Wie kommt der Spritpreis zustande?
Der Endpreis an der Zapfsäule setzt sich grob aus vier Blöcken zusammen: Rohölkosten plus Raffinerie (etwa 40 bis 60 Prozent), Steuern (Energiesteuer plus 19 Prozent Mehrwertsteuer, in Summe rund 35 bis 45 Prozent), CO2-Abgabe (etwa 5 bis 8 Prozent) und Vertriebs- plus Tankstellenmarge (5 bis 10 Prozent). Der größte Anteil ist damit politisch gesetzt, die freie Schwankung entsteht im Welthandel mit Rohöl.
Wann ist Sprit günstig?
Es gibt zwei verlässliche Muster: Tageszeit und Wochentag. Tankstellen heben den Preis morgens deutlich an, senken ihn dann im Tagesverlauf in mehreren Stufen, und der Tiefpunkt liegt häufig zwischen 17 und 20 Uhr. Wochentag-mäßig sind Dienstag und Mittwoch meist günstiger als Wochenende oder Freitag. Wer flexibel ist, spart so im Schnitt 3 bis 8 Cent je Liter.
Diesel oder Benzin — was lohnt sich?
Diesel ist je Liter günstiger, aber bei der Kfz-Steuer und Anschaffung teurer. Faustregel: ab rund 15.000 bis 20.000 km Jahreslaufleistung kann sich Diesel rechnen, darunter meist nicht. Für die genaue Rechnung mit Ihrem Verbrauch nutzen Sie unseren Spritkostenrechner.
Quellen und Methodik
Alle Spritpreise stammen aus der API von Tankerkönig, die wiederum die Rohdaten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beim Bundeskartellamt nutzt. Lizenz: CC BY 4.0. Wir aggregieren je Stadt den Median über alle aktuell geöffneten Tankstellen im 2-km-Radius und bilden daraus den Bundesmedian. Die Daten werden mehrmals täglich aktualisiert, der Refresh läuft alle 30 Minuten.