PayPal-Gebühren berechnen — Auszahlung und Aufschlag ermitteln
Der Rechner ermittelt, wie viel von einer PayPal-Zahlung beim Empfänger ankommt: Gebühr, Auszahlungsbetrag und effektiver Satz. Zusätzlich zeigt er, welcher Bruttobetrag nötig ist, damit ein gewünschter Nettobetrag übrig bleibt.
Gebühr
3,38 €
Auszahlung
96,62 €
Effektiver Satz
3,38 %
Damit netto 100,00 € ankommen, muss gesendet werden
103,48 €
PayPal staffelt die Sätze nach Land, Kontotyp und Umsatz. Voreingestellt sind die gängigen Werte für den gewerblichen Empfang innerhalb Deutschlands — prüfen Sie Ihre tatsächlichen Konditionen und passen Sie die Felder an.
Was von einer Zahlung übrig bleibt
Die PayPal-Gebühr besteht aus zwei Teilen: einem prozentualen Anteil am Zahlungsbetrag und einer festen Gebühr je Transaktion. Diese Kombination hat eine Folge, die vielen erst bei der Abrechnung auffällt — der effektive Prozentsatz ist bei kleinen Beträgen deutlich höher als der genannte Satz.
Bei hundert Euro macht die Festgebühr kaum etwas aus, der effektive Satz liegt nahe am Nominalsatz. Bei fünf Euro dagegen dominiert sie: Der effektive Satz steigt auf über zehn Prozent. Wer viele Kleinbeträge abwickelt, zahlt anteilig also erheblich mehr als jemand mit wenigen großen Zahlungen.
Die Gebühr weitergeben
Manche Anbieter schlagen die PayPal-Gebühr auf den Rechnungsbetrag auf. Das ist rechnerisch weniger einfach, als es aussieht: Wer bei hundert Euro Wunschbetrag einfach die Gebühr von 3,38 Euro addiert, landet bei 103,38 Euro — auf diesen höheren Betrag fällt aber wieder eine höhere prozentuale Gebühr an, sodass unterm Strich weniger als hundert Euro ankommen.
Der Rechner löst das über die Umkehrung: Er teilt den um die Festgebühr erhöhten Wunschbetrag durch den verbleibenden Prozentanteil. Das Ergebnis ist der Betrag, bei dem nach Abzug aller Gebühren exakt die gewünschte Summe übrig bleibt.
Ob eine solche Weitergabe zulässig ist, hängt vom Einzelfall ab. PayPal untersagt in seinen Nutzungsbedingungen eine gesonderte Berechnung für die Nutzung des Dienstes, und im Verbrauchergeschäft gelten zusätzlich gesetzliche Grenzen für Zahlungsmittelentgelte.
Passende Rechner
Wer die Gebühr zahlt
Bei Zahlungen für Waren und Dienstleistungen trägt der Empfänger die Gebühr. Sie wird vom eingehenden Betrag abgezogen, bevor er gutgeschrieben wird.
Der Käufer zahlt nichts. Wer als Verkäufer den vollen Betrag erhalten will, muss ihn vorher aufschlagen — genau das rechnet dieser Rechner aus.
Prozentsatz plus Festbetrag
Die Gebühr besteht aus einem prozentualen Anteil und einem festen Betrag je Transaktion. Der Festbetrag wirkt bei kleinen Summen überproportional.
Bei einer Zahlung von zwei Euro kann die Gebühr mehr als ein Fünftel ausmachen, bei 200 Euro wenige Prozent. Für Kleinbeträge ist PayPal deshalb vergleichsweise teuer.
Freunde und Familie hat keinen Käuferschutz
Die Option „Geld an Freunde und Familie senden” ist innerhalb Deutschlands bei Guthabendeckung gebührenfrei — dafür entfällt der Käuferschutz vollständig.
Verkäufer, die auf dieser Zahlungsart bestehen, sparen die Gebühr auf Kosten Ihrer Absicherung. Bei Käufen von Unbekannten ist das ein deutliches Warnsignal.
Währungsumrechnung kostet zusätzlich
Bei Zahlungen in fremder Währung erhebt PayPal einen Aufschlag auf den Wechselkurs, zusätzlich zur Transaktionsgebühr.
Wenn Ihnen eine Umrechnung in Euro angeboten wird, lohnt der Vergleich: Häufig ist die Abrechnung in der Fremdwährung über die eigene Karte günstiger.
Erstattungen und die Gebühr
Bei einer Rückerstattung erhält der Käufer den vollen Betrag zurück. Ob die ursprüngliche Gebühr dem Verkäufer erstattet wird, hat sich über die Jahre geändert.
Für Verkäufer bedeutet das: Rücksendungen kosten unter Umständen zweifach — die Gebühr der ursprünglichen Zahlung und den Versand. Das gehört in die Kalkulation.
Grenze zur gewerblichen Nutzung
Ein Privatkonto ist für gelegentliche Verkäufe gedacht. Wer regelmäßig verkauft, braucht ein Geschäftskonto — sonst drohen Einschränkungen bis zur Sperrung.
Unabhängig davon greift ab einer bestimmten Regelmäßigkeit die steuerliche Einordnung als gewerbliche Tätigkeit. Die Plattformen melden Verkäufe ab bestimmten Schwellen ohnehin an die Finanzbehörden.
PayPal-Gebühren im Blick
- 01 Die Festgebühr trifft kleine Beträge überproportional: Bei fünf Euro liegt der effektive Satz über zehn Prozent.
- 02 Für private Zahlungen zwischen Freunden innerhalb der EU fällt in der Regel keine Gebühr an — wählen Sie dann die entsprechende Option beim Senden.
- 03 Bei Zahlungen in Fremdwährung kommt ein Währungsaufschlag auf den Prozentsatz obendrauf. Tragen Sie ihn im Rechner mit ein.
Häufige Fragen zu PayPal-Gebühren
Warum sind die Sätze im Rechner änderbar statt fest hinterlegt? expand_more
Wer trägt die PayPal-Gebühr, Sender oder Empfänger? expand_more
Wie kommt der nötige Bruttobetrag zustande? expand_more
Verwandte Rechner
Passende nächste Schritte zu dieser Berechnung.
Zinsrechner
Zinserträge und Zinseszins berechnen
Kreditrechner
Monatliche Kreditraten und Gesamtkosten ermitteln
Privatkredit-Rechner
Privatkredit berechnen: Monatsrate, Laufzeit und Gesamtkosten für Konsumentenkredite abschätzen
Kreditumschuldung-Rechner
Kreditumschuldung berechnen: neue Rate, Gesamtkosten und mögliche Zinsersparnis abschätzen
Sparrechner
Sparziele und Vermögensaufbau planen
Annuitätenrechner
Annuität berechnen: konstante Kreditrate, Zinsanteil und Tilgungsanteil grob abschätzen