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Noten in Punkten: Punkte in Note umrechnen im 15-Punkte-System der Oberstufe

Stand: Rechenweg mit automatischen Tests geprüftMethodik

11 Punkte sind eine glatte 2, 15 Punkte die Bestnote 1+ und 5 Punkte die letzte 4, mit der ein Kurs noch bestanden ist. Der Rechner übersetzt jede Punktzahl von 0 bis 15 in die Note mit Tendenz, die Dezimalnote nach der KMK-Formel und die Bezeichnung von sehr gut bis ungenügend. Er zeigt außerdem, ob der Kurs mit dieser Punktzahl als bestanden gilt und wie weit die nächste Note entfernt ist.

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10 Punkte

Note

2-

Dezimalnote

2,33

Bezeichnung

gut

Status

ausreichend

Umrechnungstabelle 15-Punkte-System

PunkteNoteDezimalBezeichnung
151+0,67sehr gut
1411,00sehr gut
131-1,33sehr gut
122+1,67gut
1122,00gut
102-2,33gut
93+2,67befriedigend
833,00befriedigend
73-3,33befriedigend
64+3,67ausreichend
544,00ausreichend
44-4,33ausreichend
35+4,67mangelhaft
255,00mangelhaft
15-5,33mangelhaft
066,00ungenügend

Grundlage: KMK-Vereinbarung zur gymnasialen Oberstufe. Dezimalnote = (17 − Punkte) / 3, 0 Punkte entsprechen der Note 6. Ab 5 Punkten gilt die Leistung als ausreichend.

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Noten in Punkten: 15 Punkte sind eine 1+, 5 Punkte die letzte 4

Das 15-Punkte-System der gymnasialen Oberstufe ordnet jeder der sechs Schulnoten drei Punktwerte zu: einen für die Note mit Plus, einen für die glatte Note und einen für die Note mit Minus. Nur die 6 fällt aus der Reihe, sie hat mit 0 Punkten genau einen Wert. Die Tabelle zeigt alle 16 Stufen so, wie sie in der KMK-Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe festgelegt sind.

PunkteNote mit TendenzDezimalnoteBezeichnungKurs bestanden
151+0,67sehr gutja
1411,00sehr gutja
131-1,33sehr gutja
122+1,67gutja
1122,00gutja
102-2,33gutja
93+2,67befriedigendja
833,00befriedigendja
73-3,33befriedigendja
64+3,67ausreichendja
544,00ausreichendja
44-4,33ausreichendnein, Defizit
35+4,67mangelhaftnein
255,00mangelhaftnein
15-5,33mangelhaftnein
066,00ungenügendnein

Die Dezimalnote wird bei Durchschnittsberechnungen gebraucht; bei 15 Punkten liegt sie unter 1, weil die 1+ rechnerisch besser ist als die glatte 1.

Punkte in Note umrechnen: die Formel Note = (17 minus Punkte) geteilt durch 3

Die Umrechnung folgt einer einzigen Gleichung: Note = (17 - Punkte) / 3. Für 11 Punkte ergibt das (17 - 11) / 3 = 2,00, für 12 Punkte (17 - 12) / 3 = 1,67 und für 7 Punkte (17 - 7) / 3 = 3,33. Die Zahl 17 ist kein Zufall: Sie sorgt dafür, dass die glatten Noten 1 bis 5 genau auf 14, 11, 8, 5 und 2 Punkte fallen, jeweils mit einem Punkt Abstand nach oben für das Plus und nach unten für das Minus.

Die Formel gilt für 1 bis 15 Punkte. Für 0 Punkte würde sie 5,67 liefern, also eine 6+, die es nicht gibt. Deshalb legt die KMK fest, dass 0 Punkte direkt der Note 6 entsprechen. Der Rechner rundet alle übrigen Ergebnisse auf zwei Dezimalstellen.

Wie viele Punkte für Note 1, 2, 3 oder 4: die Bereiche im Überblick

Wer nicht die einzelne Punktzahl, sondern den Bereich einer Note sucht, findet ihn in dieser Tabelle. Jede Note belegt drei aufeinanderfolgende Punktwerte.

NoteMit PlusGlattMit MinusPunktebereich
1 (sehr gut)15141313 bis 15
2 (gut)12111010 bis 12
3 (befriedigend)9877 bis 9
4 (ausreichend)6544 bis 6
5 (mangelhaft)3211 bis 3
6 (ungenügend)kein Wert0kein Wert0

Für eine 2 im Zeugnis brauchen Sie also mindestens 10 Punkte, für eine 1 mindestens 13. Die Gegenrichtung, also von der Note zur Punktzahl, übernimmt der Note-in-Punkte-Rechner, der auch Dezimalnoten wie 2,3 in Punkte übersetzt.

7 Punkte, 10 Punkte, 11 Punkte, 13 Punkte: die meistgesuchten Umrechnungen

Vier Punktzahlen werden besonders häufig nachgeschlagen, weil sie an Notengrenzen liegen. 7 Punkte sind eine 3-, die schwächste befriedigende Leistung, aber klar bestanden. 10 Punkte sind die 2-, also gerade noch gut; wer 10 Punkte in einer Klausur hat, liegt bei 2,33 und braucht für die glatte 2 einen Punkt mehr. 11 Punkte sind die glatte 2 mit Dezimalnote 2,00. 13 Punkte sind die 1-, der Einstieg in den sehr guten Bereich mit 1,33.

Ebenfalls oft gefragt: 5 Notenpunkte in Note sind die glatte 4 (4,00), und 12 Punkte sind die 2+ mit 1,67.

Warum 0 Punkte eine 6 sind und 5 Punkte die Bestehensgrenze bilden

Zwei Regeln des Systems wirken auf den ersten Blick willkürlich. Erstens: Die 6 hat nur einen Punktwert, während alle anderen Noten drei haben. Der Grund ist die Abiturrechnung. In der Qualifikationsphase werden Punkte addiert, und ein Kurs mit 0 Punkten soll nicht zur Gesamtsumme beitragen. Ein Kurs mit 0 Punkten gilt deshalb als nicht belegt, auch wenn die Schülerin oder der Schüler anwesend war.

Zweitens: Bestanden ist ein Kurs erst ab 5 Punkten, also ab der glatten 4. Eine 4- mit 4 Punkten zählt bereits als Defizit. In der Oberstufe entscheidet die Zahl der Defizite über die Zulassung zum Abitur, deshalb ist die Grenze zwischen 4 und 5 Punkten so wichtig. Der Rechner markiert jede Punktzahl unter 5 als nicht bestanden.

Punkte statt Noten: was die Oberstufe von der Mittelstufe unterscheidet

In der Sekundarstufe I gibt es die Noten 1 bis 6. Lehrkräfte notieren zwar oft ein Plus oder Minus, für das Zeugnis zählt aber die ganze Note. In der Sekundarstufe II wird die Tendenz zur eigenständigen Stufe: Aus sechs Noten werden 16 Punktwerte. Das macht die Bewertung feiner und erlaubt es, Kursergebnisse über zwei Jahre zu addieren, ohne ständig zwischen Noten und Zahlen zu wechseln.

Der zweite Unterschied betrifft die Richtung. In der Mittelstufe ist eine kleine Zahl gut, in der Oberstufe eine große. Wer aus der 10. Klasse mit einer 2+ kommt, startet in der Einführungsphase mit 12 Punkten.

Noten in Punkten für das Abitur: so fließt die Punktzahl in die Blockrechnung ein

Die Punkte der Qualifikationsphase bilden Block I des Abiturs mit 200 bis 600 Punkten, die Abiturprüfungen selbst bilden Block II mit 100 bis 300 Punkten. Beide Blöcke zusammen ergeben 300 bis 900 Punkte, und aus dieser Summe wird die Abiturdurchschnittsnote abgelesen: 900 bis 823 Punkte sind die 1,0, 300 Punkte die 4,0, darunter ist das Abitur nicht bestanden.

Wie viele Punkte Sie für einen bestimmten Abischnitt brauchen und wie Block I und Block II verrechnet werden, zeigt der Abiturnote-Rechner mit der vollständigen Tabelle von 300 bis 900 Punkten.

Punkte in Note im Kopf: Merkhilfe und Plausibilitätsprüfung

Die einfachste Merkhilfe: Glatte Noten enden auf 14, 11, 8, 5 und 2. Von der 1 abwärts ziehen Sie jeweils drei Punkte ab. Das Plus liegt einen Punkt darüber, das Minus einen Punkt darunter. Wer 9 Punkte hat, sucht die nächste glatte Zahl aus der Reihe: 8 ist die 3, ein Punkt mehr ist die 3+.

Zur Plausibilitätsprüfung addieren Sie das Dreifache der ganzen Note zur Punktzahl. Bei der glatten Note ergibt das immer 17: 3 mal 2 plus 11 ist 17, 3 mal 3 plus 8 ist 17. Beim Plus kommt 18 heraus, beim Minus 16. Liegt Ihr Ergebnis außerhalb von 16 bis 18, ist die Zuordnung falsch. Für Prozentangaben aus Klausuren, etwa 34 von 45 Punkten, hilft der Prozent-in-Note-Rechner, der die KMK-Prozenttabelle für alle 15 Punkte enthält.

Typische Fehler beim Umrechnen von Punkten in Noten

Der häufigste Fehler ist die Verwechslung mit dem 100-Punkte-Schlüssel. Wer nach Noten bei 100 Punkten sucht, meint meist eine Klausur oder Prüfung, bei der 100 Punkte erreichbar sind; dort gilt ein Prozentschlüssel, kein 15-Punkte-System. 80 von 100 Punkten sind je nach Schlüssel eine 2 oder eine 3, aber niemals 80 Oberstufenpunkte.

Der zweite Fehler betrifft die Tendenz. Die 2+ liegt bei 12 Punkten, also über der glatten 2, während viele intuitiv das Minus für die höhere Zahl halten. Der dritte Fehler ist die Bestehensgrenze: 4 Punkte sind eine 4-, aber kein bestandener Kurs. Und schließlich werden Dezimalnoten oft zu grob gerundet: Ein Durchschnitt von 2,5 ist keine 2-, sondern liegt zwischen 2- (2,33) und 3+ (2,67); der Notendurchschnitt-Rechner rechnet solche Mittelwerte mit Gewichtung sauber aus.

Praxisbeispiel: drei Kurse, drei Punktzahlen, eine Zulassungsfrage

Eine Schülerin hat im ersten Halbjahr der Qualifikationsphase 7 Punkte in Mathematik, 12 Punkte in Deutsch und 4 Punkte in Physik. Der Rechner ordnet zu: Mathematik ist eine 3- mit Dezimalnote 3,33, befriedigend und bestanden. Deutsch ist eine 2+ mit 1,67, gut und bestanden. Physik ist eine 4- mit 4,33, ausreichend als Bezeichnung, aber nicht bestanden, weil 4 Punkte unter der Grenze von 5 liegen. Der Physikkurs ist damit ein Defizit.

Für die Abiturzulassung zählt nicht der Durchschnitt der drei Noten, sondern die Zahl der Defizite und die Punktsumme. Die Schülerin sollte in Physik im nächsten Halbjahr mindestens 5 Punkte erreichen, um kein weiteres Defizit zu sammeln. Der Rechner zeigt bei jeder Eingabe, wie viele Punkte bis zur nächsten Notenstufe fehlen, in diesem Fall ein einziger.

Punkte in der Oberstufe: drei Stolperfallen

  1. 01 Fünf Punkte sind die Grenze: Eine 4- mit 4 Punkten gilt in der Oberstufe bereits als Defizit. Wer in einer Klausur knapp darunter liegt, sollte die mündliche Note gezielt anheben, weil sie in Punkten genauso zählt.
  2. 02 Ein Kurs mit 0 Punkten gilt in der Qualifikationsphase als nicht belegt. Das kann die Zulassung zum Abitur gefährden, auch wenn alle anderen Kurse gut sind.
  3. 03 Rechnen Sie Ihren Kursdurchschnitt in Punkten und nicht in Noten: 10 und 12 Punkte ergeben 11 Punkte und damit eine glatte 2, während der Umweg über 2- und 2+ leicht zu Rundungsfehlern führt.

Häufige Fragen zu Noten in Punkten

Welche Note sind 10 Punkte? expand_more
10 Punkte sind eine 2- (zwei minus), als Dezimalnote 2,33, Bezeichnung gut. Die Formel lautet (17 minus 10) geteilt durch 3. Ein Punkt mehr, also 11 Punkte, wäre die glatte 2, ein Punkt weniger die 3+ mit 9 Punkten.
11 Punkte, welche Note ist das? expand_more
11 Punkte entsprechen der glatten Note 2, Dezimalnote 2,0, Bezeichnung gut. Die glatten Noten liegen im 15-Punkte-System immer drei Punkte auseinander: 14 Punkte sind eine 1, 11 Punkte eine 2, 8 Punkte eine 3, 5 Punkte eine 4 und 2 Punkte eine 5.
Was bedeuten 7 Punkte als Note? expand_more
7 Punkte sind eine 3- (drei minus), Dezimalnote 3,33, Bezeichnung befriedigend. Der Kurs ist damit bestanden, weil die Grenze bei 5 Punkten liegt. Zur glatten 3 fehlt ein Punkt, zur 3+ fehlen zwei Punkte.
13 Punkte, welche Note ist das? expand_more
13 Punkte sind eine 1- (eins minus), Dezimalnote 1,33, Bezeichnung sehr gut. Die glatte 1 beginnt bei 14 Punkten, die 1+ ist mit 15 Punkten die höchste Punktzahl des Systems. Im Abitur zählen 13 Punkte in jedem Fach zum sehr guten Bereich.
Ab wie vielen Punkten ist ein Kurs bestanden? expand_more
Ab 5 Punkten, das entspricht der glatten 4 (ausreichend). Mit 4 Punkten ist der Kurs zwar eine 4-, gilt aber als Defizit, manchmal auch Unterkurs genannt. Wie viele Defizite in der Qualifikationsphase erlaubt sind, regelt die Oberstufenverordnung des Bundeslands.
Wie rechnet man Punkte in Noten mit Dezimalstellen um? expand_more
Mit der Formel Note = (17 minus Punkte) geteilt durch 3. Für 12 Punkte ergibt das (17 minus 12) geteilt durch 3, also 1,67. Nur 0 Punkte fallen aus der Formel und werden direkt als Note 6 gewertet. Der Rechner rundet das Ergebnis auf zwei Dezimalstellen.
Gilt das 15-Punkte-System auch in der Mittelstufe? expand_more
Nein. In der Sekundarstufe I gibt es die Noten 1 bis 6, oft mit Tendenz als Plus oder Minus, aber ohne Punktwert. Das 15-Punkte-System beginnt mit der gymnasialen Oberstufe und ist die Grundlage für die Abiturrechnung, weil sich Punkte addieren lassen, Noten aber nicht.
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