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PV-Speicher-Rechner — Speichergröße, Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit abschätzen

Mit dem PV-Speicher-Rechner schätzen Sie ab, wie sich Jahresstromverbrauch, PV-Anlagengröße, PV-Ertrag, Speichergröße und Strompreis auf Eigenverbrauch, Autarkie und Wirtschaftlichkeit auswirken. So erhalten Sie eine erste Orientierung, ob ein Batteriespeicher zu Ihrer Photovoltaik-Anlage passt und in welcher Größenordnung er sinnvoll sein kann.

4.500 kWh
1.500 kWh12.000 kWh
8.0 kWp
3 kWp20 kWp
950 kWh/kWp
7501.150
8.0 kWh
0 kWh20 kWh

PV-Ertrag pro Jahr

7.600 kWh

Eigenverbrauchsquote

59 %

Autarkiegrad

100 %

Amortisation Speicher

103.6 Jahre

So wirkt der Speicher im Modell

Zusätzlicher Eigenverbrauch

342 kWh

verschobener Solarstrom durch den Speicher

Zusätzlicher Jahresnutzen

82 €

gegenüber derselben PV-Anlage ohne Speicher

Empfohlene Speichergröße

4.5 kWh

Ihre Eingabe entspricht 178 % davon

Vereinfachte Modellrechnung. Eigenverbrauch, Autarkie und Wirtschaftlichkeit hängen in der Praxis zusätzlich von Lastprofil, Wechselrichter, Ladeverlusten, Wetter, Speicherstrategie und künftigem Strompreis ab. Keine technische oder steuerliche Beratung.

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PV-Speicher berechnen — Schritt für Schritt

  1. Jahresstromverbrauch eingeben — Tragen Sie ein, wie viel Strom Ihr Haushalt pro Jahr benötigt. Dieser Wert ist wichtig, weil sich daraus ableiten lässt, wie viel der erzeugten PV-Energie überhaupt sinnvoll selbst genutzt werden kann.

  2. PV-Anlagengröße und PV-Ertrag festlegen — Der Rechner kombiniert die installierte Leistung in kWp mit einem spezifischen Jahresertrag in kWh pro kWp. So entsteht ein Modellwert für den gesamten jährlichen PV-Ertrag. Damit können Sie entweder eine bestehende Anlage näherungsweise abbilden oder verschiedene Größen vergleichen.

  3. Speichergröße anpassen — Über die Speicherkapazität in kWh sehen Sie, wie stark sich Eigenverbrauch und Autarkie im Modell verändern. Ein größerer Speicher erhöht den Nutzen nicht unbegrenzt, weil irgendwann zu wenig sinnvoll verschiebbarer Überschuss übrig bleibt.

  4. Strompreis, Einspeisevergütung und Speicherkosten eintragen — Diese drei Werte beeinflussen die wirtschaftliche Sicht. Der Rechner zeigt, wie groß der zusätzliche Nutzen des Speichers gegenüber derselben PV-Anlage ohne Speicher ausfällt und wie sich daraus eine grobe Amortisationszeit ableiten lässt.

Was der PV-Speicher-Rechner berechnet

Der PV-Speicher-Rechner schätzt aus Ihren Eingaben den jährlichen PV-Ertrag, den Eigenverbrauchsanteil, den Autarkiegrad, den zusätzlich durch den Speicher genutzten Solarstrom sowie den zusätzlichen wirtschaftlichen Nutzen gegenüber einer Anlage ohne Speicher. Daraus entsteht eine erste Einordnung, ob die Speichergröße plausibel wirkt oder eher zu klein beziehungsweise zu groß ausfällt.

Gerade bei Batteriespeichern ist das wichtig, weil viele Angebote fast nur mit der kWh-Zahl werben. Für die Praxis zählt aber nicht allein die Speicherkapazität, sondern wie häufig der Speicher tatsächlich sinnvoll geladen und wieder entladen werden kann. Ein großer Speicher bringt wenig, wenn die PV-Anlage nur selten relevante Überschüsse erzeugt oder der Abendverbrauch im Haushalt begrenzt ist.

Ebenso irreführend ist der Blick auf nur eine einzelne Kennzahl. Wer nur auf den Eigenverbrauch schaut, übersieht leicht, dass die Autarkie eine andere Perspektive einnimmt. Und wer nur die Amortisation betrachtet, blendet oft aus, dass Strompreis, Einspeisevergütung und Lastprofil die Rechnung deutlich verschieben können.

3 Punkte, die übersehen werden

  • Mehr Speicher ist nicht automatisch besser: Wenn der tägliche Überschuss begrenzt ist, bleibt ein Teil großer Speicherpotenziale wirtschaftlich ungenutzt.
  • Eigenverbrauch und Autarkie sind nicht dasselbe: Sie beschreiben zwei verschiedene Blickwinkel auf dieselbe Anlage und sollten nicht verwechselt werden.
  • Der Strompreis ist ein starker Hebel: Je höher der selbst vermiedene Netzstrompreis, desto wertvoller wird jede zusätzlich selbst genutzte kWh.

Passende Begriffe und Rechner

Für die Einordnung helfen besonders die Begriffe Eigenverbrauch und Autarkiegrad. Beide Kennzahlen zeigen, ob ein Speicher technisch sinnvoll und wirtschaftlich nachvollziehbar dimensioniert ist.

Welche Speichergröße sinnvoll wirkt

Viele Haushalte suchen zuerst nach einer einfachen Faustformel. In der Praxis gibt es dafür nur grobe Annäherungen. Eine typische Speichergröße kann gut passen, wenn sie zum Tagesverbrauch, zur PV-Leistung und zum zeitlichen Verbrauchsprofil des Haushalts passt. Ein Speicher, der abends regelmäßig leer wird, kann sinnvoll ausgelastet sein. Ein Speicher, der oft halbvoll in den nächsten Tag geht, ist möglicherweise zu groß angesetzt.

Genau deshalb zeigt der Rechner nicht nur eine einzelne Speicherkennzahl, sondern auch die zusätzliche selbst genutzte Energie. Dieser Wert ist oft aussagekräftiger als die reine kWh-Angabe des Speichers. Er macht sichtbar, wie viel Solarstrom im Modell tatsächlich aus der Einspeisung in den eigenen Verbrauch verschoben wird.

Entscheidend ist außerdem, ob die PV-Anlage überhaupt genug Überschüsse produziert. Bei kleiner Anlage und hohem Tagesverbrauch kann ein Speicher nur begrenzt helfen. Bei großer Anlage mit deutlichen Mittagsüberschüssen steigt das Potenzial, wobei irgendwann die zusätzliche Speicher-kWh weniger Nutzen bringt als die vorherige.

Eigenverbrauch, Autarkie und Wirtschaftlichkeit richtig lesen

Der Eigenverbrauchsanteil gibt an, wie viel des erzeugten Solarstroms Sie selbst im Haus nutzen. Ein Speicher erhöht diesen Anteil meist deutlich, weil er Solarstrom in verbrauchsstarke Zeiten verschiebt. Der Autarkiegrad betrachtet die andere Seite: Wie groß ist der Anteil Ihres gesamten Strombedarfs, den Sie aus der eigenen Anlage decken können?

Beide Werte sind sinnvoll, aber sie beantworten unterschiedliche Fragen. Ein hoher Eigenverbrauch heißt nicht automatisch, dass der Haushalt schon weitgehend autark ist. Umgekehrt kann eine große Anlage einen hohen Autarkiegrad erreichen und trotzdem noch viel Strom einspeisen.

Für die Wirtschaftlichkeit zählt schließlich der zusätzliche Jahresnutzen des Speichers. Dieser ergibt sich im Modell aus mehr selbst genutztem Strom und entsprechend weniger Einspeisung. Je größer die Differenz zwischen Strompreis und Einspeisevergütung ist, desto wertvoller wird jede zusätzlich selbst genutzte kWh. Gleichzeitig können hohe Speicherkosten die Amortisation deutlich verlängern.

Warum der Rechner bewusst nur eine Modellrechnung liefert

Ein PV-Speicher-Rechner kann keine vollständige technische Planung ersetzen. Reale Ergebnisse hängen davon ab, wann Strom im Haushalt verbraucht wird, wie der Wechselrichter arbeitet, welche Lade- und Entladeverluste auftreten, wie stark die Anlage verschattet ist und welche tariflichen Rahmenbedingungen gelten. Auch Wärmepumpe, E-Auto oder flexible Verbraucher können den Nutzen eines Speichers deutlich verändern.

Der Rechner ist deshalb bewusst als Orientierungswerkzeug aufgebaut. Er hilft Ihnen, Größenordnungen zu verstehen, Angebote grob zu vergleichen und offensichtliche Über- oder Unterdimensionierungen schneller zu erkennen. Für die finale Auslegung sollten jedoch Lastprofil, Dachsituation, reale Ertragsdaten und konkrete Speicherparameter sauber betrachtet werden.

Die Faustregel für die Speichergröße

Als Orientierung gilt rund eine Kilowattstunde Speicherkapazität je 1.000 Kilowattstunden Jahresstromverbrauch. Bei 4.000 Kilowattstunden also etwa vier bis fünf Kilowattstunden.

Größere Speicher erhöhen die Autarkie nur noch wenig, kosten aber linear mehr. Der Grenznutzen fällt schnell — jede zusätzliche Kilowattstunde bringt weniger als die vorige.

Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad sind zwei Dinge

Die Eigenverbrauchsquote sagt, welcher Anteil des erzeugten Stroms selbst genutzt wird. Der Autarkiegrad sagt, welcher Anteil des Verbrauchs aus eigener Erzeugung stammt.

Beide werden ständig verwechselt. Eine kleine Anlage hat hohe Eigenverbrauchsquote und niedrige Autarkie, eine große umgekehrt. Für die Wirtschaftlichkeit zählt der Eigenverbrauch, für das Gefühl der Unabhängigkeit die Autarkie.

Warum vollständige Autarkie unwirtschaftlich ist

Der Speicher überbrückt Tag und Nacht, nicht Sommer und Winter. Für die dunklen Monate bräuchte es eine saisonale Speicherung in einer Größenordnung, die niemand bezahlt.

Realistisch sind 60 bis 80 Prozent Autarkie im Jahresmittel. Die letzten 20 Prozent kosten mehr als die ersten 60 — deshalb bleibt der Netzanschluss immer Teil der Rechnung.

Nutzbare Kapazität und Entladetiefe

Die aufgedruckte Nennkapazität ist nicht die nutzbare. Lithium-Eisenphosphat-Speicher geben meist 90 bis 95 Prozent frei, ältere Techniken weniger.

Vergleichen Sie deshalb immer die nutzbare Kapazität. Ein Zehn-Kilowattstunden-Speicher mit 80 Prozent Entladetiefe liefert weniger als einer mit acht Kilowattstunden und 95 Prozent.

Zyklen und Lebensdauer

Hersteller geben Garantien über Zyklenzahl oder Jahre, oft 6.000 bis 10.000 Zyklen oder zehn Jahre. Ein Haushalt fährt etwa 250 bis 300 Vollzyklen im Jahr.

Rechnerisch reicht das weit über die Garantiedauer. Kritisch ist eher die Restkapazität am Ende: Garantiert werden meist 70 bis 80 Prozent der Anfangskapazität.

Wann sich der Speicher rechnet

Der Speicher spart die Differenz zwischen Netzstrompreis und Einspeisevergütung — bei rund 30 Cent Bezug und niedriger Vergütung also grob 20 Cent je gespeicherter Kilowattstunde.

Bei 250 Zyklen und fünf Kilowattstunden nutzbarer Kapazität sind das etwa 250 Euro Ersparnis im Jahr. Ob sich das trägt, hängt allein am Anschaffungspreis — und dieser Vergleich sollte vor dem Kauf stehen, nicht danach.

PV-Speicher richtig dimensionieren

  1. 01 Nicht automatisch den größten Speicher wählen: Mehr kWh erhöhen nicht unbegrenzt den Nutzen und können die Amortisation verschlechtern.
  2. 02 PV und Speicher immer zusammen betrachten: Ein Speicher kann nur dann viel verschieben, wenn tagsüber überhaupt relevante Überschüsse entstehen.
  3. 03 Mit echten Strompreisen rechnen: Für die Wirtschaftlichkeit macht es einen spürbaren Unterschied, ob Sie mit 28, 35 oder 42 Cent pro kWh kalkulieren.

Häufige Fragen zu Batteriespeicher und Autarkie

Welche Speichergröße passt zu welcher PV-Anlage? expand_more
Als grobe Orientierung wird häufig eine Speichergröße im Bereich des täglichen Grundbedarfs oder ungefähr in Relation zur Anlagengröße gewählt. Entscheidend ist aber, wie viel Überschussstrom tatsächlich verschoben werden kann.
Erhöht ein Speicher wirklich den Eigenverbrauch? expand_more
Ja, in typischen Haushalten steigt der Eigenverbrauch mit Batteriespeicher deutlich, weil tagsüber erzeugter Solarstrom in die Abend- und Nachtstunden verschoben werden kann. Wie stark der Effekt ausfällt, hängt aber vom Verbrauchsprofil ab.
Wann lohnt sich ein Batteriespeicher? expand_more
Ein Speicher lohnt sich eher dann, wenn ausreichend PV-Überschuss vorhanden ist, der Strompreis hoch ist und die Speicherkosten zur zusätzlichen Ersparnis passen. Die reine Speicherkapazität allein entscheidet nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Eigenverbrauch und Autarkie? expand_more
Eigenverbrauch beschreibt, wie viel des erzeugten PV-Stroms selbst genutzt wird. Autarkie beschreibt, welcher Anteil Ihres gesamten Stromverbrauchs durch die eigene Anlage gedeckt wird.
Warum ist das nur eine Näherung? expand_more
Weil reale Ergebnisse zusätzlich von Lastprofil, Ladeverlusten, Wechselrichter, Wetter, Verschattung, Tarifstruktur und Speicherstrategie abhängen. Ein Online-Rechner liefert deshalb nur eine Modellrechnung.

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Derzeit ohne Vermittlung oder Angebotsstrecke

Dieser Abschnitt dient aktuell nur der zusätzlichen Einordnung. rechnerportal.net vermittelt derzeit keine Anbieter und spricht keine individuelle Empfehlung aus.

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