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Namen-Zufallsgenerator: Gewinner ziehen, Reihenfolge mischen und Teams bilden

Stand: Rechenweg mit automatischen Tests geprüftMethodik

Der Namen-Zufallsgenerator zieht aus Ihrer Liste einen oder mehrere Namen, ohne dass jemand doppelt gezogen wird, und jeder Name hat dabei dieselbe Chance. Sie tragen die Namen je Zeile oder durch Komma getrennt ein, wählen die Zahl der Gewinner und der Teams und klicken auf Namen ziehen. Bis 24 Namen dreht sich dazu ein Glücksrad. Ohne Startwert nutzt der Generator die Kryptozufallsquelle des Browsers, mit Startwert lässt sich jede Ziehung später genau nachprüfen.

menu_book Ausführlicher Ratgeber: Namen-Zufallsgenerator erklärt

8 Namen erkannt, doppelte werden einmal gezählt.

Ohne Startwert zieht der Browser mit seiner kryptografischen Zufallsquelle, die Namen verlassen das Gerät nicht. Mit Startwert ergibt dieselbe Liste immer dieselbe Ziehung, so lässt sich ein Ergebnis nachprüfen. Für Zufallszahlen statt Namen gibt es den Zufallszahlen-Generator.

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Ein Zufallsgenerator für Namen ist fair, wenn jede Reihenfolge gleich wahrscheinlich ist

Ob Gewinnspiel, Vortragsreihenfolge in der Schule oder Mannschaftswahl im Verein: Eine Auslosung soll niemanden bevorzugen. Das gelingt nicht durch Würfeln nach Gefühl, sondern durch ein Verfahren, bei dem jede denkbare Anordnung der Namen dieselbe Chance hat. Der Generator mischt die Liste deshalb vollständig durch und liest Gewinner, Reihenfolge und Teams aus dieser einen Mischung ab.

Gewinner ziehen: Chance je Name nach Zahl der Namen

Wer k Gewinner aus n Namen zieht, gibt jedem Namen dieselbe Chance k geteilt durch n. Jeder Name kann höchstens einmal gezogen werden. Die Tabelle zeigt typische Größenordnungen.

NamenGewinnerChance je Name
5120 %
5240 %
8112,5 %
1218,33 %
2414,17 %
24312,5 %
2813,57 %
10011 %
10033 %
20052,5 %
1.00010,1 %

Wie wahrscheinlich bestimmte Kombinationen sind, etwa dass zwei Freunde gemeinsam gewinnen, rechnet der Wahrscheinlichkeitsrechner aus. Die Zahl der möglichen Gewinnergruppen liefert der Binomialkoeffizient.

Fisher-Yates: so mischt der Namen-Zufallsgenerator

Das Verfahren geht die Liste von hinten nach vorn durch. Für jede Position wählt es zufällig einen Namen aus den noch nicht festgelegten Plätzen und tauscht ihn dorthin. Nach einem Durchlauf ist die Liste gemischt, und jede der möglichen Reihenfolgen ist gleich wahrscheinlich. Bei fünf Namen sind das 120 Reihenfolgen, bei 25 Namen bereits mehr als 10²⁵. Die Gewinner sind schlicht die ersten Namen der gemischten Liste. Deshalb kann niemand zweimal gewinnen, und eine zweite Ziehung aus denselben Namen ist unnötig.

Das Glücksrad mit Namen ist die sichtbare Seite derselben Ziehung. Bei zwei bis 24 Namen teilt der Generator den Kreis in gleich große Felder, bei acht Namen also in Felder von je 45 Grad, und dreht das Rad mehrere volle Runden, bis der Zeiger auf dem gezogenen Namen steht. Anders als ein echtes Holzrad hat es keine Reibung, keine Unwucht und keinen Schwung, den jemand beeinflussen könnte. Ab 25 Namen wird auf das Rad verzichtet, weil die Beschriftung zu klein würde, die Ziehung selbst funktioniert gleich. Wer das Rad an einem Beamer zeigt, sollte die Namen kurz halten: Namen mit mehr als zwölf Zeichen werden im Feld abgekürzt.

Warum Kryptozufall statt einfacher Zufallszahlen

Ohne Startwert holt der Generator seine Zufallszahlen aus der Web-Crypto-Schnittstelle des Browsers. Diese Quelle des Browsers ist für Verschlüsselung gedacht: Ihre Werte sind gleichverteilt und lassen sich auch dann nicht vorhersagen, wenn man frühere Ergebnisse kennt. Die übliche Funktion Math.random reicht zwar für Spiele, ist aber nicht für Zwecke ausgelegt, bei denen jemand das Ergebnis vorhersagen wollen könnte. Gezogen wird erst, wenn Sie auf den Knopf klicken. Ein Neuladen der Seite ändert also nichts, und das Glücksrad zeigt nur an, was bereits feststeht.

Nachvollziehbare Ziehung mit Startwert

Tragen Sie einen Startwert ein, etwa ein Wort oder ein Datum, wird der Zufall vorhersagbar: Gleicher Startwert und gleiche Namensliste in gleicher Reihenfolge ergeben immer dieselbe Ziehung. Technisch wird der Text per FNV-1a-Verfahren zu einer Zahl und speist den Zahlengenerator mulberry32. Das ist nützlich, wenn eine Klasse, ein Verein oder ein Team die Ziehung später selbst nachrechnen soll. Mit den Namen Anna, Ben, Cem, Dana und Eva, zwei Gewinnern und dem Startwert test ergibt sich immer Eva und Cem. Für Gewinnspiele mit Einsatz eignet sich der Startwert dagegen nicht. Wer ihn vorher kennt oder ausprobiert, kann die Ziehung beeinflussen.

Teams bilden mit dem Zufallsgenerator: Teamgrößen

Für Teams verteilt der Generator die gemischte Liste reihum: erster Name in Team 1, zweiter in Team 2 und so weiter. Dadurch unterscheiden sich die Teams höchstens um eine Person.

PersonenTeamsTeamgrößen
1025 und 5
1034, 3 und 3
124je 3
204je 5
222je 11
236fünfmal 4, einmal 3
2539, 8 und 8
255je 5
2747, 7, 7 und 6
2856, 6, 6, 5 und 5
3048, 8, 7 und 7
306je 5

Geht die Rechnung nicht auf, landen die überzähligen Personen in den ersten Teams. Wer gleich große Gruppen braucht, passt die Teamzahl an: 25 Personen lassen sich in fünf Gruppen ohne Rest teilen, in vier nicht.

Praxisbeispiel: Namen auslosen in der Klasse

Eine Lehrerin möchte aus acht Kindern ein Kind für das Referat auswählen und gleichzeitig vier Zweiergruppen bilden. Sie trägt Anna, Ben, Cem, Dana, Eva, Felix, Greta und Hanna ein, wählt einen Gewinner, vier Teams und den Startwert Klasse 7b. Gezogen wird Eva, die Chance lag für jedes Kind bei 12,5 Prozent. Die Gruppen lauten Eva und Hanna, Cem und Greta, Anna und Felix sowie Ben und Dana. Weil der Startwert an der Tafel steht, kann jedes Kind die Ziehung zu Hause mit derselben Liste wiederholen.

Für Wichteln eignet sich die zufällige Reihenfolge als Kette. Aus Eva, Cem, Anna, Ben und Dana wird: Eva beschenkt Cem, Cem beschenkt Anna, Anna beschenkt Ben, Ben beschenkt Dana, Dana beschenkt Eva. Niemand zieht sich selbst.

Merkhilfe: Ist das Ergebnis plausibel?

Bei einer fairen Ziehung gewinnt jeder Name auf lange Sicht ungefähr gleich oft, im Einzelfall aber nicht. Dass ein bestimmter Name bei fünf Namen zweimal hintereinander gezogen wird, passiert mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 25, dass sich irgendein Name direkt wiederholt, sogar mit 1 zu 5. Beides ist kein Zeichen für einen Fehler. Auch Häufungen sind normal: Wer zehnmal zieht, sieht fast nie jeden Namen genau zweimal. Prüfen lässt sich nur die Methode, nicht ein einzelnes Ergebnis. Brauchen Sie statt Namen nur Nummern, etwa für Lose, ist der Zufallszahlen-Generator der kürzere Weg.

Typische Fehler beim Auslosen von Namen

  • Liste in anderer Reihenfolge geprüft: Mit Startwert hängt das Ergebnis auch von der Reihenfolge der Namen ab. Wer die Liste umsortiert, erhält eine andere Ziehung.
  • Startwert anders geschrieben: test und Test sind verschiedene Startwerte. Mit Test werden aus derselben Liste Dana und Ben gezogen statt Eva und Cem.
  • Mehr Gewinner als Namen: Bei zwei Namen und fünf gewünschten Gewinnern zieht der Generator alle zwei und weist darauf hin.
  • Neu gezogen, bis das Ergebnis passt: Dann ist die Auslosung nicht mehr zufällig. Legen Sie vorher fest, dass das erste Ergebnis gilt.
  • Gleichnamige Personen nicht unterschieden: Zweimal Anna wird als ein Name gezählt. Ergänzen Sie einen Anfangsbuchstaben des Nachnamens.

Namen auslosen: drei Regeln für eine faire Ziehung

  1. 01 Legen Sie vor der Ziehung fest, was gilt: Zählt der erste gezogene Name oder der letzte, und wird bei einem abwesenden Gewinner neu gezogen? Wer die Regel vorher nennt, vermeidet Streit.
  2. 02 Verwenden Sie einen Startwert, wenn andere die Ziehung prüfen sollen, und veröffentlichen Sie ihn erst nach der Ziehung zusammen mit der Namensliste in der gleichen Reihenfolge.
  3. 03 Schreiben Sie gleichnamige Personen eindeutig, etwa Anna K. und Anna M. Gleiche Namen ohne Zusatz werden als doppelt erkannt und nur einmal gezählt.

Häufige Fragen zum Zufallsgenerator für Namen

Wie funktioniert ein Zufallsgenerator für Namen? expand_more
Der Generator mischt die Liste mit dem Fisher-Yates-Verfahren, bei dem jede mögliche Reihenfolge gleich wahrscheinlich ist. Die ersten Namen der gemischten Liste sind die Gewinner, die gesamte Liste ergibt die zufällige Reihenfolge, und für Teams wird sie reihum verteilt. So kann niemand zweimal gezogen werden.
Ist der Namen-Zufallsgenerator wirklich fair? expand_more
Ja, sofern die Zufallsquelle gleichverteilt ist. Ohne Startwert verwendet der Generator die Krypto-Schnittstelle des Browsers, also die Zufallsquelle, die auch für Verschlüsselung gedacht ist. Jeder Name hat bei k Gewinnern aus n Namen die Chance k geteilt durch n, bei 2 aus 5 also 40 Prozent.
Wie mache ich ein Glücksrad mit Namen? expand_more
Tragen Sie zwei bis 24 Namen ein. Der Generator zeichnet automatisch ein Rad mit gleich großen Feldern und dreht es nach dem Klick auf den gezogenen Namen. Das Ergebnis steht vor der Drehung fest, das Rad ist nur die Anzeige. Bei mehr als 24 Namen entfällt das Rad, weil die Felder unlesbar würden.
Wie viele Namen kann ich eingeben? expand_more
Der Generator verarbeitet bis zu 1.000 Namen, darüber hinaus werden nur die ersten 1.000 berücksichtigt und ein Hinweis erscheint. Das reicht für Schulklassen, Vereine und die meisten Gewinnspiele. Die Namen bleiben im Browser, sie werden nicht an einen Server geschickt.
Kann ich mit dem Generator Wichtelpartner auslosen? expand_more
Ja, über die zufällige Reihenfolge. Jede Person beschenkt die Person, die in der Liste direkt nach ihr steht, die letzte beschenkt die erste. Weil die Kette einmal durch alle Namen läuft, zieht niemand sich selbst. Bei nur zwei Personen beschenken sich beide gegenseitig, ab drei Personen entsteht ein echter Kreis.
Werden doppelte Namen erkannt? expand_more
Ja, Namen, die sich nur in Groß- und Kleinschreibung unterscheiden, zählt der Generator als einen Namen und meldet, wie viele er entfernt hat. Aus Anna, anna und Ben werden also zwei Namen. Wer mehrere Lose pro Person vergeben möchte, sollte deshalb Zusätze wie Anna 1 und Anna 2 eintragen.
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