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Zeitspanne berechnen — Dauer zwischen zwei Zeitpunkten ermitteln

Eine Zeitspanne ist der Abstand zwischen zwei Zeitpunkten. Sie ergibt sich, indem man den früheren Zeitpunkt vom späteren abzieht. Das Ergebnis lässt sich entweder aufgeteilt in Tage, Stunden und Minuten darstellen oder als Gesamtwert in einer einzigen Einheit, etwa als Summe aller Minuten.

Zeitspanne in Tagen, Stunden und Minuten

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Tage
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Stunden
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Minuten

Gesamt

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Tage gesamt
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Stunden gesamt
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Minuten gesamt

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Formel

Ziehen Sie den Startzeitpunkt vom Endzeitpunkt ab. Die Differenz ist die Zeitspanne. Für die aufgeteilte Darstellung teilen Sie sie nacheinander durch die Länge eines Tages, einer Stunde und einer Minute und führen den Rest jeweils weiter.

Dauer = Ende − Start

Start
früherer Zeitpunkt
Ende
späterer Zeitpunkt

Rechenbeispiel: Zeitspanne von 26 Stunden und 30 Minuten

  1. 1

    Differenz zwischen Start und Ende bilden und in Minuten ausdrücken

    = 1590

  2. 2

    In volle Stunden umrechnen

    = 26

  3. 3

    Aufgeteilte Darstellung: volle Tage, verbleibende Stunden und Minuten

    = 1 Tag, 2 Stunden, 30 Minuten

Dieselbe Zeitspanne lässt sich als 1590 Minuten, als 26 Stunden oder als 1 Tag, 2 Stunden und 30 Minuten ausdrücken — je nachdem, welche Darstellung Sie brauchen.

Typische Fehler

errorGesamtwerte und Aufteilung addiert

Die Gesamtwerte und die aufgeteilte Darstellung beschreiben dieselbe Zeitspanne auf zwei Arten. Sie dürfen nicht zusammengezählt werden. Entweder Sie lesen die Summe in einer Einheit ab oder Sie lesen Tage, Stunden und Minuten gemeinsam als eine Angabe.

errorÜber Mitternacht falsch gerechnet

Wenn eine Schicht um 22 Uhr beginnt und um 6 Uhr endet, liegt das Ende am Folgetag. Wer nur die Uhrzeiten voneinander abzieht, erhält ein negatives Ergebnis. Geben Sie in solchen Fällen immer das vollständige Datum mit an, nicht nur die Uhrzeit.

errorDezimalstunden mit Stunden und Minuten verwechselt

In der Zeitwirtschaft stehen 7,5 Stunden für sieben Stunden und dreißig Minuten, nicht für sieben Stunden und fünfzig Minuten. Beim Umrechnen teilen Sie die Minuten durch 60, statt sie einfach hinter das Komma zu schreiben.

Zwei Darstellungen derselben Dauer

Zeitspannen begegnen Ihnen im Alltag ständig: die Dauer einer Schicht, die Restlaufzeit eines Projekts, die Fahrzeit zwischen zwei Orten, der Abstand zwischen zwei Terminen. Der Rechner ermittelt die Differenz zwischen Start und Ende und stellt sie auf zwei Arten dar — einmal aufgeteilt in Tage, Stunden und Minuten, einmal als Gesamtwert in jeder dieser Einheiten.

Beide Darstellungen haben ihren Zweck. Die aufgeteilte Form ist anschaulich und passt in einen Satz: eineinhalb Tage klingt greifbarer als 36 Stunden. Die Gesamtwerte sind dagegen die Rechengröße. Sobald Sie mehrere Zeiträume addieren, mit einem Stundensatz multiplizieren oder Zeiten vergleichen wollen, ist eine einzige Einheit die verlässlichere Grundlage.

Wo Zeitrechnung typischerweise schiefgeht

Die meisten Fehler entstehen nicht beim Subtrahieren, sondern an den Rändern. Der Wechsel über Mitternacht ist der Klassiker: Ohne Datum lässt sich nicht entscheiden, ob zwischen 22 Uhr und 6 Uhr acht Stunden oder sechzehn liegen. Ähnlich verhält es sich mit Monatsgrenzen, Schaltjahren und den beiden Umstellungsnächten auf Sommer- und Winterzeit.

Ein zweiter Stolperstein ist das Sechzigersystem. Zeit rechnet nicht dezimal, sondern in Sechzigerschritten, während Taschenrechner und Tabellen dezimal arbeiten. Wer 2,50 Stunden schreibt und zweieinhalb Stunden meint, liegt richtig. Wer 2,50 Stunden schreibt und zwei Stunden fünfzig Minuten meint, liegt um zwanzig Minuten daneben — pro Vorgang.

Für die Arbeitszeiterfassung kommt eine dritte Ebene hinzu: Pausen. Die reine Zeitspanne zwischen Kommen und Gehen ist noch keine Arbeitszeit. Gesetzlich vorgeschriebene Pausen müssen abgezogen werden, bevor die Dauer zur Abrechnungsgrundlage wird.

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Häufige Fragen: Zeitspannen-Rechner

Wie rechne ich eine Zeitspanne in Dezimalstunden um? expand_more
Teilen Sie die Minuten durch 60 und addieren Sie das Ergebnis zu den vollen Stunden. Aus zwei Stunden und dreißig Minuten werden so 2,5 Stunden. Diese Darstellung brauchen Sie überall dort, wo Zeit mit einem Stundensatz multipliziert wird.
Warum ist die Angabe in Gesamtminuten oft praktischer? expand_more
Weil sich damit ohne Umrechnung weiterrechnen lässt. Wer mehrere Zeitspannen addieren oder mit einem Faktor multiplizieren will, kommt mit einer einzigen Einheit schneller zum Ziel als mit der gemischten Darstellung aus Tagen, Stunden und Minuten.
Wie gehe ich mit der Sommerzeitumstellung um? expand_more
An den beiden Umstellungstagen hat der Tag 23 beziehungsweise 25 Stunden. Zeitspannen, die über diese Nächte hinweg laufen, sind entsprechend eine Stunde kürzer oder länger als erwartet. Für Arbeitszeitabrechnungen ist das ausdrücklich zu berücksichtigen.

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