihre Miete angemessen ist.
Darf der Vermieter die Miete unbegrenzt erhöhen? expand_more
Nein. In bestehenden Mietverhältnissen darf die Kaltmiete innerhalb von 3 Jahren um maximal 20 % steigen (in Gebieten mit Mietpreisbremse: 15 %). Zudem darf die Miete nicht über die ortsübliche Vergleichsmiete hinausgehen.
Was ist die Mietpreisbremse? expand_more
Die Mietpreisbremse begrenzt die Miete bei Neuvermietung auf maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Sie gilt in angespannten Wohnungsmärkten und wird von den Bundesländern festgelegt. Ausnahmen bestehen für Neubauten und umfassend modernisierte Wohnungen.
Wie viel Nebenkosten sind normal pro Quadratmeter? expand_more
Der Deutsche Mieterbund gibt durchschnittliche Betriebskosten von 2,17 EUR/m² pro Monat an. Inklusive Heizung steigt der Wert auf 3,00 bis 3,50 EUR/m². Große Abweichungen nach oben sollten Sie kritisch prüfen.

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Zahl steht, Anspruch nicht

Bei Mieterhöhung, Betriebskostenabrechnung oder Kaution lohnt sich eine Einschätzung, bevor man zahlt oder widerspricht.

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