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Stundenlohn berechnen: aus Monatsgehalt oder Jahresgehalt und Wochenstunden

Stand: Rechenweg mit automatischen Tests geprüftMethodik

Den Stundenlohn berechnen Sie, indem Sie das Monatsbrutto durch Wochenstunden mal 4,348 teilen: 3.000 Euro bei 40 Stunden ergeben 17,25 Euro brutto pro Stunde. Der Rechner macht das für Monats- und Jahresgehalt, zeigt zusätzlich einen geschätzten Netto-Stundenlohn nach Steuerklasse und vergleicht Ihren Stundenlohn mit dem gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 Euro, Stand 2026. So sehen Sie auf einen Blick, was eine Arbeitsstunde tatsächlich wert ist.

menu_book Ausführlicher Ratgeber: Stundenlohn-Rechner erklärt

Stundenlohn brutto

17,25 €

Stundenlohn netto (geschätzt)

10,33 €

Arbeitsstunden im Monat

173,92

Vergleich zum Mindestlohn 2026 (13,90 €)

liegt darüber

+3,35 € pro Stunde, 124,10 % des Mindestlohns

Monat brutto und netto

3.000,00 € / 1.797,30 €

Jahresbrutto 36.000,00 €

Formel: Stundenlohn = Monatsbrutto durch (Wochenstunden mal 4,348). Der Faktor 4,348 ist die durchschnittliche Zahl der Wochen pro Monat (365,25 Tage durch 7 durch 12). Der Netto-Stundenlohn ist eine vereinfachte Schätzung; bezahlter Urlaub und Feiertage sind im Monatsgehalt bereits enthalten.

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Stundenlohn berechnen: Monatsbrutto geteilt durch Wochenstunden mal 4,348

Die Formel für den Brutto-Stundenlohn ist kurz: Stundenlohn = Monatsbrutto / (Wochenstunden × 4,348). Die Zahl 4,348 steht für die durchschnittliche Zahl der Wochen in einem Monat. Mit dieser Formel lassen sich Gehälter mit unterschiedlicher Arbeitszeit fair vergleichen, und Sie sehen, ob Ihr Lohn den gesetzlichen Mindestlohn einhält. Alle Zahlen dieser Seite kommen aus dem Rechenkern des Rechners, Stand 2026.

Stundenlohn aus Monatsgehalt: Tabelle für 38,5 und 40 Stunden

Die Tabelle zeigt den Brutto-Stundenlohn für typische Monatsgehälter bei 38,5 Wochenstunden (167,40 Stunden im Monat) und 40 Wochenstunden (173,92 Stunden im Monat). Die letzte Spalte vergleicht den 40-Stunden-Wert mit dem Mindestlohn 2026 von 13,90 Euro.

MonatsbruttoStundenlohn bei 38,5 hStundenlohn bei 40 hAbstand zum Mindestlohn (40 h)in % vom Mindestlohn
2.000 €11,95 €11,50 €−2,40 €82,7 %
2.500 €14,93 €14,37 €+0,47 €103,4 %
3.000 €17,92 €17,25 €+3,35 €124,1 %
3.500 €20,91 €20,12 €+6,22 €144,8 %
4.000 €23,90 €23,00 €+9,10 €165,5 %
4.500 €26,88 €25,87 €+11,97 €186,1 %
5.000 €29,87 €28,75 €+14,85 €206,8 %
6.000 €35,84 €34,50 €+20,60 €248,2 %

Wer 2.000 Euro für eine Vollzeitstelle bekommt, liegt 2026 klar unter dem Mindestlohn. Ab etwa 2.500 Euro ist die Grenze bei 40 Stunden überschritten.

Stundenlohn brutto und netto im Vergleich

Der Netto-Stundenlohn ist Ihr Monatsnetto geteilt durch dieselben Monatsstunden. Der Rechner schätzt das Netto mit einem vereinfachten Modell: Sozialabgaben mit festen Sätzen und eine pauschale Lohnsteuer je Steuerklasse. Die Werte sind deshalb Richtgrößen, keine Abrechnung. Die Tabelle zeigt Steuerklasse I ohne Kirchensteuer.

MonatsbruttoNetto je Stunde bei 38,5 hNetto je Stunde bei 40 h
2.000 €7,16 €6,89 €
3.000 €10,74 €10,33 €
4.000 €14,32 €13,78 €
5.000 €17,89 €17,22 €
6.000 €21,47 €20,67 €

Wenn Sie den umgekehrten Weg gehen und von einem vereinbarten Stundenlohn auf das Netto schließen wollen, ist der Netto-vom-Stundenlohn-Rechner die richtige Adresse. Für eine genauere Brutto-Netto-Rechnung Ihres Monatsgehalts nutzen Sie den Brutto-Netto-Rechner.

Stundenlohn aus Jahresgehalt umrechnen

Viele Stellenanzeigen nennen ein Jahresgehalt. Teilen Sie es durch 12, dann rechnen Sie weiter wie beim Monatsgehalt. 48.000 Euro im Jahr ergeben 4.000 Euro im Monat und bei 40 Wochenstunden 23,00 Euro brutto pro Stunde. Wichtig ist, was im Jahresgehalt steckt: Ist ein 13. Gehalt fest vereinbart, gehört es dazu. Variable Boni, die nicht sicher sind, lassen Sie für einen fairen Vergleich besser weg.

Wie groß der Unterschied ist, zeigt ein Beispiel mit 3.500 Euro Monatsgehalt bei 40 Wochenstunden. Ohne Sonderzahlung sind das 42.000 Euro im Jahr und 20,12 Euro pro Stunde. Kommt ein volles 13. Gehalt hinzu, steigt das Jahresgehalt auf 45.500 Euro, rechnerisch 3.791,67 Euro im Monat und 21,80 Euro pro Stunde. Die Sonderzahlung ist also 1,68 Euro pro Arbeitsstunde wert. Genau diesen Betrag übersehen Sie, wenn Sie zwei Angebote nur über das Monatsgehalt vergleichen und eines davon ein 13. Gehalt enthält, das andere nicht.

JahresgehaltMonatsbruttoStundenlohn bei 40 hNetto je Stunde (StKl. I, Schätzung)
42.000 €3.500,00 €20,12 €12,06 €
45.500 €3.791,67 €21,80 €13,06 €
48.000 €4.000,00 €23,00 €13,78 €
60.000 €5.000,00 €28,75 €17,22 €

Warum 4,348 Wochen pro Monat und nicht 4

Ein Jahr hat im Durchschnitt 365,25 Tage. Geteilt durch 7 Tage und 12 Monate ergibt das 4,348 Wochen je Monat. Bei 40 Wochenstunden sind das 173,92 Stunden, bei 4 Wochen wären es nur 160 Stunden. Wer mit 4 Wochen rechnet, bekommt einen zu hohen Stundenlohn heraus. Aus 3.000 Euro würden so 18,75 Euro statt 17,25 Euro, und ein Lohn, der eigentlich unter dem Mindestlohn liegt, sähe auf einmal ausreichend aus.

Stundenlohn in Teilzeit richtig berechnen

In Teilzeit bleibt die Formel gleich, nur die Wochenstunden ändern sich. 1.500 Euro brutto bei 20 Wochenstunden ergeben 86,96 Stunden im Monat und damit 17,25 Euro pro Stunde, genau so viel wie 3.000 Euro in Vollzeit. Der Stundenlohn zeigt also, ob Teilzeit fair bezahlt wird. Wie sich ein Vollzeitgehalt bei reduzierter Stundenzahl verändert, rechnet der Teilzeit-Gehalt-Rechner aus.

Stundenlohn und Mindestlohn 2026: wann es knapp wird

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt ab dem 1. Januar 2026 13,90 Euro brutto je Stunde, ab 2027 14,60 Euro. Der Rechner prüft automatisch, ob Ihr Brutto-Stundenlohn darüber liegt. Knappe Fälle sind häufiger, als man denkt: 2.400 Euro bei 40 Stunden ergeben 13,80 Euro, 1.200 Euro bei 20 Stunden ebenfalls 13,80 Euro. 2.000 Euro bei 35 Wochenstunden kommen auf 13,14 Euro und liegen 76 Cent unter dem Mindestlohn. Welcher Monatslohn bei welcher Stundenzahl mindestens fällig ist, zeigt der Mindestlohn-Rechner.

Plausibilitätsprüfung: Stundenlohn im Kopf überschlagen

Für eine Vollzeitstelle mit 40 Stunden gilt als Faustregel: Monatsbrutto geteilt durch 174 ergibt den Stundenlohn. Etwas gröber: pro 1.000 Euro Monatsbrutto etwa 5,75 Euro Stundenlohn. 4.000 Euro entsprechen also ungefähr 23 Euro. Bei 38,5 Stunden teilen Sie durch 167. Liegt Ihr Ergebnis weit davon entfernt, haben Sie vermutlich Wochen- und Monatsstunden verwechselt oder ein Jahresgehalt als Monatsgehalt eingegeben.

Typische Fehler beim Stundenlohn berechnen

Erstens: Das Jahresgehalt wird durch 13 statt durch 12 geteilt, obwohl das 13. Gehalt schon enthalten ist, oder es wird ganz vergessen. Zweitens: Es wird mit 4 Wochen pro Monat gerechnet, der Stundenlohn fällt dann rund 9 Prozent zu hoch aus. Drittens: Bezahlte Pausen oder regelmäßige Überstunden werden nicht mitgezählt. Wenn Sie vertraglich 40 Stunden haben, aber regelmäßig 45 arbeiten, ist Ihr tatsächlicher Stundenlohn niedriger als die Rechnung mit 40 Stunden zeigt. Viertens: Brutto- und Netto-Stundenlohn werden verglichen, obwohl Angebote immer brutto genannt werden.

Praxisbeispiel: Stundenlohn bei 3.200 Euro und 39 Wochenstunden

Ein Angestellter verdient 3.200 Euro brutto im Monat bei 39 Wochenstunden. Die Monatsstunden betragen 39 × 4,348 = 169,57 Stunden. Sein Brutto-Stundenlohn liegt damit bei 18,87 Euro, knapp 5 Euro über dem Mindestlohn 2026. In Steuerklasse I schätzt der Rechner rund 1.917 Euro Monatsnetto und damit 11,31 Euro netto pro Stunde. In Steuerklasse III wären es nach dem vereinfachten Modell etwa 12,90 Euro. Die genauen Nettowerte stehen auf Ihrer Gehaltsabrechnung, die Rechnung ersetzt keine Steuerberatung.

Stundenlohn berechnen: drei Vergleiche, die sich lohnen

  1. 01 Vergleichen Sie Stellenangebote immer über den Stundenlohn, nicht über das Monatsgehalt. 3.000 Euro bei 38,5 Stunden sind 17,92 Euro pro Stunde, bei 40 Stunden nur 17,25 Euro.
  2. 02 Rechnen Sie ein Jahresgehalt, das in 13 Raten gezahlt wird, als Jahresbetrag ein. Nur dann steckt das 13. Gehalt im Stundenlohn, sonst unterschätzen Sie ihn um rund ein Zwölftel.
  3. 03 Prüfen Sie bei Vollzeit mit niedrigem Gehalt den Abstand zum Mindestlohn. Wer 2026 für 40 Wochenstunden weniger als 2.417,49 Euro brutto erhält, liegt unter 13,90 Euro pro Stunde.

Häufige Fragen zum Stundenlohn aus dem Gehalt

Wie berechne ich meinen Stundenlohn aus dem Monatsgehalt? expand_more
Teilen Sie das Monatsbrutto durch die Stunden im Monat. Die Stunden im Monat sind Wochenstunden mal 4,348, weil ein Monat im Schnitt 4,348 Wochen hat. Bei 40 Wochenstunden sind das 173,92 Stunden, bei 38,5 Stunden 167,40 Stunden. 3.500 Euro durch 173,92 ergeben 20,12 Euro brutto pro Stunde.
Wie rechne ich ein Jahresgehalt in einen Stundenlohn um? expand_more
Teilen Sie das Jahresgehalt zuerst durch 12 und dann durch die Monatsstunden. 48.000 Euro im Jahr sind 4.000 Euro im Monat, bei 40 Wochenstunden entspricht das 23,00 Euro brutto pro Stunde. Ist ein 13. Gehalt oder Urlaubsgeld vertraglich fest vereinbart, gehört es in das Jahresgehalt.
Warum rechnet man mit 4,348 Wochen pro Monat? expand_more
Ein Jahr hat im Schnitt 365,25 Tage, das sind 52,18 Wochen. Geteilt durch 12 Monate ergeben sich 4,348 Wochen je Monat. Wer mit 4 Wochen rechnet, überschätzt den Stundenlohn um fast 9 Prozent, weil er rund 14 Stunden im Monat unter den Tisch fallen lässt.
Wie viel Stundenlohn ist 2.500 Euro brutto? expand_more
Bei 40 Wochenstunden sind 2.500 Euro brutto 14,37 Euro pro Stunde, bei 38,5 Wochenstunden 14,93 Euro. Beides liegt über dem Mindestlohn 2026 von 13,90 Euro. Netto bleiben in Steuerklasse I nach dem vereinfachten Modell des Rechners rund 8,61 beziehungsweise 8,95 Euro pro Stunde.
Wie berechne ich den Netto-Stundenlohn? expand_more
Sie teilen das Monatsnetto durch die Monatsstunden. Der Rechner schätzt das Netto über ein vereinfachtes Modell mit pauschalen Steuersätzen je Steuerklasse und den Sozialabgaben. Für eine genauere Netto-Rechnung ausgehend von einem Stundenlohn nutzen Sie den Netto-vom-Stundenlohn-Rechner des Portals, Ihre Gehaltsabrechnung bleibt maßgeblich.
Liegt mein Stundenlohn über dem Mindestlohn? expand_more
Der Rechner vergleicht Ihren Brutto-Stundenlohn automatisch mit 13,90 Euro, dem Mindestlohn 2026. Knapp wird es zum Beispiel bei 2.400 Euro für 40 Wochenstunden: Das sind 13,80 Euro und damit 10 Cent zu wenig. Ab 2027 steigt der Mindestlohn auf 14,60 Euro.
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