Quadratmeterpreis-Rechner — Preis pro Quadratmeter aus Kaufpreis und Wohnfläche berechnen
Der Quadratmeterpreis-Rechner ermittelt aus Kaufpreis und Wohnfläche den Preis je Quadratmeter. So vergleichen Sie Immobilien unterschiedlicher Größe auf einen Blick und ordnen ein Angebot schnell ein.
Preis je m²
4.000,00 €/m²
Kaufpreis
300.000,00 €
Wohnfläche
75 m²
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Mehr Infos baldQuadratmeterpreis als Vergleichsmaß
Der Preis je Quadratmeter ist die einfachste Kennzahl, um Immobilien vergleichbar zu machen. Zwei Wohnungen mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem Kaufpreis lassen sich über den absoluten Preis kaum bewerten. Erst der Quadratmeterpreis zeigt, welches Objekt im Verhältnis günstiger oder teurer ist. Geteilt wird dafür der Kaufpreis durch die Wohnfläche: Bei 300.000 Euro und 75 Quadratmetern ergeben sich 4.000 Euro je Quadratmeter.
Regionale Unterschiede beachten
Quadratmeterpreise schwanken in Deutschland enorm. In gefragten Großstädten und deren Umland liegen die Preise um ein Vielfaches höher als in ländlichen Regionen oder strukturschwachen Gebieten. Auch innerhalb einer Stadt macht die Lage einen großen Unterschied: Ein zentrales Viertel kostet deutlich mehr als der Stadtrand. Ein einzelner Quadratmeterpreis ist deshalb nur dann aussagekräftig, wenn Sie ihn mit vergleichbaren Objekten in derselben Lage und Ausstattung gegenüberstellen. Ein bundesweiter Durchschnitt taugt höchstens zur groben Orientierung.
Wohnfläche und Grundstücksfläche nicht verwechseln
Beim Quadratmeterpreis kommt es darauf an, welche Fläche gemeint ist. Bei Eigentumswohnungen bezieht sich der Preis fast immer auf die Wohnfläche. Bei Häusern wird daneben oft ein Preis je Quadratmeter Grundstück genannt, der mit dem Wohnflächenpreis nicht vergleichbar ist. Achten Sie außerdem darauf, wie die Wohnfläche berechnet wurde, denn Balkone, Terrassen und Dachschrägen fließen je nach Methode unterschiedlich ein. Für eine faire Bewertung sollten Sie immer dieselbe Bezugsgröße verwenden.
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Die Bezugsfläche entscheidet
Kaufpreis geteilt durch Fläche — die Frage ist, welche Fläche. Wohnfläche nach Wohnflächenverordnung, Nutzfläche nach DIN 277 und die Grundfläche unterscheiden sich erheblich.
Inserate nennen meist die Wohnfläche. Wird dagegen die Nutzfläche angegeben, erscheint der Quadratmeterpreis günstiger, ohne dass mehr Wohnraum vorhanden wäre.
Warum Vergleiche nur innerhalb einer Lage taugen
Der Quadratmeterpreis ist eine Kennzahl der Lage, nicht der Immobilie. Zwischen zwei Stadtteilen derselben Stadt liegen leicht Faktoren.
Aussagekräftig wird er erst im Vergleich mit dem örtlichen Mietspiegel, Bodenrichtwert oder Gutachterausschussbericht. Bundesweite Durchschnitte helfen bei einer konkreten Kaufentscheidung nicht.
Was der Preis nicht abbildet
Zustand, Baujahr, Energieeffizienz, Grundriss, Ausstattung und anstehende Sanierungen fließen nicht ein. Zwei Wohnungen mit identischem Quadratmeterpreis können wirtschaftlich völlig verschieden sein.
Besonders die anstehende Sanierung ist ein blinder Fleck: Eine Wohnung mit niedriger Instandhaltungsrücklage im Haus von 1970 ist kein Schnäppchen, sondern eine offene Rechnung.
Balkon, Terrasse und Keller
Nach Wohnflächenverordnung zählen Balkone und Terrassen in der Regel zu einem Viertel, in besonderen Fällen zur Hälfte. Kellerräume zählen gar nicht, sofern sie keine Wohnräume sind.
Wer diese Flächen voll einrechnet, senkt den Quadratmeterpreis rechnerisch — und macht die Immobilie damit scheinbar günstiger, als sie ist.
Der Faktor als Alternative
Bei Anlageobjekten ist der Kaufpreisfaktor — Kaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete — die aussagekräftigere Kennzahl. Ein Faktor von 25 entspricht vier Prozent Bruttorendite.
Der Quadratmeterpreis sagt, was Sie zahlen. Der Faktor sagt, was es einbringt. Für Selbstnutzer zählt das erste, für Kapitalanleger das zweite.
Bodenrichtwert als Gegenprobe
Für Grundstücke veröffentlichen die Gutachterausschüsse Bodenrichtwerte je Quadratmeter, kostenlos abrufbar.
Bei einem Hauskauf lässt sich damit der Grundstücksanteil vom Gebäudeanteil trennen — wichtig für die Einschätzung, ob der Preis überwiegend für Lage oder für Bausubstanz gezahlt wird.
Quadratmeterpreis richtig vergleichen
- 01 Vergleichen Sie den Quadratmeterpreis immer mit ähnlichen Objekten in derselben Lage, nicht nur stadtweit.
- 02 Achten Sie darauf, ob sich der Preis auf die Wohnfläche oder auf die Grundstücksfläche bezieht.
- 03 Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer und Notar erhöhen den effektiven Quadratmeterpreis spürbar.
Häufige Fragen zum Quadratmeterpreis
Wie berechnet man den Quadratmeterpreis? expand_more
Was ist ein guter Quadratmeterpreis? expand_more
Zählt die Grundstücksfläche mit? expand_more
Sind Nebenkosten im Quadratmeterpreis enthalten? expand_more
Wofür ist der Quadratmeterpreis nützlich? expand_more
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