Warmwasser-Stromkosten-Rechner — Kosten der Warmwasserbereitung
Der Warmwasser-Stromkosten-Rechner schätzt aus Personenzahl, Warmwassermenge, Temperaturerhöhung und Strompreis die jährlichen Kosten für elektrisch erzeugtes Warmwasser.
Pro Jahr
462,23 €
Pro Monat
38,52 €
Verbrauch
1.320,65 kWh
Schätzung für elektrische Warmwasserbereitung (Boiler/Durchlauferhitzer).
Was Warmwasser kostet
Personenzahl, Menge und Temperatur bestimmen den Energiebedarf. Der Rechner zeigt, was das elektrisch in Euro bedeutet.
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Wie viel Energie in einem Liter Warmwasser steckt
Wasser braucht 4,18 Kilojoule je Kilogramm und Grad. Um 10 Liter von 10 auf 45 Grad zu erwärmen, sind rund 0,41 Kilowattstunden nötig.
Eine Dusche von fünf Minuten mit 10 Litern je Minute verbraucht damit rund 2 Kilowattstunden — etwa 60 Cent. Ein Vollbad mit 150 Litern liegt bei gut 6 Kilowattstunden.
Durchlauferhitzer oder Speicher
Der Durchlauferhitzer erwärmt nur bei Bedarf und hat keine Bereitschaftsverluste, braucht aber hohe Anschlussleistung von meist 18 bis 24 Kilowatt.
Der Speicher hält permanent Wasser warm und verliert dabei Wärme — je nach Dämmung und Größe 0,5 bis 1,5 Kilowattstunden am Tag. Bei geringem Verbrauch ist der Durchlauferhitzer günstiger, bei gleichmäßig hohem Verbrauch der Speicher.
Die Zirkulationsleitung ist der stille Verbraucher
Damit sofort warmes Wasser aus der Leitung kommt, pumpen viele Anlagen dauerhaft Warmwasser im Kreis. Die Leitungsverluste laufen 24 Stunden am Tag.
Eine ungeregelte Zirkulation kann mehr Energie verbrauchen als das eigentlich genutzte Warmwasser. Eine Zeitschaltuhr oder eine Anforderungssteuerung per Taster ist eine der wirksamsten Einzelmaßnahmen überhaupt.
Elektrisch erwärmtes Wasser ist teuer
Ein Kilowattstunde Strom kostet rund das Dreifache einer Kilowattstunde Gas. Bei rein elektrischer Warmwasserbereitung ist der Wasserverbrauch deshalb ein deutlich größerer Kostenfaktor als bei Gas oder Fernwärme.
Für Haushalte mit Elektro-Warmwasser lohnt sich der Blick auf Sparduschköpfe besonders: Der Sprung von 15 auf 8 Liter je Minute halbiert die Kosten je Dusche.
60 Grad wegen Legionellen — aber nicht überall
In größeren Speichern ist eine regelmäßige Erwärmung auf 60 Grad zur Legionellenprävention vorgeschrieben. Das gilt für zentrale Anlagen mit größerem Speichervolumen.
Bei kleinen Untertischgeräten und Durchlauferhitzern in Einfamilienhäusern greift diese Pflicht nicht, weil das Wasser nicht lange steht. Dort reichen 45 bis 50 Grad — jedes Grad weniger spart und verringert die Verkalkung.
Kalk kostet Energie
Eine Kalkschicht auf dem Heizstab wirkt als Dämmung und verschlechtert den Wärmeübergang. Wenige Millimeter erhöhen den Verbrauch merklich.
Bei hartem Wasser und Speichertemperaturen über 60 Grad wächst die Schicht schnell. Niedrigere Temperatur ist deshalb doppelt wirksam: weniger Verlust und weniger Kalk.
Warmwasserkosten senken
- 01 Sparduschköpfe senken die Warmwassermenge spürbar.
- 02 Eine niedrigere Warmwassertemperatur reduziert den Energiebedarf direkt.
- 03 Durchlauferhitzer nur dort einsetzen, wo wenig Warmwasser gebraucht wird.
Häufige Fragen zu elektrischer Warmwasserbereitung
Wie viel Warmwasser braucht eine Person pro Tag? expand_more
Was bedeutet Temperaturerhöhung? expand_more
Gilt das auch für Gas oder Wärmepumpe? expand_more
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