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Renovierungskredit-Rechner — Monatsrate und Gesamtkosten für die Modernisierung berechnen

Mit dem Renovierungskredit-Rechner überschlagen Sie für Modernisierung und Sanierung schnell die monatliche Rate, die gesamten Kreditkosten und den reinen Zinsanteil. So sehen Sie auf einen Blick, wie sich Kreditbetrag, Effektivzins und Laufzeit auf Ihr Budget auswirken.

72 Monate
6 Monate180 Monate

Monatsrate

330,51 €

Gesamtkosten

23.796,72 €

Zinskosten

3.796,72 €

Heller, leerer Beratungsraum mit Tisch und zwei Stühlen
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Die kalkulierte Summe ist die eine Hälfte der Rechnung, die Konditionen sind die andere.
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Wofür ein Renovierungskredit-Rechner sinnvoll ist

Ob neue Fenster, ein modernisiertes Bad, eine effizientere Heizung oder ein frischer Anstrich: Renovierungen und Modernisierungen kosten oft mehr, als kurzfristig verfügbar ist. Ein Renovierungskredit verteilt diese Ausgabe auf planbare Monatsraten. Der Rechner hilft Ihnen, vor dem Bankgespräch ein realistisches Gefühl für die Belastung zu bekommen.

Im Mittelpunkt stehen drei Größen: der Kreditbetrag, also die Summe, die Sie für die Arbeiten benötigen, der Effektivzins als Vergleichsmaßstab zwischen den Angeboten und die Laufzeit in Monaten. Aus diesen Angaben berechnet der Rechner die Monatsrate, die Gesamtkosten und den reinen Zinsanteil.

So funktioniert die Annuität

Ein Renovierungskredit ist in der Regel ein Annuitätendarlehen. Das bedeutet, dass die Monatsrate über die gesamte Laufzeit gleich bleibt. Innerhalb der Rate verschiebt sich das Verhältnis: Am Anfang ist der Zinsanteil hoch und der Tilgungsanteil niedrig, gegen Ende dreht sich das Verhältnis um. Für Ihre Haushaltsplanung zählt vor allem, dass die Rate konstant bleibt und damit gut kalkulierbar ist.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus der Monatsrate multipliziert mit der Anzahl der Monate. Ziehen Sie davon den ursprünglichen Kreditbetrag ab, erhalten Sie die Zinskosten, also den Preis, den Sie für die Finanzierung zahlen.

Laufzeit gegen Zinskosten abwägen

Bei der Laufzeit gilt eine einfache Faustregel. Eine längere Laufzeit senkt die monatliche Belastung, erhöht aber die gesamten Zinskosten. Eine kürzere Laufzeit ist insgesamt günstiger, verlangt aber eine höhere Rate. Suchen Sie den Punkt, an dem die Rate gut zu Ihrem Budget passt, ohne dass die Zinskosten unnötig in die Höhe schießen.

Lassen Sie dabei etwas Luft im monatlichen Budget. Die rechnerisch machbare Rate ist nicht immer die entspannte Rate, gerade wenn neben dem Kredit weitere Renovierungsnebenkosten auf Sie zukommen.

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Zweckgebunden ist meist günstiger

Ein zweckgebundener Modernisierungskredit hat oft einen niedrigeren Zins als ein freier Ratenkredit, weil die Bank die Wertsteigerung der Immobilie als Sicherheit wertet.

Verlangt wird dafür ein Nachweis über die Verwendung — Kostenvoranschläge, Rechnungen. Der Aufwand ist überschaubar, die Zinsersparnis oft mehrere Zehntel Prozentpunkte.

Grundschuld oder ohne Sicherheit

Bis zu bestimmten Beträgen finanzieren Banken ohne Grundschuldeintragung. Darüber wird eine Eintragung nötig — die kostet Notar- und Grundbuchgebühren.

Rechnen Sie diese Kosten gegen die Zinsersparnis. Bei kleineren Summen frisst die Eintragung den Vorteil auf, bei größeren lohnt sie sich deutlich.

Förderkredite prüfen

Für energetische Sanierung gibt es zinsgünstige Förderkredite und Zuschüsse. Sie sind meist an bestimmte technische Anforderungen und an eine Fachplanung gebunden.

Entscheidend ist die Reihenfolge: Der Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt werden. Wer erst beauftragt und dann beantragt, verliert den Anspruch — der häufigste und teuerste Fehler bei Sanierungsförderungen.

Handwerkerleistungen absetzen

Unabhängig von der Finanzierung sind 20 Prozent der Arbeitskosten von Handwerkerleistungen absetzbar, höchstens 1.200 Euro im Jahr.

Zwei Bedingungen sind zwingend: eine Rechnung mit getrennt ausgewiesenen Arbeitskosten und die Zahlung per Überweisung. Barzahlung schließt den Abzug vollständig aus.

Maßnahmen über zwei Jahre verteilen

Da der Höchstbetrag jährlich gilt, kann es sich lohnen, größere Vorhaben über den Jahreswechsel zu strecken.

Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Zahlung, nicht der Leistung. Eine Abschlagszahlung im Dezember und die Schlussrechnung im Januar nutzen zwei Jahresbeträge.

Was die Renovierung wirklich kostet

Der Handwerkeranteil liegt bei den meisten Gewerken bei 60 bis 70 Prozent. Material zu sparen bringt deshalb weniger, als viele erwarten.

Planen Sie zudem 10 bis 15 Prozent Reserve ein. Im Bestand zeigt sich hinter der ersten aufgestemmten Wand regelmäßig mehr Arbeit als geplant.

Renovierung günstig finanzieren

  1. 01 Holen Sie immer mehrere Angebote ein und vergleichen Sie den Effektivzins, nicht nur den beworbenen Sollzins.
  2. 02 Eine kürzere Laufzeit erhöht die Monatsrate, senkt aber die gesamten Zinskosten oft spürbar.
  3. 03 Prüfen Sie, ob für energetische Sanierungen zinsgünstige Förderkredite infrage kommen, bevor Sie einen klassischen Ratenkredit abschließen.

Häufige Fragen zum Renovierungskredit

Was ist ein Renovierungskredit? expand_more
Ein Renovierungs- oder Modernisierungskredit ist meist ein zweckgebundener Ratenkredit für Arbeiten an Haus oder Wohnung, etwa neue Fenster, Bad, Heizung oder Malerarbeiten. Er wird als Annuitätendarlehen mit gleichbleibender Monatsrate zurückgezahlt.
Wie wird die Monatsrate berechnet? expand_more
Der Rechner nutzt die Annuitätenformel. Aus Kreditbetrag, Effektivzins und Laufzeit ergibt sich eine über die gesamte Laufzeit konstante Rate, die sowohl Zins als auch Tilgung enthält.
Worin unterscheidet sich der Effektivzins vom Sollzins? expand_more
Der Sollzins ist der reine Zins auf den Kreditbetrag. Der Effektivzins enthält zusätzlich preisbestimmende Kosten und ist daher der bessere Vergleichswert zwischen Angeboten.
Wie wirkt sich die Laufzeit auf die Kosten aus? expand_more
Eine längere Laufzeit verteilt den Betrag auf mehr Monate und senkt die Rate. Gleichzeitig läuft der Kredit länger, sodass insgesamt mehr Zinskosten anfallen.
Sind die Ergebnisse verbindlich? expand_more
Nein. Es handelt sich um eine vereinfachte Modellrechnung zur Orientierung. Maßgeblich sind immer die Konditionen im konkreten Angebot Ihrer Bank.

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