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Renditerechner — Anlagerendite und Gewinn sofort berechnen

Mit dem Renditerechner ermitteln Sie die Gesamtrendite und die jährliche Rendite einer Kapitalanlage. Geben Sie Kaufpreis, Verkaufspreis, Haltedauer und Nebenkosten ein — der Rechner zeigt Ihnen den Nettogewinn, die Gesamtrendite in Prozent und die annualisierte Rendite (CAGR). So bewerten Sie jede Investition auf einen Blick.

3 Jahre

Rendite p.a.

+14.22 %

Gesamtrendite

+49.0 %

Nettogewinn

4.900,00 €

Zusammenfassung

Einsatz10.000,00 €
Endwert15.000,00 €
Nebenkosten-100,00 €
Netto4.900,00 €

Rendite p.a. = annualisierte Rendite (CAGR). Ohne Berücksichtigung von Abgeltungssteuer.

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So bedienen Sie den Renditerechner

  1. Kaufpreis eingeben — Tragen Sie den Betrag ein, den Sie beim Kauf investiert haben. Der Bereich reicht von 1 bis 10.000.000 EUR. Das kann der Kaufpreis einer Immobilie, eines Wertpapiers, einer Beteiligung oder jeder anderen Anlageform sein.

  2. Verkaufspreis eingeben — Geben Sie den Betrag ein, den Sie beim Verkauf erhalten haben oder erwarten. Auch dieser Bereich reicht von 1 bis 10.000.000 EUR. Bei noch gehaltenen Anlagen verwenden Sie den aktuellen Marktwert als Schätzung.

  3. Haltedauer einstellen — Stellen Sie über den Schieberegler ein, wie lange Sie die Anlage gehalten haben oder halten möchten. Der Bereich reicht von 1 bis 30 Jahre. Die Haltedauer ist entscheidend für die Berechnung der annualisierten Rendite — sie macht Anlagen mit unterschiedlicher Laufzeit vergleichbar.

  4. Nebenkosten eingeben — Tragen Sie alle Kosten ein, die beim Kauf und Verkauf angefallen sind — etwa Maklergebühren, Notar, Ordergebühren oder Transaktionskosten. Diese werden vom Gewinn abgezogen, um die tatsächliche Nettorendite zu ermitteln.

  5. Ergebnisse ablesen — Der Renditerechner zeigt drei Kennzahlen. Der Nettogewinn gibt den Ertrag nach Abzug aller Kosten in Euro an. Die Gesamtrendite drückt den Gewinn als Prozentsatz des eingesetzten Kapitals aus. Die Rendite p.a. zeigt die durchschnittliche jährliche Rendite (CAGR) — die aussagekräftigste Kennzahl, um verschiedene Anlagen miteinander zu vergleichen. Bei Verlusten werden die Werte rot dargestellt. Unterhalb der Ergebnisse finden Sie eine Zusammenfassung mit Investition, Endwert, Kosten und Nettogewinn.

Renditerechner nutzen — Anlagerenditen richtig vergleichen

Die Rendite ist die zentrale Kennzahl jeder Kapitalanlage. Doch Rendite ist nicht gleich Rendite — erst die richtige Betrachtung macht verschiedene Investments vergleichbar. Der Renditerechner hilft dabei, die annualisierte Rendite (CAGR) zu ermitteln, die den Zinseszinseffekt berücksichtigt und unterschiedliche Zeiträume normalisiert.

Ein Beispiel: Eine Immobilie, die vor 10 Jahren für 200.000 EUR gekauft und heute für 320.000 EUR verkauft wird, hat 120.000 EUR Gewinn erwirtschaftet — eine Gesamtrendite von 60 Prozent. Das klingt beeindruckend. Die annualisierte Rendite beträgt jedoch nur 4,8 Prozent pro Jahr. Zieht man Kaufnebenkosten von 25.000 EUR ab, sinkt der Nettogewinn auf 95.000 EUR und die jährliche Rendite auf 3,8 Prozent.

Die Nebenkosten werden bei Renditeberechnungen häufig vergessen. Bei Immobilien machen Grunderwerbsteuer, Notar und Makler schnell 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises aus. Bei Wertpapieren fallen Order- und Depotgebühren an. Erst die Rendite nach allen Kosten zeigt die tatsächliche Wertentwicklung.

Für den Vergleich zwischen verschiedenen Anlageformen ist ausschließlich die Rendite pro Jahr aussagekräftig. Eine Anlage mit 40 Prozent Gesamtrendite in 8 Jahren (4,4 Prozent p.a.) hat weniger erwirtschaftet als eine mit 25 Prozent in 4 Jahren (5,7 Prozent p.a.). Der Renditerechner nimmt Ihnen diese Berechnung ab und stellt die Ergebnisse sofort vergleichbar dar.

Der Renditerechner ermittelt den Nettogewinn, die Gesamtrendite und die annualisierte Rendite (CAGR) einer beliebigen Kapitalanlage. Er berücksichtigt Kaufpreis, Verkaufspreis, Haltedauer und Nebenkosten, sodass Sie die tatsächliche Wertentwicklung nach Kosten sehen. Damit vergleichen Sie Immobilien, Aktien, ETFs oder andere Investments auf einer einheitlichen Basis.

3 Tipps: Rendite richtig bewerten

  • Nebenkosten einrechnen: Berücksichtigen Sie alle Nebenkosten (Makler, Notar, Steuern) bei der Renditeberechnung — sie können die Rendite erheblich senken.
  • Rendite p.a. vergleichen: Vergleichen Sie Rendite immer pro Jahr (p.a.) — nur so sind unterschiedliche Anlagezeiträume vergleichbar.
  • Diversifikation beachten: Diversifizieren Sie Ihre Anlagen — setzen Sie nicht alles auf eine Karte, auch wenn eine Investition hohe Renditen verspricht.

Absolute und annualisierte Rendite

Die absolute Rendite ist der Gesamtertrag über den gesamten Zeitraum. Die annualisierte rechnet ihn auf ein Jahr um — und nur sie macht unterschiedlich lange Anlagen vergleichbar.

Wichtig: Annualisiert wird geometrisch, nicht linear. 50 Prozent über fünf Jahre sind nicht zehn Prozent im Jahr, sondern rund 8,4.

Zeitgewichtet oder geldgewichtet

Die zeitgewichtete Rendite misst die Leistung der Anlage unabhängig von Ein- und Auszahlungen. Die geldgewichtete, auch interner Zinsfuß, berücksichtigt, wann wie viel investiert war.

Für den Vergleich von Fonds ist die zeitgewichtete richtig. Für Ihre persönliche Rendite mit laufenden Sparraten die geldgewichtete — sie fällt oft deutlich anders aus.

Kosten gehören abgezogen

Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren, Depotkosten und Transaktionskosten mindern die Rendite unmittelbar.

Eine Bruttorendite von sechs Prozent bei anderthalb Prozent Gesamtkosten ergibt netto viereinhalb — ein Viertel weniger. Über dreißig Jahre kostet dieser Unterschied rund ein Drittel des Endvermögens.

Nach Steuern und nach Inflation

Kapitalerträge unterliegen der Abgeltungsteuer von rund 26,4 Prozent, bei Aktienfonds gemindert durch die Teilfreistellung. Danach wirkt die Inflation.

Erst diese Zahl beschreibt den tatsächlichen Vermögenszuwachs. Aus sechs Prozent nominal werden nach Steuern und zwei Prozent Inflation real gut zwei — die Größenordnung, mit der realistisch zu planen ist.

Warum Durchschnitte täuschen

Plus 50 Prozent und minus 50 Prozent ergeben im arithmetischen Mittel null — tatsächlich haben Sie ein Viertel verloren.

Für Renditen über mehrere Perioden ist das geometrische Mittel die einzige korrekte Mittelung. Wer arithmetisch mittelt, überschätzt die tatsächliche Entwicklung systematisch.

Rendite ohne Risiko gibt es nicht

Eine deutlich über dem Marktniveau liegende Renditezusage ist kein Angebot, sondern ein Risikohinweis. Höhere Erträge werden immer mit höherem Risiko erkauft.

Fragen Sie bei jeder Renditeangabe nach dem Zeitraum, den Kosten und der Schwankungsbreite. Eine Zahl ohne diese drei Angaben ist keine Information.

Häufige Fragen zur Renditeberechnung

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettorendite? expand_more
Die Bruttorendite ist der Gewinn vor Abzug von Kosten und Steuern. Die Nettorendite berücksichtigt alle Transaktionskosten, Gebühren und die Abgeltungssteuer. Für den tatsächlichen Vermögenszuwachs ist nur die Nettorendite aussagekräftig.
Wie berechne ich die Rendite p.a. (pro Jahr)? expand_more
Die Rendite p.a. ergibt sich aus der geometrischen Durchschnittsrendite: (Endwert/Anfangswert)^(1/Jahre) - 1. Unser Renditerechner berechnet diesen Wert automatisch.
Welche Rendite ist bei Geldanlagen realistisch? expand_more
Tagesgeld bringt aktuell 2–3,5 % p.a., Festgeld bis zu 4 %. Breit gestreute Aktien-ETFs haben historisch 7–8 % p.a. vor Steuern erbracht. Renditen über 10 % p.a. sind mit höherem Risiko verbunden.
Was bedeutet CAGR? expand_more
CAGR (Compound Annual Growth Rate) ist die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate unter Berücksichtigung des Zinseszinseffekts. Im Gegensatz zum arithmetischen Mittel bildet die CAGR die tatsächliche Entwicklung über den Gesamtzeitraum korrekt ab.
Wie wirken sich Steuern auf meine Rendite aus? expand_more
Auf Kapitalerträge fallen 26,4 % Abgeltungssteuer plus ggf. Kirchensteuer an. Eine Bruttorendite von 8 % wird nach Steuern zu etwa 5,9 %. Der Freibetrag von 1.000 EUR (Singles) bzw. 2.000 EUR (Paare) mindert die Steuerlast.
Ist eine negative Rendite immer ein Verlust? expand_more
Nominal ja — Sie erhalten weniger zurück als investiert. Real betrachtet kann aber auch eine positive Nominalrendite ein Verlust sein: Liegt die Rendite unter der Inflation, haben Sie trotz Gewinn an Kaufkraft verloren.

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