Trockner-Stromkosten-Rechner — Kosten pro Trockengang
Der Trockner-Stromkosten-Rechner zeigt aus Verbrauch pro Trockengang, Anzahl der Gänge und Strompreis die Kosten pro Gang, Monat und Jahr.
Pro Trockengang
1,05 €
Pro Monat
13,65 €
Pro Jahr
163,80 €
Tipp: Wärmepumpentrockner verbrauchen deutlich weniger als Kondenstrockner.
Was das Trocknen kostet
Verbrauch pro Gang, Häufigkeit und Strompreis bestimmen die Jahreskosten. Wärmepumpentrockner senken den Verbrauch deutlich.
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Wärmepumpentrockner gegen Kondenstrockner
Der Unterschied ist der größte im ganzen Haushalt. Ein Kondenstrockner ohne Wärmepumpe braucht rund 3,5 bis 4 Kilowattstunden je Ladung, ein Wärmepumpentrockner 1,5 bis 2.
Bei 150 Trockengängen im Jahr sind das rund 300 Kilowattstunden Unterschied, also etwa 90 Euro. Ein Wärmepumpentrockner amortisiert seinen Aufpreis damit meist in vier bis sechs Jahren.
Warum Wärmepumpentrockner länger brauchen
Sie arbeiten mit niedrigeren Temperaturen und entziehen der Abluft die Wärme, statt sie abzuführen. Das kostet Zeit — 2,5 bis 3 Stunden statt 1,5.
Für die Wäsche ist die niedrigere Temperatur ein Vorteil: Weniger Schrumpf, weniger Verschleiß. Nur bei sehr hohem Durchsatz ist die längere Laufzeit ein echter Nachteil.
Der Ablufttrockner ist ein Sonderfall
Er bläst die feuchte Luft nach draußen und braucht dafür eine Öffnung. Der Stromverbrauch liegt zwischen Kondens- und Wärmepumpentrockner.
Der versteckte Posten ist die Heizung: Die abgeführte warme Raumluft muss im Winter nachgeheizt werden. In beheizten Räumen ist der Ablufttrockner deshalb teurer, als sein Stromverbrauch vermuten lässt.
Schleuderdrehzahl entscheidet mit
Wäsche mit 1.400 Umdrehungen geschleudert enthält rund zehn Prozentpunkte weniger Restfeuchte als bei 1.000. Diese Feuchte muss der Trockner sonst verdampfen.
Je Ladung sind das 0,3 bis 0,5 Kilowattstunden. Über ein Jahr gerechnet lohnt sich der Griff zur höheren Drehzahl mehr als die meisten Programmoptimierungen.
Flusensieb und Wärmetauscher
Ein verstopftes Flusensieb verlängert die Laufzeit und erhöht den Verbrauch messbar. Es gehört nach jeder Ladung gereinigt.
Beim Wärmepumpentrockner kommt der Wärmetauscher dazu. Setzt er sich zu, sinkt die Leistung schleichend — viele Nutzer bemerken erst nach Monaten, dass die Trockenzeit gewachsen ist. Bei Geräten ohne Selbstreinigung gehört er regelmäßig gespült.
Was Aufhängen wirklich spart
Wäsche an der Luft zu trocknen kostet keinen Strom. In beheizten Innenräumen ist die Rechnung aber nicht ganz so eindeutig: Die verdunstende Feuchtigkeit muss weggelüftet werden, und die gelüftete Wärme muss nachgeheizt werden.
Im Sommer und bei Trocknung im Freien ist Aufhängen konkurrenzlos günstig. Im Winter in der Wohnung schrumpft der Vorteil — und das Schimmelrisiko steigt, wenn nicht konsequent gelüftet wird.
Trocknen günstiger machen
- 01 Wärmepumpentrockner verbrauchen oft nur halb so viel wie Kondenstrockner.
- 02 Gut geschleuderte Wäsche trocknet schneller und spart Strom.
- 03 Das Flusensieb regelmäßig reinigen — verstopft sinkt die Effizienz.
Häufige Fragen zum Stromverbrauch von Wäschetrocknern
Wie viel Strom braucht ein Trockengang? expand_more
Lohnt ein Wärmepumpentrockner? expand_more
Sind Wasserkosten enthalten? expand_more
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