Pelletrechner — Pelletverbrauch und Heizkosten sofort berechnen
Mit dem Pelletrechner berechnen Sie, wie viel Holzpellets Ihr Gebäude pro Jahr benötigt und was die Beheizung kostet. Geben Sie Wohnfläche, Dämmstandard und den aktuellen Pelletpreis ein — der Rechner ermittelt Jahreskosten, monatliche Belastung, Pelletbedarf in Tonnen und die Kosten pro Quadratmeter.
~80 kWh/m² Jahresverbrauch
Jahreskosten
609,52 €
Pro Monat
50,79 €
Bedarf
2.2 t
Pro m²
5,08 €
Berechnung basiert auf einem Heizwert von 4,9 kWh/kg und einem Anlagenwirkungsgrad von 90%.
Pelletkosten berechnen — Schritt für Schritt
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Wohnfläche einstellen — Stellen Sie über den Schieberegler die beheizte Fläche Ihres Gebäudes ein. Der Bereich reicht von 40 bis 400 Quadratmeter. Die Wohnfläche finden Sie im Mietvertrag, in der Baubeschreibung oder im Energieausweis. Zählen Sie nur die tatsächlich beheizten Räume — unbeheizte Keller oder Dachböden bleiben außen vor.
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Dämmstandard wählen — Wählen Sie aus drei Kategorien den energetischen Zustand Ihres Gebäudes. Gut (KfW) steht für Neubauten oder umfassend sanierte Gebäude mit einem Verbrauch von etwa 50 kWh pro Quadratmeter. Mittel entspricht einem durchschnittlich gedämmten Gebäude mit rund 80 kWh pro Quadratmeter. Altbau erfasst schlecht gedämmte Gebäude mit bis zu 120 kWh pro Quadratmeter. Im Zweifel gibt der Energieausweis Auskunft über den Kennwert Ihres Gebäudes.
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Pelletpreis eingeben — Passen Sie den Preis pro Tonne Holzpellets an. Der Regler bewegt sich zwischen 200 und 500 EUR pro Tonne. Den aktuellen Marktpreis erfahren Sie beim Pellethändler oder über Branchenportale. Beachten Sie, dass der Preis saisonalen Schwankungen unterliegt — im Sommer ist er häufig niedriger.
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Ergebnisse ablesen — Der Pelletrechner zeigt Ihnen vier Werte. Die Jahreskosten geben an, was die Beheizung mit Pellets insgesamt kostet. Die monatlichen Kosten eignen sich für die Haushaltsplanung. Der Pelletbedarf in Tonnen zeigt, wie viel Brennstoff Sie bestellen müssen — wichtig für die Lagerplanung. Die Kosten pro Quadratmeter machen den Vergleich mit anderen Heizsystemen möglich.
Pelletheizung wirtschaftlich bewerten
Holzpellets sind eine erneuerbare Alternative zu fossilen Brennstoffen. In Deutschland heizen rund 600.000 Haushalte mit einer Pelletanlage. Die Brennstoffkosten liegen in der Regel unter denen von Heizöl und Erdgas, können aber je nach Marktlage schwanken.
Der Pelletrechner berücksichtigt bei der Berechnung einen Heizwert von 4,9 kWh pro Kilogramm und einen Anlagenwirkungsgrad von 90 Prozent. Ein Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern und mittlerem Dämmstandard benötigt demnach rund 2,4 Tonnen Pellets pro Jahr. Bei einem Preis von 280 EUR pro Tonne ergeben sich Jahreskosten von etwa 660 EUR.
Der Dämmstandard hat den größten Einfluss auf die Heizkosten. Ein Altbau mit 120 kWh pro Quadratmeter verbraucht mehr als doppelt so viel Brennstoff wie ein gut gedämmtes KfW-Gebäude mit 50 kWh. Wer eine Pelletheizung plant, sollte daher zuerst den energetischen Zustand des Gebäudes bewerten — eine nachträgliche Dämmung der obersten Geschossdecke oder der Kellerdecke senkt den Pelletbedarf oft erheblich.
Beim Pelletkauf liegen Preisstände im Frühjahr oder Sommer oft niedriger, wenn die Nachfrage geringer ist. Sammelbestellungen mit Nachbarn können zusätzlich die Lieferkosten senken. Pellets mit ENplus-Zertifizierung stehen für gleichbleibende Qualität und einen niedrigen Aschegehalt.
Der Pelletrechner berechnet Ihre jährlichen Heizkosten mit Holzpellets anhand von Wohnfläche, Dämmstandard und aktuellem Tonnenpreis. So erfahren Sie, wie viele Tonnen Pellets Ihr Gebäude benötigt und was die Beheizung pro Quadratmeter kostet. Unterschiede zu anderen Heizsystemen lassen sich damit sachlich einordnen.
3 Hinweise zu Pelletheizkosten
- Saisonal einordnen: Zwischen April und Juni liegen Pelletpreise häufig niedriger als in der Heizsaison.
- Pellets trocken lagern: Feuchte Pellets haben einen geringeren Heizwert und verstopfen die Förderschnecke.
- Kessel jährlich warten: Regelmäßige Reinigung hält den Wirkungsgrad bei über 90 %.
Wie viel Pellets ein Haus im Jahr braucht
Ein Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern kommt je nach Dämmstandard auf drei bis fünf Tonnen im Jahr. Umgerechnet sind das rund 4.900 Kilowattstunden je Tonne.
Wer den bisherigen Öl- oder Gasverbrauch kennt, rechnet einfacher: Zwei Kilogramm Pellets ersetzen einen Liter Heizöl, eine Tonne rund 490 Liter.
Warum die Bestellmenge den Tonnenpreis bestimmt
Wie beim Heizöl kostet die Anfahrt unabhängig von der Menge. Zwischen einer Drei- und einer Fünf-Tonnen-Lieferung liegen deshalb schnell 20 bis 40 Euro je Tonne.
Bei Preisen von 280 bis 350 Euro je Tonne ist das ein zweistelliger Prozentsatz. Wer den Lagerraum hat, bestellt den vollen Jahresbedarf auf einmal — und idealerweise im Sommer.
Wie groß der Lagerraum sein muss
Als Faustregel gilt rund 0,9 Kubikmeter Lagerraum je Kilowatt Heizleistung. Ein 15-Kilowatt-Kessel braucht also etwa 13 bis 14 Kubikmeter.
Das ist mehr, als die reine Schüttdichte nahelegt: Eingerechnet sind der Schrägboden für die Entnahme, Freiraum über der Schüttung und der Zugang für die Einblasleitung. Wer knapp plant, kann den Jahresbedarf nicht auf einmal einlagern und verliert den Mengenrabatt.
Vom Tonnenpreis zum Preis je Kilowattstunde
Bei 300 Euro je Tonne und 4,9 Kilowattstunden je Kilogramm liegen Pellets rechnerisch bei rund 6,1 Cent je Kilowattstunde — vor Kesselverlust.
Erst dieser Wert ist mit Gas und Heizöl vergleichbar. Der Tonnenpreis allein sagt so wenig aus wie der Literpreis beim Öl, solange der Energiegehalt nicht mitgerechnet wird.
Was die Pelletqualität ausmacht
ENplus A1 ist der übliche Standard für Wohngebäude: definierte Feuchte, geringer Aschegehalt, hohe Abriebfestigkeit. Geringere Qualitäten sind billiger, führen aber zu mehr Asche, häufigerer Reinigung und im ungünstigen Fall zu Störungen der Förderschnecke.
Der Aufpreis für zertifizierte Ware liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich — gemessen am Risiko eines Kesselstillstands im Januar eine überschaubare Versicherung.
Wie es um die Umweltbilanz steht
Pellets gelten als weitgehend CO2-neutral, weil bei der Verbrennung nur das zuvor gebundene CO2 frei wird. Nicht neutral sind Herstellung und Transport.
Der kritische Punkt ist der Feinstaub. Moderne Kessel mit Filter halten die Grenzwerte, ältere Anlagen nicht. In Städten mit Luftreinhalteplänen kann das die Genehmigung erschweren — vor der Anschaffung prüfen.
Welche Förderung möglich ist
Das BAFA fördert den Einbau von Pelletkesseln mit bis zu 20 Prozent der Investitionskosten, beim Austausch einer alten Ölheizung steigt der Satz.
Wichtig ist die Reihenfolge: Der Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt werden. Wer erst bestellt und dann beantragt, verliert den Anspruch — der häufigste und teuerste Fehler bei Heizungsförderungen.
Häufige Fragen zu Pelletverbrauch und Pelletkosten
Wie viele Tonnen Pellets brauche ich pro Jahr? expand_more
Was kosten Pellets pro Tonne aktuell? expand_more
Wie lassen sich Pellets im Vergleich zu Gas oder Heizöl einordnen? expand_more
Wie groß muss mein Pelletlager sein? expand_more
Wie umweltfreundlich sind Pellets wirklich? expand_more
Welche Förderung gibt es für Pelletheizungen? expand_more
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