Zinsrechner — Zinserträge und Zinseszins sofort berechnen
Mit dem Zinsrechner berechnen Sie, wie sich Ihr Kapital über die Zeit entwickelt. Geben Sie Anlagesumme, Zinssatz und Laufzeit ein, wählen Sie zwischen einfacher Verzinsung und Zinseszins — und sehen Sie sofort das Endkapital, die Zinserträge und den prozentualen Wertzuwachs. Eine Jahresübersicht zeigt die Entwicklung im Detail.
Endkapital
14.105,99 €
Zinserträge
4.105,99 €
Wertzuwachs
41.1 %
| Jahr | Kapital | Zinsen | Endwert |
|---|---|---|---|
| 1 | 10.000,00 € | +350,00 € | 10.350,00 € |
| 2 | 10.350,00 € | +362,25 € | 10.712,25 € |
| 3 | 10.712,25 € | +374,93 € | 11.087,18 € |
| 4 | 11.087,18 € | +388,05 € | 11.475,23 € |
| 5 | 11.475,23 € | +401,63 € | 11.876,86 € |
| 6 | 11.876,86 € | +415,69 € | 12.292,55 € |
| 7 | 12.292,55 € | +430,24 € | 12.722,79 € |
| 8 | 12.722,79 € | +445,30 € | 13.168,09 € |
| 9 | 13.168,09 € | +460,88 € | 13.628,97 € |
| 10 | 13.628,97 € | +477,01 € | 14.105,99 € |
Vereinfachte Berechnung ohne Berücksichtigung von Steuern (z.B. Abgeltungssteuer).
Derzeit ohne Vermittlung oder Angebotsstrecke
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Mehr Infos baldSo bedienen Sie den Zinsrechner
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Anlagekapital eingeben — Tragen Sie den Betrag ein, den Sie anlegen möchten. Der Bereich reicht von 100 bis 10.000.000 EUR. Ob Tagesgeld, Festgeld oder eine andere Anlageform — geben Sie den Betrag an, für den Sie die Zinsentwicklung berechnen möchten.
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Zinssatz einstellen — Stellen Sie den jährlichen Zinssatz über den Schieberegler ein. Der Bereich reicht von 0,1 bis 12 Prozent. Den garantierten Zinssatz finden Sie in den Konditionen Ihres Anbieters. Bei variablen Zinsen verwenden Sie den aktuell gültigen Satz als Richtwert.
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Laufzeit festlegen — Wählen Sie den Anlagezeitraum von 1 bis 40 Jahren. Je länger die Laufzeit, desto stärker wirkt sich der Zinseszinseffekt aus. Für Zeiträume bis 20 Jahre zeigt der Zinsrechner zusätzlich eine detaillierte Jahresübersicht.
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Zinseszins aktivieren oder deaktivieren — Über den Schalter wählen Sie, ob die Zinsen jährlich zum Kapital hinzugerechnet werden. Bei aktiviertem Zinseszins werden die Erträge im Folgejahr mitverzinst — der Vermögenszuwachs beschleunigt sich exponentiell. Bei einfacher Verzinsung bleiben die jährlichen Zinserträge konstant.
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Ergebnisse ablesen — Der Zinsrechner zeigt drei Kennzahlen. Das Endkapital gibt an, wie viel Ihr Vermögen am Ende der Laufzeit wert ist. Die Zinserträge zeigen den absoluten Gewinn in Euro. Der Wertzuwachs drückt den Gesamtgewinn als Prozentsatz des eingesetzten Kapitals aus. Bei kurzen Laufzeiten bis 20 Jahre sehen Sie zusätzlich eine Tabelle mit der Entwicklung pro Jahr.
Zinsrechner nutzen — Zinseszins verstehen und für sich arbeiten lassen
Der Zinseszins gilt als einer der wirkungsvollsten Mechanismen beim langfristigen Vermögensaufbau. Albert Einstein soll ihn als „achtes Weltwunder” bezeichnet haben — ob das Zitat echt ist, sei dahingestellt, der mathematische Effekt ist es in jedem Fall.
Bei einfacher Verzinsung wächst ein Kapital von 10.000 EUR bei 5 Prozent um jährlich 500 EUR — nach 20 Jahren sind es 20.000 EUR. Mit Zinseszins dagegen steigt der Betrag auf 26.533 EUR, weil die Zinsen selbst wieder Zinsen erwirtschaften. Die Differenz von 6.533 EUR entsteht allein durch den Zinseszinseffekt.
Die Laufzeit ist dabei der entscheidende Hebel. In den ersten Jahren ist der Unterschied zwischen einfacher und zusammengesetzter Verzinsung kaum spürbar. Ab dem zehnten Jahr wird der Effekt sichtbar, ab dem zwanzigsten Jahr erheblich. Wer früh mit dem Sparen beginnt, profitiert davon am stärksten.
In der Praxis hängt der erzielbare Zinssatz stark von der Anlageform ab. Tagesgeldkonten bieten aktuell zwischen 2 und 3,5 Prozent, Festgeld je nach Laufzeit zwischen 2,5 und 4 Prozent. Wer höhere Renditen anstrebt, muss in der Regel ein höheres Risiko eingehen — etwa mit Aktien oder Fonds, deren Erträge jedoch nicht garantiert sind und schwanken können.
Der Zinsrechner berechnet, wie sich eine Einmalanlage bei einem festen Zinssatz über einen beliebigen Zeitraum entwickelt. Sie können zwischen einfacher Verzinsung und Zinseszins wählen, um den Unterschied direkt zu sehen. So erkennen Sie auf einen Blick, wie viel Endkapital und Zinserträge Ihre Geldanlage bei Tagesgeld, Festgeld oder anderen Anlageformen erwirtschaftet.
3 Hinweise zu Zinserträgen
- Konditionen regelmäßig prüfen: Tagesgeld- und Festgeldkonditionen ändern sich häufig. Ein regelmäßiger Marktüberblick hilft bei der Einordnung.
- Zinseszins einordnen: Werden Zinserträge wieder angelegt statt ausgezahlt, verstärkt sich der Zinseszinseffekt über die Zeit.
- Einlagensicherung berücksichtigen: Die gesetzliche Einlagensicherung liegt in der Regel bei 100.000 EUR pro Institut. Das kann für die Einordnung größerer Guthaben relevant sein.
Einfache Zinsen und Zinseszins
Bei einfachen Zinsen wird immer auf das Anfangskapital gerechnet. Beim Zinseszins werden gutgeschriebene Zinsen mitverzinst.
Über kurze Zeiträume ist der Unterschied klein, über lange enorm: 1.000 Euro zu fünf Prozent ergeben nach zwanzig Jahren einfach verzinst 2.000 Euro, mit Zinseszins rund 2.653.
Die Zinsformel und ihre Umstellungen
Zinsen gleich Kapital mal Zinssatz mal Zeit durch 100. Gesucht sein können Kapital, Zinssatz oder Zeit — dann wird umgestellt.
Achten Sie auf die Zeiteinheit: Der Zinssatz ist fast immer ein Jahreszins. Für Monate oder Tage muss anteilig gerechnet werden.
Zinsmethoden unterscheiden sich
Die deutsche Methode 30/360 rechnet mit 30 Tagen je Monat und 360 Tagen je Jahr. Die taggenaue Methode act/365 nutzt die tatsächlichen Tage.
Bei kurzen Laufzeiten und großen Beträgen macht das messbare Unterschiede. Welche Methode gilt, steht im Vertrag — bei Verbraucherkrediten ist sie über den Effektivzins ohnehin vereinheitlicht.
Warum die Zinsperiode den Effektivzins hebt
Zwölf Prozent jährlich sind bei monatlicher Verzinsung mit einem Prozent effektiv rund 12,68 Prozent, weil zwölfmal auf bereits verzinstes Kapital gerechnet wird.
Genau das misst der Effektivzins. Angebote mit unterschiedlicher Zinsgutschrift sind nur über ihn vergleichbar, nie über den Nominalzins.
Der Basiszinssatz als Referenz
Für Verzugszinsen und viele gesetzliche Regelungen dient der Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank als Bezugsgröße. Er wird halbjährlich zum 1. Januar und 1. Juli neu festgesetzt.
Er kann negativ sein. Verzugszinsen von fünf Prozentpunkten darüber sind dann entsprechend niedriger.
Nominal, effektiv, real
Nominal ist der genannte Satz, effektiv der um Zinsperiode und Kosten bereinigte, real der nach Abzug der Inflation.
Für den Vergleich von Angeboten zählt der effektive, für die Frage nach dem tatsächlichen Vermögenszuwachs der reale. Beide werden regelmäßig mit dem nominalen verwechselt.
Häufige Fragen zur Zinsberechnung
Was ist der Unterschied zwischen Zins und Zinseszins? expand_more
Wie hoch sind die aktuellen Tagesgeldzinsen? expand_more
Wie wirkt sich die Abgeltungssteuer auf meine Zinserträge aus? expand_more
Wie berechne ich die Verdoppelungszeit meines Kapitals? expand_more
Festgeld oder Tagesgeld — was ist besser? expand_more
Kann ich mit dem Zinsrechner auch Sparplanraten berechnen? expand_more
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